dpn-Ausgaben » 2005 » Januar 2005
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2005 – Jahr der Konsolidierung?
Das Jahr 2004 war von vielen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Neuerungen gekennzeichnet. Das nun beginnende Jahr könnte in vieler Hinsicht eins der Konsolidierung und Umsetzung dieser neuen Anforderungen und Möglichkeiten werden.
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Niederlande als Standort für pan-europäisches Pension-Asset-Pooling?
Die niederländische Aegon Versicherungsgruppe ist in Gesprächen mit führenden Anbietern bzgl. Depotbank-Dienstleistungen für ihre Pension-Asset-Pooling-Aktivitäten. Ebenfalls hat Aegon mit den holländischen Steuerbehörden die steuerliche Transparenz von in den Niederlanden domizilierten Pensionsfonds diskutiert.
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Concordia plant Master-KAG-Struktur
Die Concordia Versicherungsgruppe will ihr 1,8 Mrd. schweres Anlageportfolio auf eine Master-KAG-Struktur, inklusive Depotbank, umstellen. Faros Consulting in Frankfurt berät bei dem Projekt.
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Industrie arbeitet an innovativen Refinanzierungskonzepten
Mehrere Finanzdienstleister arbeiten an innovativen Finanzierungslösungen für die Auslagerung von Pensionsverbindlichkeiten aus der Unternehmensbilanz (siehe ausführlichen Bericht auf S. 47).
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Neues Fachmagazin für Nordeuropa
Die Financial Times Business Gruppe (FTB) hat ihr Portfolio von Fachmagazinen für die europäische Pensions- und Investmentindustrie zum zweiten Mal in 2004 erweitert. Im Dezember erschien die erste Ausgabe von nrpn Nordic Region Pensions & Investment News. Im Juni war npn Nederlands Pensioen- & Belegingsnieuws lanciert worden. Die Schwestermagazine epn European Pensions & Investment News und dpn erscheinen seit mehreren Jahren.
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Aba will 2005 reine Beitragszusage, Financial Education diskutieren
Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) in Heidelberg will im Jahr 2005 die Diskussion um die beitragsrechtliche Behandlung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) weiterführen. Außerdem soll das Thema der rein beitragsfinanzierten bAV (Defined Contribution oder DC) behandelt und bei den Gesetzgebern eine frühzeitige Aufklärung über die Notwendigkeit der Altersvorsorge forciert werden, so Klaus Stiefermann, aba-Geschäftsführer im Gespräch mit dpn.
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Oppenheim fusioniert institutionelle Vermögensverwalter
Sal. Oppenheim verschmilzt zum 1. Januar 2005 die Oppenheim Capital Management GmbH (OCM) auf die Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH (OKAG). OCM hatte institutionelle Mandate, die nicht als Wertpapier-Sondervermögen verwaltet werden konnten, gemanagt. Mit Inkrafttreten des Investmentgesetzes dürfen Kapitalanlagegesellschaften (KAGen) solche Portfolien verwalten.
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PSV senkt Beitragssatz
Aufgrund eines Rückgangs der Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) seinen Beitragssatz für 2004 auf 0,36% gesenkt, von 0,44% im Vorjahr. Die Anzahl der Insolvenzen, für den der PSV in den ersten neuen Monaten eintreten muss, ist um 12%, das Schadensvolumen aus diesen um ca. 35% oder 210 Mio. Euro gefallen, so der PSV. Das veranschlagte Schadenvolumen für 2004 beträgt ca. 862 Mio. Euro.
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Führende Immobilien-KAG investiert in Schweden, will US-Beteiligung ausbauen
Die Oppenheim Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (OIK) ist dabei, erste Objekte in Schweden zu kaufen. Aus einer zyklischen Perspektive sei der schwedische Markt „sehr interessant,“ kommentierte Siegfried Cofalka, Mitglied der Geschäftsführung. Das Unternehmen will voraussichtlich eine schwedische Niederlassung eröffnen. Außerdem will es seine Beteiligung an seinem US-amerikanischen Partner, Real Estate Capital Partners in New York, weiter ausbauen.
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Personalien
Die Cominvest Asset Management hat einen neuen Chief Investment Officer (CIO). Zum 1. Januar 2004 tritt Dr. Wolfram Gerdes der Geschäftsführung des Hauses in dieser Funktion bei. Wolfgang Plum, der bisherige CIO, wird seine Funktionen aus gesundheitlichen Gründen reduzieren und Mitte 2006 in den Vorruhestand gehen, so ein Sprecher. Plum wird weiterhin den Bereich Human Resources verantworten und verstärkt große institutionelle Kunden betreuen. Gerdes war zuletzt beim Deutschen Investment Trust als Generalbevollmächtigter und Leiter des Bereichs Global Vision tätig gewesen.
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DekaBank verbessert IT-Vernetzung
Die DekaBank arbeitet an einer vollständigen Integration ihrer Front-, Middle- und Back-Office-Funktionen im Investment Management, nicht zuletzt um sich im Segment der Master-KAGen zu positionieren. DekaBank war erst Mitte 2004 in diesen Markt mit einem eigenen Master-KAG-Angebot – der Deka FundMaster Investmentgesellschaft mbH in Frankfurt — eingestiegen.
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Investoren wollen Immobilienanlagen ausbauen, so Studie
Eine gemeinsam vom Berater Feri Institutional Management GmbH und der European Business School durchgeführte Umfrage unter 116 institutionellen Investoren hätte gezeigt, dass diese Anleger planen , ihre Immobilienanlagequoten bis 2007 deutlich auszuweiten, so die genannten Partner. „Wir erwarten, dass sich der Immobilienanteil am Gesamtvermögen von derzeit 6,6% auf über 7% ausweiten wird,“ so Dr. Hartmut Leser, Feri-Geschäftsführer.
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Neue Veröffentlichungen
Multimanageransätze im Bereich des Portfoliomanagements
Das Buch „Multimanageransätze im Bereich des Portfoliomanagements“ von Nils E. Ernst umfasst eine wissenschaftliche Analyse der Funktionsweise, Strukturen und Erfolgspotenziale von Multimanageransätzen. Darüber hinaus werden aufgrund empirischer Studien die Kriterien für die Auswahl von Portfoliomanagern bzw. Investmentfonds untersucht. Außerdem werden die Konstruktion von effizienten Multimanagerportfolios und ein Ansatz zum Controlling des Portfolios vorgestellt.
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Erste Hedgefonds Investments-AG zugelassen
Mit der Sascam Global I hat die erste Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital nach dem neuen Investmentgesetz im Dezember 2004 die Erlaubnis der BaFin zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs erhalten.
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BAI plant Diskussionsrunde
Der Bundesverband Alternative Investments (BAI) will einen regelmäßigen Gesprächskreis mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu alternativen Anlagen ins Leben rufen, so Michael Busack, BAI-Vorstandsmitglied.
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Merck Fink vertreibt Dach-Hedgefonds
Die Münchner Fondsgesellschaft Merck Finck & Co will in Deutschland nun den öffentlichen Vertrieb ihres Dach-Hedgefonds DB Platinum II MF Hedge No. 1 starten. Der Fonds ist seit März in Luxemburg zugelassenen, hierzulande aber bisher nur im Rahmen von Privatplatzierungen erhältlich gewesen. Die BaFin hat nun dem öffentlichen Vertrieb des Fonds zugestimmt.
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Stiftung der Uni Texas will stärker in Hedgefonds investieren
Die Stiftung der Universität von Texas will innerhalb der kommenden 12 Monate weitere 300 Mio. US-Dollar in Hedgefonds investieren. Das Stiftungsmanagement hat bereits 2,8 Mrd. US-Dollar des 12,3 Mrd. US-Dollar schweren Gesamtvermögens in diese Assetklasse investiert, wie Stiftungssprecher Greg Lee mitteilte. Die gegenwärtige Hedgefonds-Gewichtung von 21,5% des Portfolios solle auf 25% erhöht werden. Angestrebt wird eine Gewichtung der Equity-Hedge-Strategien in Höhe von 10%. Die Absolute-Return-Strategien sollen auf 15% des Portfolios erhöht werden.
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Union will erstmals Private-Equity-Fonds anbieten
Die Union Alternative Assets GmbH in Frankfurt will ihr Produktangebot im zweiten Quartal 2005 um ein Private-Equity-Produkt erweitern. Der breit diversifizierte Dachfonds, der mit Hilfe eines ungenannten externen Partners verwaltet werden soll, soll in unterschiedliche Phasen der Unternehmensfinanzierung in den USA und Europa investieren. Auch soll er deckungsstockfähig sein, so Klaus Bollmann, Geschäftsführer.
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2004 – ein Jahr des Wandels. Wird 2005 ein Jahr der Konsolidierung?
Das Jahr 2004 war von vielen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Neuerungen für die betriebliche Altersversorgung und das institutionelle Asset Management gekennzeichnet, wie dpn und der dpn brief über die vergangenen 12 Monate berichteten. Das kommende Jahr könnte sich zumindest in einigen Bereichen als eine Phase der Festigung gestalten, berichtet Carola von Schenk.
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Brief aus Berlin: Januar 2005
Vor der nächsten Bundestagswahl werde es keine grundlegenden Reformen mehr geben, hat SPD-Chef Franz Müntefering kurz vor Beginn der Weihnachtspause angekündigt. Also keine weitere Gesundheitsreform und keine Neugestaltung der Pflegeversicherung. Zwar sind die Sozialdemokraten aus dem Stimmungstief heraus, aber sie erholen sich nur langsam. Vor den Langtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im kommenden Frühjahr will die Parteiführung nichts mehr riskieren. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Arbeitsmarktreformen schon vor einigen Wochen ad acta gelegt und die weite Welt für seine Politik entdeckt. Dort kann er sich als Staatsmann profilieren und diese Erfolge dann innenpolitisch nutzen. In der Außenpolitik übt sich Schröder weniger in der Kunst der Diplomatie, und zum Ärger vieler SPD-Funktionäre und des grünen Koalitionspartners haben für ihn auch Menschenrechtsfragen nicht mehr den Stellenwert, den die rot-grüne Regierung bei ihrem Amtsantritt 1998 proklamiert hat.
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BaFin: deutlich mehr Hedgefonds-Aktivität in 2005
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Dr. Horst Nottmeier
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Seit November 2003 beschäftigt sich ein eigenes Referat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit der Zulassung von Single- und Dach-Hedgefonds. Bisher wurden vier Single- und vier Dachfonds hierzulande zugelassen und fünf ausländischen Dach-Hedgefonds der öffentliche Vertrieb gestattet. Für das kommende Jahr erwarte die BaFin einen erheblichen Anstieg der Zahl der Antragstellungen, sagte Dr. Horst Nottmeier, der Leiter des Referats Aufsicht über Hedgefonds bei der BaFin in Frankfurt, im Gespräch mit Carola von Schenk.
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Das Betriebsrentengesetz feiert sein 30-jähriges Jubiläum
Nach langen politischen Diskussionen wurde im Dezember 1974 das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) verabschiedet. Es schuf erstmals einen gesetzlichen Rahmen für die betriebliche Alterversorgung (bAV) und trat noch im selben Monat in Kraft. In den drei nachfolgenden Jahrzehnten hat das BetrAVG, inklusive seiner Änderungen und Ergänzungen, die Struktur und Rechtsbasis der bAV maßgeblich geformt.
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Der Weg zum Grundgesetz der betrieblichen Altersversorgung
Vor 30 Jahren wurde das Betriebsrentengesetz, eine Art Grundgesetz der betrieblichen Altersversorgung, nach langen Verhandlungen verabschiedet. Es bestätigte die Bedeutung der 2. Säule in der Altersversorgung, berichtet Nikolaus Bora.
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Betriebliche Altersversorgung im Wandel der Zeit
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Dr. Birgit Uebelhack, aba
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Dr. Birgit Uebelhack, stellvertretende Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) in Heidelberg, analysiert die Wandlung der betrieblichen Altersversorgung über die letzten 30 Jahre von einer freiwilligen Fürsorgeleistung der Arbeitgeber zu einem integralen Entgeltbestandteil.
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30 Jahre erfolgreiche Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung durch den PSVaG
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Martin Hoppenrath,
Mitglied des Vorstands des PSVaG
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Mit dem 31.12.2004 hat der Pensions-Sicherungs-Verein, Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) sein 30. Geschäftsjahr beendet. Am 1. Januar 1975 hatte der wenige Wochen zuvor gegründete PSVaG seine Geschäftstätigkeit aufgenommen, nachdem er die hierfür erforderliche Erlaubnis vom damaligen Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen – jetzt Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) – erhalten hatte.
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Private Equity ist hoch im Kurs
Eine wachsende Anzahl von institutionellen Anlegern überlegt, erstmals oder verstärkt in außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen, so genanntes Private Equity, zu investieren. Laut Marktexperten zeichnet sich für das kommende Jahr ein sehr positives Umfeld für diese alternative Anlageklasse ab, berichtet Carola von Schenk.
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Energie fürs Portfolio
Das Durchbrechen der 50 US-Dollar-Marke hat die Ölpreis-Diskussion erneut angeheizt. War der jüngste Rückgang um über 20% nur eine kurze Delle auf dem Weg nach oben oder die Korrektur der vorherigen Übertreibung? Welche Konsequenzen hat die rasant steigende Energienachfrage Chinas auf die Volkswirtschaften und damit auf die Portfolios von Investoren? Wie sollten sich Anleger grundsätzlich mit Blick auf das Zukunftsthema Energie positionieren? Laut Frank Wettlauffer und Dr. Matthias Fawer von der Bank Sarasin sind Direktinvestments in Öl auch künftig mit hohen Risiken verbunden. Ihr Alternativvorschlag: Anlagen in Unternehmen, die vom anhaltend steigenden Energieverbrauch und einer effizienten Energienutzung profitieren.
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Investoren sind auch nur Menschen
Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler greifen zunehmend auf die Prämissen der Behavioural Finance Theorie zurück, um die Ereignisse an den Kapitalmärkten und das Anlegerverhalten der letzten Jahre zu erklären. Dieser Zweig der Finanztheorie kann allerdings auch wertvolle Einblicke in die Leitung von Pensionsfonds geben, schreibt Christian E. Elsmark, Director, Head of Investment Services (EMEA) bei T. Rowe Price Global Investment Services Ltd.
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Myners for Minors – Investmentqualität in den Anfängen
Das Jahr 2004 wird in die deutsche Investmentgeschichte als Jahr der Veränderungen eingehen. Den teilweise euphorischen Erwartungen ist Nüchternheit gewichen, als klar wurde, dass noch eine Menge Arbeit auf die Branche wartet und bspw. eine neue Produktgattung nur ein Mosaikstein auf der Agenda darstellt. Im folgenden Beitrag beschäftigen sich Hans-Jürgen Dannheisig, Geschäftsführer BHW Invest, und Clemens Schuerhoff, Pressesprecher BHW Invest, mit dem Status Quo der Branche und den Perspektiven für die Zukunft.
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Branche tüftelt an innovativen Finanzierungsmodellen für Pensionszusagen
Immer mehr Unternehmen wollen ihre Pensionsverbindlichkeiten aus ihren Büchern nehmen. Doch oft fehlt es, vor allem im Mittelstand, an der dafür notwendigen freien Liquidität. Einige Finanzdienstleister arbeiten an neuartigen Finanzierungskonzepten für die Auslagerung von Pensionsrückstellungen, berichtet Carola von Schenk.
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Bundesanstalt will Anlageportfolio internationalisieren
Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation (BAnst PT) will ihr Anlageportfolio stärker internationalisieren. „Wir verfolgen eine zielgerichtete Internationalisierung, Diversifizierung unseres Portfolios,“ sagte Ute Dahremöller von der BAnst PT auf einer Investorenkonferenz im November in Frankfurt. Sie sagte weiters: „Wir erwarten konstruktive Vorschläge von der Industrie.“ Wichtig für die Bundesanstalt, eine Anstalt öffentlichen Rechts, sei bei der Vermögensverwaltung eine renditeoptimierende Anlage unter bewusster Begrenzung des Marktrisikos.
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Kleiner Zins – großer Zankapfel
Über die Auswirkungen des Rechnungszinses auf die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds in einem fallenden Zinsumfeld berichtet Alfred. E. Gohdes, Geschäftsführer, Heissmann Consultants.
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Europa (Dezember/Januar 2005)
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen!“ Dieser Satz charakterisiert am besten, wie sich heute viele Finanzexperten fühlen. Unter den Prämissen – „soft landing“ in China, Rückgang des Ölpreises unter 40 US-Dollar pro Barrel, Dollarschwankungen zwischen 1,20 und 1,40 Euro, latente Gefahr von Terroranschlägen – wird sich aus unserer Sicht aber die Aufwärtsbewegung der Weltwirtschaft, wenn auch mit einer geringeren Dynamik als in 2004, weiter fortsetzen.
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Nordamerika (Dezember/Januar 2005)
Der Konjunkturmotor in den USA wird weiterhin angetrieben von den sehr expansiven Investitionsausgaben und der weiterhin starken Konsumnachfrage, die von der spürbaren Beschäftigungsausweitung profitiert.
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Asien-Pazifik (Dezember/Januar 2005)
Wir sind ist seit längerem optimistisch für die asiatischen Aktienmärkte. Die guten Nachrichten in letzter Zeit, vor allem aus Hongkong, spielen in unsere Richtung. Hongkong profitiert von der Flut an Direktinvestitionen in den chinesischen Markt und der Entscheidung der chinesischen Zentralbank, die kurzfristigen Zinsen um 27 Basispunkte anzuheben. Die Banken können dadurch die höheren Gebühren für Kreditrisiken in Rechnung stellen. Diese Entscheidung bedeutet nicht nur den Beginn einer strategischeren Geldpolitik anstatt administrativer Kontrollpolitik, sondern senkt auch die Kreditkosten.
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EU-Erweiterung: Erfahrung mit Reformen gemischt
Sechs der acht neuen mittel- und osteuropäischen (MOE) Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich seit dem Ende der kommunistischen Ära für Rentenreformen auf Basis des Weltbank-Modells entschieden. Ungarn lancierte 1998 als erstes dieser Länder entsprechende Reformen, andere Länder machten erst kürzlich Schritte in diese Richtung (siehe Tabelle 1).
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EU-Erweiterung: Ungarischer bAV-Markt wird sich weiter öffnen
Iain Morse berichtet über das ungarische Rentensystem und Entwicklungen in seiner zweiten Säule.
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Land im Fokus: Finnland
Finnische Regierung lanciert Reformprogramm: Finnlands Rentensystem wird 2005 maßgeblich reformiert, berichtet Chris Newlands.
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