dpn-Ausgaben » 2004 » November 2004
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Verbesserte Rahmenbedingungen für Pensionsfonds?
Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) ist in Gesprächen mit dem Bundesfinanzministerium (BMF) und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS), um eine Revision der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Pensionsfonds zu erreichen. In den Diskussionen, die im Rahmen der Umsetzung der Pensionsfonds-Richtlinie der Europäischen Union (EU) geführt werden, geht es vor allem um die Vorschriften für die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds.
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EFR verlangt einheitliche Rente
Der European Financial Services Round Table (EFR), eine Plattform von hochrangigen Vertretern europäischer Banken und Versicherer, unterstützt die Rufe verschiedener Rentenexperten nach einer sofortigen Etablierung eines realisierbaren Modells für einen einheitlichen europäischen Pensionsfonds. Die Gruppe sagte kürzlich, die Anstrengungen der Europäischen Kommission in Bezug auf die Abschaffung von Barrieren für die grenzüberschreitende Altersversorgung seien lobenswert. Doch „das Ausmaß des demographischen Problems in der EU ist so enorm, dass radikalere Alternativen zu den traditionellen Ansätzen notwendig sind,“ so EFR.
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Assetmanagement der Allianz soll 2005 profitabel, ausgebaut werden
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Joachim Faber, Allianz Global Investors
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Das Assetmanagement-Segment der Allianz Gruppe wird 2005 erstmals seit der Konzern 1998–9 mit dem fokussierten Aufbau dieses Geschäftsfelds begann ein positives Endergebnis erzielen. Dies sagte Joachim Faber, CEO der Allianz Global Investors, auf einer Pressekonferenz in London. Im Bilanzjahr 2004 sei das Ergebnis noch negativ, doch die Gruppe erwarte, „dass sich das 2005 ändern wird.“ In der ersten Jahreshälfte 2004 hätte das Assetmanagement-Segment 20% der Ertragsbasis der Allianz Gruppe beigetragen. „Ich hoffe sehr, dass sich das mit der Zeit erhöhen wird,“ sagte Faber. Laut ihm ist die Eigenkapitalrendite des Segments mit 42% die höchste innerhalb des Allianz-Konzerns.
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Vontobel zielt auf Multi-Manager-Produkte ab
Vontobel Asset Management will seine Vermögensverwaltungsexpertise und Publikumsfonds unter anderem bei Multi-Manager-Produktanbietern platzieren. „Wir sind [mit solchen Anbietern] in Gesprächen, es ist aber noch zu keinem Abschluss gekommen,“ sagte Christoph Ledergerber, Leiter des Geschäftsfeldes Asset Management und Investment Funds und Mitglied der Geschäftsleitung bei Vontobel. „Für Multi-Manager-Konzepte offerieren wir sowohl Outsourcing-Mandate als auch Publikums- und gepoolte Fonds.“
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Fidelity plant 20% p.a. Wachstum in Deutschland
Die US-amerikanische Fidelity Investments will ihr institutionelles Geschäft hierzulande massiv ausbauen. „Ein jährliches Wachstum von 20-30% ist vorstellbar. In dieser Größenordnung liegen meine Vorstellungen,“ sagte Dr. Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts bei Fidelity in Kronberg/Ts., dpn. Bisher verwaltete man 1,3 Mrd. Euro für Institutionelle in Deutschland.
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Personalien
Die State Street Bank GmbH in München hat ihr Führungsteam mit der Berufung von Christian Vogels und Neal Chansky in die Geschäftsführung verstärkt. Beide waren bereits bei der Depotbank tätig. Raphaël Remond, der bisherige Chief Operating Officer der Bank, wird als Managing Director in das Pariser Büro der State Street Corporation wechseln.
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Paneuropäischer Kommentar
Um den 25 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) bei der Umsetzung der EU-Pensionsfonds-Richtlinie zu helfen, analysierte die European Federation for Retirement Provision (EFRP) in einem 69-seitigen rechtlichen Kommentar jeden Paragraphen der Richtlinie. Das kürzlich veröffentlichte Dokument der EFRP, die Altersvorsorgeeinrichtungen in der EU vertritt, soll Unklarheiten in den Regeln, so z.B. bzgl. der Zweckbindung und dem Reporting, beseitigen. Der Autor ist Simon Arnot, ein Anwalt bei Steptoe & Johnson in Brüssel, der während der Ausarbeitung der Richtlinie in der Binnenmarktdirektion der Europäischen Kommission arbeitete.
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Kommission aktiv bei Corporate Governance
Verbände von Altersversorgungseinrichtungen (wie Pensionsfonds, -plänen) sollen sich stärker für die Corporate Governance engagieren. Dies fordert die Europäische Kommission. Sie meint, gut organisierte Lobbyisten für Unternehmensinteressen würden die Stimmen der Anleger im Anhörungs- und Beratungsprozess für die künftige EU-Richtlinie über Aktionärsrechte übertönen.
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Neue Veröffentlichungen
Emerging Markets im internationalen Portfoliomanagement In seinem Buch „Emerging Markets im internationalen Portfoliomanagement. Entwicklungsstand, Integrationsstand und Rendite-Risiko-Verhalten von Aktienmärkten in Schwellenländern“ analysiert Roland Füss u.a. die Charakteristika dieser Aktienmärkte (einschließlich der Implikationen der Aktienmarktliberalisierung und –integration) und Herausforderungen bei der Kapitalanlage.
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‚Come Back’ für Hedgefonds im September
Die steigenden Ölpreise und vielen Hurrikane der jüngsten Zeit führten zu einer Erholung der Hedgefondsrenditen im September. Der Standard & Poor’s Hedge Fund Index, der den weltweiten Hedgefondssektor widerzuspiegeln versucht, lag im September 0,47% höher. Im letzten Quartal bis September hatte das Segment nur 0,09% erzielt.
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Lupus alpha plant weitere Hedgefonds
Die Lupus alpha Asset Management GmbH will in den kommenden sechs Monaten zwei neue Single-Hedgefonds auflegen, sagte Ralf Lochmüller, Geschäftsführer, dpn. Da sich die Fonds noch in der Konzipierungsphase befinden, wollte er keine Details nennen. Der in Frankfurt ansässige Manager konzentriert sich auf optionsbasierte Investmentstrategien und europäische Small- und Mid-Caps.
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Quant-Manager plant neuen Absolute-Return-Fonds
TrendConcept will im ersten Quartal 2005 einen neuen Absolute-Return-Fonds auflegen, der in verschiedene Assetklassen, inkl. Rohstoffe, investiert. Man wolle in hochliquiden Märkten über den Assetmix Alpha generieren, aber „keinerlei aggressiven Methoden“ einsetzen, so Holger Fuchs, für das Marketing und die Kundenbetreuung zuständig. Der Manager konzentriert sich auf wertsicherungsorientierte quantitative Trendfolge-Strategien. „TrendConcept ist ein Risikomanager mit einer Risikomanagement-Software,“ so Leo von Bredow, im Marketing/Kundenbetreuung tätig. Es sei ein prognosefreier Ansatz, so Fuchs. Im Januar soll ein weiterer Mitarbeiter dem Haus, das knapp 1 Mrd. Euro verwaltet, beitreten. CS
Deutsche Hedgefonds verwalten über 1 Mrd. Euro
Die bislang 13 in Deutschland zugelassenen Hedgefonds (drei Single-, 10 Dachfonds) verwalteten Ende September ein Gesamtvermögen in Höhe von 1,034 Mrd. Euro.
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Brief aus Berlin: November 2004
Die Union ist in diesen Wochen nach Kräften bemüht, Sympathien und, wenn es so weitergeht, die nächste Bundestagswahl zu verlieren. Die politische Stimmung ist gekippt. Zusammen mit der FDP hatte die Union bei Meinungsumfragen seit 2002 stets unangefochten vorn gelegen. CDU und CSU fühlten sich richtig stark. Sie haben aber nicht gemerkt, dass sie nur deshalb gut abgeschnitten haben, weil die SPD schwach war. Doch jetzt ist die Talfahrt der Sozialdemokraten offenbar beendet. Nach dem historischen Tiefpunkt von rund 17% im August erreichten sie in der Sonntagsumfrage im Oktober wieder 31%. Die SPD profitiere vom Streit zwischen CDU und CSU, sagen die Wahlforscher, vor allem jedoch von den internen Auseinandersetzungen innerhalb der CDU. Denn ihre bayerische Schwesterpartei CSU steht bei Umfragen weiterhin gut da.
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Kommentar zu den vom 65. Deutschen Juristentag verabschiedeten Beschlüssen zur Altersvorsorge
Auf ergänzende Altersvorsorge kann kein Arbeitnehmer verzichten, der auch im Alter seinen Lebensstandard halten will. Das in Zukunft deutlich sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung erfordert künftig noch mehr als heute schon zusätzliche private und betriebliche Vorsorge.
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DJT nimmt erstmals zur Altersversorgung Stellung
Der im zweijährlichen Turnus tagende Deutsche Juristentag e.V. verabschiedete auf seiner diesjährigen Konferenz im September in Bonn zum ersten Mal Beschlüsse zur Altersversorgung. Unter anderem sprach sich der 65. Deutschen Juristentag (DJT) in seinen Beschlüssen zur Altersvorsorge gegen die Einführung eines Obligatoriums privater oder betrieblicher Altersversorgung und rief den Gesetzgeber dazu auf, „die unterschiedlichen Rechtsformen privater und betrieblicher Altersvorsorge zu erweitern und inhaltlich aufeinander abzustimmen.“ [Auszüge aus den Beschlüssen können Sie im unten stehenden Kasten, die vollständige Version aufwww.djt.de nachlesen.]
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Wie beurteilten Sie das BaFin-Rundschreiben zu Hedgefondsanlagen von Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen?
Die Sachlage: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte im September ihr langerwartetes Rundschreiben zu Hedgefondsanlagen von VAG-Anlegern. In diesem Dokument gibt die BaFin quantitative und qualitative Anforderungen für solche Investitionen und das damit verbundene Risikomanagement vor. Das Schreiben, Rundschreiben 7/2004 (VA), kann über www.bafin.de abgerufen werden.
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Aufsicht will Versicherungsvorstände stärker zur Verantwortung ziehen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will Versicherungsvorstände künftig u.a. mit Hilfe eines Ampel-Verwarnungssystems stärker zur Verantwortung ziehen. Außerdem baut sie ein auf die Kapitalanlagen der Versicherer spezialisiertes Team auf. Carola von Schenk sprach mit Dr. Thomas Steffen, Erster Direktor der Säule Versicherungsaufsicht in der BaFin, und Volker Greve, Referatsleiter des Grundsatzreferates Kapitalanlagen.
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Sekretariat der europäischen Versicherungsaufseher nimmt Tätigkeit auf
Auf Europas Versicherungsaufseher kommen wichtige neue Herausforderungen zu. Nicht nur entstehen immer mehr branchenübergreifende Finanzkonglomerate, auch wird die Palette der Kapitalanlageinstrumente zunehmend komplex. Außerdem sollen die nationalen Aufsichtsbehörden in Zukunft die der Versicherungsbranche innewohnenden Risiken – sowohl auf der Passiv- wie der Aktivseite der Bilanzen der Unternehmen – detaillierter und verstärkt nach qualitativen Kriterien bewerten und beaufsichtigen. Dieses neuartige Aufsichtsverfahren für die Versicherungsbranche soll in der so genannten Solvency II-Richtlinie, an der die Europäische Kommission derzeit arbeitet, festgelegt werden.
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Treuhandlösungen über CTAs boomen im Geschäft mit der Arbeitszeit
Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, über Arbeitszeitwertkonten Entgelt- oder Zeitwerte zu sparen. Mit diesen Ersparnissen sollen dann temporäre Freistellungen oder der Vorruhestand finanziert werden. In der Insolvenzsicherung dieser Konten etablieren sich Treuhandlösungen in Form von Contractual Trust Arrangements (CTAs) als Favorit, berichtet Carola von Schenk.
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Weltbank-Fonds setzt Währungs-Overlay um, baut GTAA aus
Die Weltbank ist einer der fortschrittlichsten und auch anspruchsvollsten Investoren weltweit. Sie begab z.B. 1981 den allerersten Zinsswap – mit IBM als Gegenpartei. Diese Transaktion im Wert von 290 Mio. US-Dollar und mit einer Laufzeit von fünf und sieben Jahren wird allgemein als bahnbrechend für die Entstehung des 142 Bio. US-Dollar schweren Derivatemarktes über die letzten 25 Jahre angesehen. Ebenfalls im Jahr 1981 investierte der Pensionsfonds der Weltbank, der World Bank Group Staff Retirement Plan and Trust (SRP), erstmals in Hedgefonds. Ein umfassendes Hedgefondsanlagenprogramm startete der Fonds allerdings erst 20 Jahre später, sagte Daniela Klingebiel, Senior Investment Officer beim SRP und seit kurzem für seine Hedgefondsinvestitionen zuständig, im Gespräch mit dpn.
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Hausärztebundesverband will über Beratung bAV-Verbreitung ankurbeln
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Tim Ried,Geschäftsführer der BDA-Wirtschaftsgesellschaft
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Bisher nehmen nur wenige Arztpraxen-Mitarbeiter das Recht auf Entgeltumwandlung in Anspruch. Vor allem Informationsmangel sei für die niedrige Durchdringung verantwortlich, so Tim Ried, Geschäftsführer der BDA-Wirtschaftsgesellschaft in Köln. Deswegen engagierte die Tochtergesellschaft des Deutschen Hausärzteverbands und der 17 Landesverbände nun den Finanzdienstleister MLP als Berater bei der betrieblichen Altersversorgung. Carola von Schenk berichtet.
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Effizientes Cash-Management mit geldmarktnahen Garantiefonds
Seit einigen Jahren setzten immer mehr institutionelle Anleger Geldmarkt- oder geldmarktnahe Publikumsfonds in der Verwaltung ihrer Liquidität ein. Sie können so den internen Aufwand für das Cash-Management reduzieren und gleichzeitig das Risiko/Rendite-Profil dieser Kapitalanlagen verbessern, berichtet Stefan Kreuzkamp, der für Geldmarktfonds verantwortliche Fondsmanager bei der DWS Investment GmbH.
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Exchange Traded Funds: Core-Satellite-Strategien mit Publikumsfonds
Immer mehr institutionelle Anleger stellen ihre Anlageportfolien auf Core-Satellite-Strategien um. Thomas Meyer zu Drewer, Vorstandsmitglied der INDEXCHANGE Investment AG, beschreibt, wie solche Strategien mit Hilfe von Exchange Traded Funds kostengünstig umgesetzt werden können.
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Globale Risiko- und Kostenkontrolle von Pensionsplänen
Die Pensionsplänen innewohnenden Risiken können massive negative Implikationen für Arbeitgeber haben. Allerdings können sie mit Hilfe eines umfassenden Risikokontrollsystems gemanagt und zum Teil auch reduziert werden, erläutern Susanne Jungblut, Practice Leader Benefits Consulting, und Crispin Lace, Practice Leader Investment Consulting, bei der Watson Wyatt Deutschland GmbH.
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Immer mehr Konzerne poolen Pensionsplananlagen in Europa
Mehr und mehr internationale Konzerne, darunter auch Firmen deutscher Herkunft, bündeln die Kapitalanlagen ihrer Pensionspläne aus verschiedenen Ländern, und auch in Europa nimmt dieses Asset-Pooling endlich Gestalt an. Im August erklärte Nestlé, der in der Schweiz ansässige globale Nahrungsmittelkonzern, dass er „sehr ernsthaft“ darüber nachdenke, das Vermögen seines 3,8 Mrd. Euro schweren Pensionsfonds zu poolen. Auch IBM überlegt als einer der ersten multinationalen Konzerne, die globalen Aktienanlagen mehrerer seiner Pensionspläne über ein irisches Vehikel zu poolen. Und zwei ungenannte multinationale Unternehmen werden mit Hilfe der US-amerikanischen Finanzgruppe Northern Trust, Goldman Sachs und Mercer Investment Consulting die globalen Aktienanlagen von ihren Pensionsplänen in Irland bzw. in Luxemburg poolen. Die Strukturen sollen 2005 stehen, so Northern Trust.
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Sind Hedgefonds die nächste Finanzblase, die platzen könnte?
Immer mehr Hedgefonds werden gegründet und die bestehenden Fondsmanager nehmen immer mehr Fremdkapital zur Umsetzung ihrer Anlagestrategien auf. Birgt diese Kreditvergabe das Risiko einer Finanzkrise, sollten die Manager mit ihren Strategien fehlschlagen? Klaudius Sobczyk untersuchte diese Frage.
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Europa (November 2004)
Der Gesamtertrag der europäischen Aktien (MSCI Europe) belief sich bis Ende September auf 6,3% und übertraf damit die Wertsteigerungen anderer wichtiger Aktienmärkte mit Ausnahme Japans. Die stärkste Dynamik herrschte bei den Aktien von Klein- und Mittelbetrieben.
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Nordamerika (November 2004)
ergeblich hatten Anleger Anfang des Jahres auf weiter steigende Aktienkurse in den USA gehofft. Grund für den Optimismus war ein Vorjahresplus des S&P500 von 26% und ein Anziehen der Wirtschaft. Tatsächlich entwickelte sich der Aktienmarkt dieses Jahr aber nur seitwärts, während die Renditen im Rentenmarkt nachgaben. Obwohl die US-Wirtschaft in den ersten 33 Monaten nach der Rezession im Dezember 2001 schneller wuchs als nach dem Konjunkturtief Anfang der ‘90er Jahre, hatten die Anleger mehr erwartet.
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Asien-Pazifik (November 2004)
Die meisten asiatischen Märkte verbuchten im September Gewinne, vor allem aufgrund der verbesserten Stimmung auf Investorenseite und der Neigung, die Portfolioallokation in den asiatischen „Emerging Markets“ zu erhöhen.
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Polens Rentenreform ist zum Scheitern verurteilt, so Experten
Polens Reform der dritten Säule der Altersversorgung, mit der neuartige private Altersvorsorgekonten, die so genannten IKEs, eingeführt werden sollen, ist nach Einschätzung von Pensionsgeldverwaltern in Warschau zum Scheitern verurteil. Nur etwa 1-2 Mio. Menschen jährlich werden in IKEs anlegen, so die Experten. Die steuerlichen Vorteile der IKEs seien minimal und Polen, obwohl es jetzt ein EU-Mitglied ist, sei weiterhin ein armes Land, warnen skeptische Stimmen.
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Land im Fokus: Die Niederlande
Sicherheitsdämme für die Altersversorgung: Die neuen Vorgaben für höhere Deckungsgrade bei niederländischen Pensionsfonds stellen viele Segmente der Altersversorgung, die bisher unantastbar waren, in Frage, berichtet Sam Greene.
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Langfristige Portfoliostrategien im Zeitablauf: Ein Überblick
Pensionseinrichtungen und andere langfristig orientierte Investoren können die durchschnittliche Performance ihrer Portfolios verbessern, indem sie diese in fest vorgegebenen Zeitabständen nach strikten Regeln umschichten. Hier beschreiben John Mulvey und Hafize Erkan von der Princeton University, Koray Simsek von der Edhec University und Bill Pauling von Towers Perrin ein dynamisches Portfolio-Modell, das Vorteile daraus resultierender „Umschichtung-Gewinne“ aufweist. Die Bedeutung von alternativen Investments wird ergänzend im Zusammenhang mit der mehrperiodischen Analyse diskutiert.
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