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 dpn-Ausgaben » 2004 » April 2004 (Brief)
 
Neue Anbieter lancieren Multi-Manager-Produkte

Die Siemens Financial Services GmbH (SFS) in München bietet institutionellen Anlegern in Deutschland erstmals ein Multi-Manager-Fondsprodukt an. Die auf die Managerselektion spezialisierte Beratungsfirma FondsConsult Institutional GmbH in München überlegt, ein eigenes Multi-Manager-Produkt auf den Markt zu bringen. Vor kurzem hatten sich in diesem relativ jungen Marktsegment auch die Universal Investment in Frankfurt und die in London ansässige Investmentgesellschaft SEI Investments (gemeinsam mit der Commerzbank) positioniert. Mehr . . . 


CDC IXIS steigt in Hedgefondsmarkt ein

Der in Paris-ansässige Vermögensverwalter CDC IXIS Asset Management (CDC IXIS AM) wird voraussichtlich ab dem Sommer deutschen institutionellen Anlegern Single-Manager-Hedgefonds anbieten. Das Unternehmen plant auch, zu einem späteren Zeitpunkt in Deutschland strukturierte Produkte zu offerieren. Bei den Hedgefonds handelt es sich um Long/Short Equity-, Convertible Bonds Arbitrage- und Managed Futures-Fonds, die man der BAFin in den kommenden Wochen zur Genehmigung vorlegen wolle, so Antje Urte Larem, Senior Sales Manager bei CDC IXIS AM Deutschland. Mehr . . . 


Cazenove weitet Fondsangebot in Deutschland aus

Der britische Vermögensverwalter Cazenove will sein Publikumsfondsangebot für institutionelle Anleger in Deutschland erheblich ausbauen. Bei den neuen Fonds handelt es sich um zwei Hedge- und einen Aktienfonds, der in Titel aus dem europäischen Kontinent investiert, teilte Cazenove dpn mit. Die Hedgefonds, „UK Equity Absolute Return“ und „European Equity Absolute Return“, verfolgen eine Long/Short-Anlagestrategie. Sie wollen eine Rendite von 10% erzielen, unabhängig von den Entwicklungen an den Aktienmärkten. Seit ihrer Auflegung lag ihre Performance allerdings unterhalb ihrer jeweiligen Benchmarks — FTSE All Share und FTSE World Europe. Mehr . . . 


CDU erwägt bAV-Obligatorium
— Andreas Storm CDU-Abgeordneter, Bundestag

Die CDU wird die Einführung einer mandatorischen betrieblichen Altersversorgung (bAV) erwägen, sollte sie nach den Parlamentswahlen 2006 die Regierung bilden.

„Noch vor zwei Jahren hatte man bei der Verabschiedung der Riester-Reform ein Rentenniveau von 67% [des Nettoeinkommens] festgeschrieben. Heute wird deutlich, dass man [mit der gesetzlichen Rente] bestenfalls noch die Hälfte des Nettoeinkommens erreicht. Viele Arbeitnehmer mit einem unterdurchschnittlichen Einkommen laufen Gefahr, dass sie im Alter einen Rentenanspruch unter dem Sozialhilfeniveau haben. Je größer dieser Personenkreis ist, desto eher ergibt sich die Notwendigkeit auch nach einer obligatorischen zusätzlichen Vorsorge,“ erklärte Andreas Storm, CDU-Abgeordneter im Bundestag, dpn. Storm ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung im Bundestag. Mehr . . . 


Europäische Pensionsfonds bauten Aktienanlagen 2003 aus

Der Aktienmarktaufschwung des letzten Jahres spiegelt sich im Ausbau der Aktienallokationen europäischer Pensionsfonds und einem Zuwachs im Neugeschäft der Investmentgesellschaften wider. Dies ergab eine Umfrage des dpn-Schwestermagazins epn — European Pensions & Investment News unter 15 Vermögensverwaltern, die insgesamt fast 225 Mrd. Euro an Aktienanlagen für europäische Pensionsfondskunden verwalten (siehe epn 15. März 2004, S. 12ff). Die befragten Häuser gewannen 2003 neue Pensionsfondsmandate im Wert von mehr als 17 Mrd. Euro. Mehr . . . 


Pensionfonds in EU-Beitrittsstaaten wachsen massiv

Das Pensionfondsvermögen in den mittel- und osteuropäischen Ländern, die der EU am 1. Mai beitreten werden, könnte sich bis 2010 auf mindestens 110 Mrd. Euro verachtfachen, so die Allianz Dresdner Asset Management (ADAM). Die Fondsvolumina in Slowenien, der Slowakei, der Tschechei, den drei baltischen Staaten, Ungarn und Polen liegen derzeit bei insgesamt 13,5 Mrd. Euro und werden bis 2010 auf 110 Mrd.-148 Mrd. Euro anwachsen, so die ADAM. Die Märkte böten attraktives Potenzial — solange Investmentgesellschaften bereit wären, Resourcen lokal zu binden, so Johann Goldbrunner, ADAM-Vorstandsmitglied. „In der Regel sind [diese Länder] offen für solche [ausländischen Vermögensverwalter], die vor Ort Pensionsfonds betreiben,“ sagte Goldbrunner. Reine Assetmanagementmandate zu gewinnen sei für ausländische Anbieter aufgrund der limitierten Auslandsanlagequoten schwieriger. Mehr . . . 


Neuer Berater strebt 10% Marktanteil an

Die neue Asset-Beratungsfirma Faros Consulting will in Deutschland bis 2010 einen Marktanteil von 10% erreichen und 30 institutionelle Kunden gewinnen, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Die im September 2003 gegründete Faros ist auf „Asset Advisory“ d.h. die Beratung institutioneller Anleger bei der Auswahl von Vermögensverwaltern spezialisiert. In Kooperation mit Dritten bietet sie auch Asset-Liability-Studien und CTA-Lösungen an. Zu ihren Kunden zählen nach eigenen Angaben v. a. Versorgungswerke im mittelständischen Bereich sowie Stiftungen. Mehr . . . 


VIFA Pensionsfonds baut auf Pensionsrückstellungsübertragungen

Die VIFA Pensionfonds AG in Berlin steht kurz vor den ersten Vertragsabschlüssen mit mindestens zwei Industrieunternehmen und mehreren GmbHs für die Übertragung von Pensionsrückstellungen. Sie hatte Anfang 2004 für diesen Zweck einen überbetrieblichen Pensionsplan aufgelegt. Hier sollen in Kürze die Pensionsrückstellungen der Investmentgesellschaft Invesco Deutschland eingebracht werden. Ob Gelder anderer ungennanter Firmen in diesen Plan oder Plankopien übertragen werden, würde u.a. von der Größe der Volumina abhängen, so Bernd Kühlein, Vorstandsvorsitzender der VIFA, in einem Gespräch mit dpn. Mehr . . . 


Alternative Anlagen

US-Pensionskassen planen mehr alternative Investments: Öffentliche und private Pensionskassen in den USA wollen verstärkt in alternative Anlagen investieren, so die Resultate einer Umfrage der US-Investmentgesellschaft JP Morgan Fleming Asset Management. Von den 80 befragten Pensionskassen wollen 35% ihre reguläre Kapitalaufteilung ändern, 46% keine Umschichtungen vornehmen. Unentschlossen sind 19% — 2003 waren es noch 40%. Von den Befragten, die ihr Portfolio mit dem Ziel der Risikoreduzierung umschichten, wollen 65% auch alternative Investments nutzen. Unter jenen, die mit dem Motiv der Renditesteigerung ihr Portfolio neu gewichten, wollen 50% auch in alternative Anlagen investieren. Unter die Kategorie der alternativen Investments wurden Hedgefonds, Private Equity und Real Estate subsumiert. Mehr . . . 


Gemischtes

GSC-PPCmetrics plant detaillierte Gebührenstudien:

Die GSC-PPCmetrics Investment Consulting AG in Wiesbaden wird ihre alljährliche Studie über Spezialfondsgebühren erweitern. Künftig wolle man Vergütungsstrukturen im Assetmanagement für traditionelle Anlageklassen, u.U. aber auch Hedgefonds- und andere Total oder Absolute Return-Anlagen, und in der Administration, inklusive für Master-KAG-Dienstleistungen, detaillierter analysieren, so Bodo Doose, Consultant bei der GSC-PPCmetrics, in einem Gespräch mit dpn. Auch eine Studie über Depotbankgebühren sei angedacht. Und man überlege, ähnliche Analysen für den schweizer Markt durchzuführen, so Doose. Mehr . . . 


Kommentar – Jeremy Podger

Madrid-Terroranschläge verstärken Aktienmarktkorrekturen Mehr . . . 


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