dpn-Ausgaben » 2005 » März 2005
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Knappe 30% nehmen bei Großunternehmen an Entgeltumwandlung teil
Durchschnittlich 27,7% der Mitarbeiter bei 15 Dax-30-Unternehmen haben im vergangenen Jahr vom Angebot der Entgeltumwandlung für Zwecke der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) Gebrauch gemacht. Dies ergab eine dpn-Umfrage unter den Dax-30-Unternehmen in den ersten zwei Monaten 2005. Die Tendenz bei den Beteiligungsquoten seit 2002 ist insgesamt steigend.
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dpn-Umfrage: Pensionsfonds-Anbieter sind optimistisch für Wachstumsperspektiven
Eine dpn-Umfrage unter den 24 zugelassenen Pensionsfonds ergab, dass die Anbieter dieses Durchführungswegs für die betriebliche Altersversorgung (bAV) trotz des bisher schwachen Absatzes optimistisch in die Zukunft schauen.
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BVI lanciert Advisor-Standards
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Rudolf Siebel
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Der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) veröffentlichte im Februar erstmals standardisierte Excel-Dateien für die Kommunikation zwischen Asset Manager oder Advisor und Kapitalanlagesellschaft (KAG). Es handelt sich um Vorlagen für die Mitteilung von Wertpapierkäufen und –verkäufen bzw. von Empfehlungen für solche Transaktionen.
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Baring legt neuartigen Rentenfonds auf
Baring Asset Management (BAM) und BHW Invest wollen noch im ersten Quartal gemeinsam einen globalen Rentenfonds für institutionelle Anleger lancieren.
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BHW Invest plant Dach-Hedgefonds, Multi-Assetklassen-Produkt
Die BHW Invest GmbH will künftig Dach-Hedgefonds, Multi-Assetklassen-Fonds und die Administration von Zeitwertkonten anbieten. Hans-Jürgen Dannheisig, Geschäftsführer – Vertrieb und Marketing, bezeichnete diese Projekte als Teil der Strategie der Service-KAG. „Das Heil deutscher KAGen liegt in strategischer Weiterentwicklung und nicht in Beharrung auf dem Status Quo. Wir bearbeiten unser Geschäftsmodell flexibel im Quartalsturnus und passen es an die rechtlichen und Marktgegebenheiten an. Ich glaube, sonst wären wir nicht mehr am Markt,“ sagte er. BHW Invest administriert derzeit ca. 2 Mrd. Euro.
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Europäischer Verband macht Vorschläge zum Anteilscheinhandel
Die Europäische Investmenvereinigung, auch als FEFSI bekannt, hat Vorschläge zur Standardisierung des Anteilscheinhandels veröffentlicht, die es Finanzdienstleistern ermöglichen sollen, Publikumsfondsanteile elektronisch zu kaufen und zu verkaufen.
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Britischer Fondsmanager will stärker in den institutionellen Markt
Threadneedle Investments will künftig auch Mandate für Pensionskassen in Deutschland, Nordeuropa und der Schweiz verwalten und baut zu diesem Zweck sein Akquisitions- und Kundenbetreuungsteam aus, so Christian Pellis, Head of European Distribution, im Gespräch mit dpn. Auch den niederländischen Markt beobachte man. Man wolle für die drei Gebiete drei weitere Personen einstellen, die in den lokalen Märkten basiert sein werden. In Stockholm will der britische Asset Manager voraussichtlich im laufenden Jahr ein Büro eröffnen. „In Holland schauen wir uns in 2005 noch genauer an, wie wir uns hier positionieren wollen,“ fügte Pellis hinzu.
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BVI-Statistik: Universal führt beim Mittelaufkommen in 2004
Die Universal-Investment-Gesellschaft mbH lag mit einem Netto-Mittelaufkommen von 8,2 Mrd. Euro in 2004 auf Rang eins unter den Spezialfonds-Vermögensverwaltern bzw. –administratoren.
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Watson Wyatt wird ausbauen
Der weltweit tätige Investment- und Versorgungs-/Vergütungsberater Watson Wyatt will verstärkt deutsche Großkonzerne betreuen. „Wir sind dabei, unseren Schwerpunkt zu verlagern. Bisher betreuen wir vor allem ausländische Multinationals, künftig wollen wir uns auch vermehrt um deutsche multinationale Unternehmen kümmern,“ sagte Susanne Jungblut, Practice Leader, Benefits Consulting bei Watson Wyatt Deutschland GmbH in München, dpn.
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Personalien
Philipp Vorndran, vormals Investment Stratege Europa, hat als Country Head der Credit Suisse Asset Management (Deutschland) GmbH (CSAM Deutschland) in Frankfurt die Nachfolge von Dr. Hansjörg Herzog angetreten. Herzog wechselte als Head Sales und Marketing zur CSAM Schweiz, eine Position, in der er ebenfalls innerhalb der europäischen Vertriebsorganisation die Distribution in Deutschland und Österreich verantwortet.
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Universal will Gruppen-CTA anbieten
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Dr. Thomas Keil
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Die Universal-Investment-Gesellschaft mbH in Frankfurt will voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte in das gerade erst entstehende, zukunftsträchtige Geschäft mit so genannten Contractual Trust Arrangements (CTAs) einsteigen. Außerdem will die Universal-Investment noch im laufenden Halbjahr erstmals die Administration von Zeitwertkonten anbieten und ein flankierendes Standardangebot zur Kapitalanlage an den Markt bringen.
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Neue Veröffentlichungen
Portfoliomanagement: Konzepte und Strategien
In dem Werk „Portfoliomanagement: Konzepte und Strategien“ von Thorsten Poddig, Ulf Brinkmann und Katharina Seiler steht die praktische Umsetzung der modernen Methoden und Modelle des Portfoliomanagements im Vordergrund.
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US-Manager lanciert neuen High-Alpha-Fonds
ABS Investment Management, ein in den USA ansässiger Dach-Hedgefonds-Manager, bietet zurzeit einen High-Alpha-Fonds mit einem Marktrisiko zwischen +20% und —20%. ABS positioniert diesen Fonds als Alternative zu Arbitrage-Strategien.
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ETF-Anbieter versuchen, Institutionelle mit Niedrigpreisen zu locken
Unter den Anbietern von Exchange Traded Funds (ETFs) ist ein Preiskrieg ausgebrochen. Europas Pensionskassen sehen zwar interessiert zu, doch wenige von ihnen sind bisher davon überzeugt, das ETFs konventionelle passive Investmentprodukte ersetzen können.
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Edhec kritisiert Dach-Hedgefonds-Reporting
Dach-Hedgefonds müssen den Reporting-Anforderungen institutioneller Investoren besser gerecht werden, insbesondere wenn es um die Messung von extremen Risiken geht. Dies schließt das Forschungsinstitut Edhec Risk and Asset Management Research Centre in Nizza aus seiner Studie über 98 Hedgefonds und ihre Investoren.
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BMF: Hedgefonds müssen in 2005 keine Zwischengewinne ausweisen
In einem Schreiben vom 15. Februar 2005 gibt das Bundesfinanzministerium (BMF) im Vorgriff auf die Regelungen im noch nicht fertiggestellten Einführungsschreiben zum Investmentsteuergesetz bekannt, dass in Deutschland angebotene Single- und Dach-Hedgefonds von der Ermittlung und Bekanntmachung des Zwischengewinns bis Ende 2005 absehen können.
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Hedgefonds-Index fällt im Januar
Der Van Global Hedge Fund Index, der eine breite Palette an Strategien umfasst, hat im Januar 0,1% (nach Gebühren) verloren, so Van Hedge Funds Advisors International.
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Frankfurt-Trust startet Dach-Hedgefonds
Die Investmentgesellschaft Frankfurt-Trust wollte Ende Februar ihren ersten Dach-Hedgefonds starten. Der FT Hedge Selection soll in Luxemburg aufgelegt und in Deutschland zunächst nur im Private Placement vertrieben werden, wie das Haus in Frankfurt mitteilte. Das Fondsmanagement soll die Pariser Gesellschaft Altigefi, wie Frankfurt-Trust eine Tochtergesellschaft der BHF-Bank, übernehmen. Altigefi verwaltet bereits 500 Mio. Euro in Dach-Hedgefonds.
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Zuwachs bei Managed Futures
Das weltweit in Managed Futures (oder so genannten Commodity Trade Advisors, CTAs) angelegte Kapital ist im vergangenen Jahr um 52% auf 131,9 Mrd. US-Dollar gestiegen, so der Index-Anbieter Barclay Group. Allerdings lag der Barclay CTA Index in 2004 mit einem Plus von nur 3,28% weit unter seinem Jahresdurchschnitt von 13,58%.
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Hedgefonds in Deutschland 2005 – Rückblick und Ausblick
Ein Jahr Hedgfonds in Deutschland. Zum Beginn einer neuen Zeitrechung in Sachen Fondsanlage war alles dabei, was auch einen guten Krimi ausgemacht hätte. Von überschwänglicher Euphorie bis zur totalen Verzweifelung reichte das Spektrum. Wichtig bleibt, dass die Realität bei weitem nicht so dramatisch ist, wie es manche Berichte glauben machen wollen. Hedgefonds sind auf dem Weg, sich in Deutschland zu emanzipieren. Was die Branche im vergangenen Jahr bewegt hat und was in Zukunft erwartet wird, lesen Sie in diesem Beitrag von Michael Busack, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Absolut Research GmbH in Hamburg.
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Brief aus Berlin: März 2005
Sie sind deutsche Staatsbürger und in Schleswig-Holstein zu Hause. Aber sie fühlen sich als Dänen, weil einer ihrer Vorfahren einst – vor drei, vier oder fünf Generationen – aus dem nördlicherem Königreich zugezogen ist. Außerhalb Schleswig-Holsteins war diese dänische Minderheit bis zur Landtagswahl am 20. Februar dieses Jahres weitgehend unbekannt. Als kurz nach Mitternacht das vorläufige amtliche Endergebnis feststand, mussten auch Bundespolitiker die dänischen Deutschen nicht nur zur Kenntnis, sondern ernst nehmen. Ihre Partei, der Südschleswigsche Wählerverband (SSW), machte den Wahlgewinner CDU zum Verlierer und die SPD, die das schlechteste Ergebnis seit 47 Jahren erzielt hat, zum Gewinner. Denn die rot-grüne Koalition unter Ministerpräsidentin Heide Simonis wird, obwohl ihr eine Stimme zur Mehrheit fehlt, auch künftig in Kiel regieren, geduldet vom SSW. Der fordert die Einheitsschule nach dänischem Vorbild und hofft, dieses Ziel mit Hilfe von Rot-Grün auch zu erreichen.
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IAS19/FAS87: Kassensturz
Eine Investitionsentscheidung wird im Idealfall gut geplant und sorgfältig abgewogen. Verschiedene Szenarien werden bewertet, um langfristige Chancen und Risiken zu erkennen. Kosten und Nutzen müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Hat nun der sorgfältige Kaufmann eine Investition auf solider Basis getätigt, kann diese durch einen sofort erforderlich werdenden Verkauf bei schlechter Marktlage zu herben Verlusten führen.
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Podiumsdiskussion
Die aktuelle Expertenfrage: Inwiefern ist eine Benchmarkorientierung in der institutionellen Vermögensverwaltung heute und in Zukunft vertretbar, und welche Art von Benchmark (Kapitalmarktindex, Struktur der eigenen Verbindlichkeiten, absolute Renditevorgaben usw.) kann bzw. sollte zur Anwendung kommen?
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Pensionsfonds: Optimistischere Aussichten für das Stiefkind der bAV
Seit seiner Gründung als fünfter Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch die Anfang 2002 in Kraft getretene Rentenreform hat der Pensionsfonds keinen nennenswerten Anteil am wachsenden bAV-Markt gewonnen. Zum Teil geht der Misserfolg auf schwierige gesetzliche und Kapitalmarktrahmenbedingungen zurück, zum Teil auf fehlendes Vertrauen in das neue bAV-Instrument und die Vertriebsstrategien der bAV-Produktanbieter. Das sich verbessernde Kapitalmarktumfeld, gesetzliche Neuerungen aus dem Alterseinkünftegesetz und steigendes Interesse bei Unternehmen, ihre Pensionsrückstellungen aus der Bilanz zu nehmen, geben der Pensionsfonds-Industrie Grund zu Optimismus, berichtet Carola von Schenk.
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Faros: Publikumsfonds wenig populär
Hohe und intransparente Gebühren halten institutionelle Investoren hierzulande davon ab, in andere Anlagevehikel als Spezialfonds – z.B. in institutional Shares von Publikumsfonds – zu investieren. Institutionelle zeigen sogar weniger Interesse als in der Vergangenheit an solchen Anteilscheinklassen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des Beraters Faros Consulting GmbH & Co. KG in Frankfurt über den Markt für Institutional Shares von Publikumsfonds. Faros befragte 46 in- und ausländische Fondsmanagementfirmen.
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Steuerfragen bei Contractual Trust Arrangements
Nach Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) entfielen von den Deckungsmitteln für betriebliche Altersversorgung in 2002 von ca. 360 Mio. Euro knapp 60% auf Direktzusagen. Die Direktzusagen werden in den Jahresabschlüssen der Unternehmen über Pensionsrückstellungen abgebildet, die aufgrund ihres Fremdkapitalcharakters wesentliche Unternehmenskennzahlen verschlechtern. Dadurch kann sich z.B. die Kreditaufnahme verteuern. In jedem Fall fehlt dem Jahresabschluss die internationale Vergleichbarkeit, nicht zuletzt, weil nach § 6a EStG ermittelte Pensionsrückstellungen zukünftige Gehaltsentwicklungen nicht berücksichtigen und der bei der Berechnung des Barwerts zu verwendende Zinssatz von 6% zumindest in einer Niedrigzinsphase unrealistisch ist. Die Unternehmen suchen daher nach Möglichkeiten zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus dem Jahresabschluss. Ein weiteres Motiv ist die Sicherstellung eines professionellen Kapitalanlagemanagements für das Versorgungsvermögen, um die Altersversorgungssysteme kalkulierbar zu machen und insbesondere die Liquidität für die Pensionszahlungen zu garantieren.
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Multi-Manager-Fonds: Ein sinnvolles Konzept?
Weltweit gewinnen Multi-Manager-Produkte zunehmend an Bedeutung. Hierzulande hatten solche Konzepte im institutionellen Markt allerdings bisher nur wenig Erfolg. Matthias Dedio, Head of Institutional Product Management bei der Deutsche Asset Management in Frankfurt, beschreibt, welche Vorteile sich für Anleger aus einem One Asset-, Multi-Stil-, Multi-Manager-Produkt in Form eines Publikums-Segmentfonds ergeben können.
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Spezialitätenfonds auf Wachstumskurs
Laut einer Studie des Beratungshauses Feri Institutional Management in Bad Homburg werden Immobilienspezialfonds künftig von Milliardenzuflüssen profitieren. Zwei Drittel der befragten 116 Versicherungen, Altersversorger und anderen institutionellen Investoren – mit einem Gesamtvermögen von rund 775 Mrd. Euro, inklusive ca. 51 Mrd. Euro (Buchwert) in Immobilien – wollen ihre Immobilienquoten erhöhen. Vor allem Versicherer wollen dies tun. Michael Vogt, Geschäftsführer, und Sebastian Thürmer, Leiter Marketing und Vertrieb bei der LB Immo Invest in Hamburg, meinen, dass von dieser Entwicklung insbesondere Spezialitätenfonds, die sich auf einzelne Nutzungsarten konzentrieren, profitieren dürften.
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Ausweg Master-KAG ?
Das Geschäft mit Hedgefonds ist seit deren Zulassung in Deutschland nur schleppend angelaufen. Seit März 2004 wurde rund eine Milliarde Euro in Hedgefonds angelegt. Beim Start dieser Anlageklasse hatten Anbieter noch mit Mittelzuflüssen von 10 Mrd. Euro und mehr gerechnet. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Fonds ist nach wie vor klein. Zahlreiche erfolgreiche Hedgefonds-Manager (deutsche und internationale) betrachten die gesetzlichen Bestimmungen hier zu Lande als komplex. Einen Ausweg versprechen so genannte Master-Kapitalanlagegesellschaften (Master-KAGen) für Hedgefonds-Anbieter, berichtet Magnus Ward, Head of Securities Lending bei der SEB AG, Merchant Banking in Frankfurt.
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Welche Zukunft für Aktienanlagen?
Das Vertrauen in die Anlageklasse Aktien hatte unter der letzten Aktienmarktbaisse stark gelitten. Jetzt gibt es Anzeichen dafür, dass Investoren sich auf der Suche nach Renditequellen wieder mit der Assetklasse beschäftigen. Klaudius Sobczyk berichtet über Trends bei den Aktienanlagen institutioneller Anleger.
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EU-Erweiterung indexiert
Sogar bevor die Europäische Union (EU) 10 mittel- und osteuropäische Staaten in ihre Mitgliederriege aufnahm, lancierten verschiedene Indexanbieter neue Indize. Man erwartete eine breitere Kundengruppe für Pensionsgeld- und Investmentfondsmanager aus der EU. Chris Newlands fand jedoch heraus, dass nicht alle Indexanbieter gleichermaßen ambitioniert sind, investierbare Indize auf den Markt zu bringen:
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Europa (März 2005)
Die Weltkonjunktur war 2004 von Asien, vom Ölpreis und vom US-Dollar bestimmt. Der Aufschwung der asiatischen Volkswirtschaften hob das globale Wachstum stark an. Zugleich zog er den Ölpreis drastisch nach oben. Die asiatischen Zentralbanken widerstanden der Aufwertung ihrer Währungen, indem sie massiv US-Dollar kauften. Die Interventionsgelder flossen in den US-Rentenmarkt. In diesem Umfeld entwickelten sich die Anleihenmärkte positiv. Die Aktienkurse tendierten bis in den Spätsommer hinein seitwärts, legten dann aber bis Ende Dezember deutlich zu.
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Nordamerika (März 2005)
Die US-Wirtschaft sollte in 2005 der Motor für die Weltwirtschaft sein. Obwohl das BIP-Wachstum sich auf 3,5-4% verlangsamen wird, sollte dies für ein solides Wirtschaftswachstum und eine Senkung der Arbeitslosenquote ausreichen. Die Quelle des Wachstums sollte ausgeglichener werden und zunehmend von Investitionsausgaben, weniger vom Konsum abhängen. Sobald die globalen Kapitalmärkte die Beständigkeit des US-amerikanischen Wirtschaftswachstums akzeptieren, werden US-Anleihenrenditen wahrscheinlich steigen.
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Asien-Pazifik (März 2005)
Aufgrund der hohen Beschäftigungsrate und des kontinuierlichen Wirtschaftswachstums wird die US-amerikanische Fed nicht von ihren „bedächtigen“ Zinserhöhungen abweichen. Kurzfristig wirkt sich das positiv auf die Stimmung aus und unterstützt eine Erholung des US-Dollars, mittelfristig jedoch wird das Budgetdefizit für 2005 in Rekordhöhe die Währung weiter drücken. Eine Phase der korrigierenden US-Dollar-Stärke wird zu erhöhter Volatilität in Rohstoffmärkten und verwandten Aktien und einer Kapitalflucht aus von Liquidität getriebenen Märkten wie Indien führen.
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Land im Fokus: Frankreich
Erfolgspotenzial für die bAV?
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Insolvenzsicherung von Rentenansprüchen – Aktuelle Fragen
Altersvorsorge verlangt langfristige finanzielle Planung; mit ihr sollte also möglichst frühzeitig begonnen werden. Da es sich bei Leistungen der Alterssicherung zumeist um die einzige Einnahmequelle im Alter handelt und Verluste nach Eintritt in den Ruhestand nicht mehr aufzuholen sind, gewinnt der Sicherheitsaspekt eine besondere Bedeutung. Als mögliche zu sichernde oder durch Schutzmechanismen zu verhindernde Risiken kommen in Betracht die Insolvenz des Arbeitgebers oder die der Versorgungseinrichtung, Folgen von Pflichtverletzungen der Beteiligten, aber auch Verluste durch negative Entwicklungen auf den Kapitalmärkten. In diesen Fällen handelt es sich um vollständige oder teilweise Ausfälle der Vorsorgemaßnahmen, die die Planung für den Ruhestand empfindlich beeinträchtigen können. Sofern es um die Ausfallrisiken geht, kann diesen entweder präventiv oder durch kompensatorische Sicherungssysteme begegnet werden. Darüber hinaus lässt sich an die schadensersatzrechtliche Sanktionierung von Pflichtverletzungen denken. Die Problematik stellt sich weniger bei den staatlichen Sicherungssystemen, wenn auch deren dauerhafte Finanzierbarkeit immer wieder in Zweifel gezogen wird; vielmehr garantiert hier faktisch der Staat die Leistungen, auch wenn er ihre Höhe immer weiter reduziert.
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