dpn-Ausgaben » 2004 » März 2004
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Airbus Deutschland beauftragt Invesco mit Lebensarbeitszeit-Konten-Anlage
Der in Hamburg ansässige Flugzeughersteller Airbus Deutschland GmbH hat Invesco Deutschland mit der Kapitalanlage von Lebensarbeitszeit-Konten, die das Unternehmen seinen rund 18.500 Mitarbeiter anbietet, beauftragt.
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Feri-Umfrage zeigt Wachstumspotenzial für Master-KAGen
Eine Umfrage von Feri Institutional Management GmbH in Bad Homburg unter den 230 wichtigsten institutionellen Anlegern in Deutschland im zweiten Halbjahr 2003 zeigte, dass knapp 18% aller befragten Teilnehmer bereits mit einer Master-KAG arbeiten. Bis Ende 2005 wollen sich knapp 40% der Teilnehmer eines solchen Dienstleisters bedienen.
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Industrie verwaltet mehr als 1 Bio. Euro
Das von der deutschen Investmentindustrie verwaltete Vermögen hat die Schwelle von 1 Bio. Euro überschritten. Dies teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mit.
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Master-KAGen suchen Experten
Die INKA Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH in Düsseldorf und die Universal-Investment-Gesellschaft in Frankfurt wollen ihren Personalbestand mit Experten weiter aufstocken.
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Arbeitgeber steigen aus BAT aus
Aufgrund seiner scheinbar mangelnden Flexibilität treten immer mehr öffentliche Arbeitgeber aus dem Bundesangestelltentarif (BAT), dem Tarif für 2 Mio. Beschäftigte im öffentlichen Dienst, aus. Zu dieser Erkenntnis kommt die Wiesbadener Unternehmensberatung Dr. Dr. Heissmann.
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Hedgefondsexpertise für dpn
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Michael Busack
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Ab diesem Monat tritt Michael Busack, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Alternative Anlagen, Gesellschafter-Geschäftsführer der Absolut Research GmbH und Herausgeber des Absolut Reports, unserem Redaktionskomitee bei.
Busak beschäftigt sich seit 1990 mit Hedgefonds und anderen alternative Anlagen sowie mit Managed Futures. Neben seiner Tätigkeiten im Redaktionskomitee wird er auch regelmäßig über diese Anlageklassen Berichte liefern.
Auf S. 13 befindet sich unsere erste regelmäßige Hedgefondsseite, die von Busack verfasst wurde. Auf S. 45 berichtet er im Rahmen eines längeren Hedgefondsbeitrags detailliert über das Geschäft in Deutschland.
Personalien
Poestges verlässt Degussa PK
Andreas Poestges, bisheriger Leiter der Kapitalanlagen der Degussa Pensionskasse in Düsseldorf, wird zum 1. April 2004 als Vorstand für Kapitalanlagen der Pensionskasse der Mitarbeiter der Barmer Ersatzkasse in Wuppertal beitreten. „Die Neustruktierung der Kapitalanlagen steht im Vordergrund,“ sagte Poestges zu seiner zukünftigen Aufgabenstellung. Er wollte jedoch zu diesem frühen Zeitpunkt keine detaillierteren Angaben hierzu machen. Es stehe noch nicht fest, wer Poestges Aufgaben bei der Degussa übernehmen würde, so Poestges.
CS
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Degussa PK ernennt Vermögensverwalter
Die in Düsseldorf ansässige Degussa Pensionskasse hat die Bayern-Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH in München mit der Anlage eines passiven europäischen Aktienmandates im Wert von 200 Mio. Euro beauftragt. Lupus alpha Asset Management GmbH and Lazard Asset Management (Deutschland) GmbH, beide in Frankfurt, erhielten je ein aktives europäisches Small- und Mid-Cap Mandat im Wert von rund 60–70 Mio. Euro., so Andreas Poestges, der bisherige Leiter der Kapitalanlagen der Degussa Pensionskasse. Die Deutsche Asset Management, ABN AMRO Asset Management, WestAM, alle in Frankfurt, und Trinkaus Capital Management GmbH in Düsseldorf erhielten je ein Mandat für europäische Unternehmensanleihen im Wert von 55 Mio. Euro.
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Schlechte Aussichten für große Investmentgesellschaften
Es ist durchaus realistisch, dass die fünf größten deutschen Investmenthäuser in den kommenden 10-15 Jahren ihren Marktanteil in Deutschland von rund 75% verlieren werden.
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Private-Equity-Begeisterung unter institutionellen Anlegern
DO NOT PUBLISH!!!
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Neue bAV-Modelle
Der Finanzdiensleister AWD hat gemeinsam mit dem Software-Unternehmen Lohoff & Partner ein Modell für die Verwaltung von Lebensarbeitszeit-Konten und die betriebliche Altersversorgung entwickelt.
AWD arbeitet nach eigenen Angaben auch an Konzepten, die sich für die grenzüberschreitende betriebliche Altersversorgung eignen.
ETF Kommentar
Gerade während der Hausse an den Rentenmärkten begannen viele Portfoliomanager, nach Produkten zu suchen, die die Handelsvorteile des Aktienmarktes auf den boomenden Rentenmarkt übertragen. Allerdings sollten diese Produkte nicht nur einfache und effiziente Index-Exposure im Bondbereich bieten. Sie sollten zudem eine faire und vor allem nachvollziehbare Preisfindung sicherstellen.
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AXA IM und Ampega erweitern Internetauftritt
AXA Investment Managers (AXA IM) in Frankfurt und die Ampega Investment AG in Hannover haben ihren Internetauftritt überarbeitet.
AXA IM (www.axa-im.de) erweiterte ihr Informationsangebot. Unter anderem werden die Kernexpertisen der Investmentgesellschaft in Deutschland dargestellt. Zu diesen zählen nach Angaben der AXA IM das computergestützte Aktienmanagement von AXA Rosenberg, Renten- und Immobilienmanagement.
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Greenspan gegen Kontrolle von Hedgefonds
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Alan Greenspan, Vorsitzender der Federal Reserve Bank
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Der US-Notenbank-Chef Alan Green-span stellt sich gegen eine geplante Überwachung der bisher nicht regulierten Hedge-Fonds-Industrie in den USA.
Er betonte anlässlich seines halbjährlichen Berichtes an den Bankenausschuss des Senats die positive Bedeutung von Hedgefonds im Zusammenhang mit der Liquidität und Flexibilität des internationalen Finanzsystems. Eine Regulierung dieser Fonds würde ihre Flexibilität einschränken und könnte so ihre positive Rolle im Finanzsystem gefährden.
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US-Stiftungen erhöhen alternative Anlagequoten
Alternative Investments nehmen in den Portfolios US-amerikanischer Stiftungen von öffentlichen Schulen und Universitäten einen immer größeren Anteil ein.
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BAFin-Zustimmung für Hedgefonds-Mustervertrag
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) hat den unter der Federführung des BVI Bundesverbands Investment und Asset Management erarbeiteten Mustervertragsbedingungen für Single-Manager-Hedgefonds zugestimmt. Dies teilte der BVI in Frankfurt mit.
„Damit ist der Weg für deutsche Investmentgesellschaften frei, Single-Hedgefonds bei der BAFin zur Genehmigung einzureichen,“ so Rüdiger Päsler, Geschäftsführer des BVI.
Die BAFin-Genehmigung für die Mustervertragsbedingungen für Dach-Hedgefonds würde Anfang März erwartet, so der BVI.
In Deutschland gibt es laut Absolut Report bereits einige Single-Manager-Hedge Fonds sowie mehr als 80 Dachfonds (siehe auch Beitrag, S. 45).
Hedgefonds-Assets stiegen 2003
Nach Angaben von Tass-Research steigt das Gesamtvolumen in der Hedge-Fonds-Industrie im Jahre 2003 auf 750 Mrd. USD. Weiterhin schätzt Tass, dass weitere 250 Mrd. USD in Managed Accounts verwaltet werden, so dass die gesamte Industrie per 2003 an die 1 Billion USD verwalten könnte. Das Wachstum beginnt dabei zunehmend an Fahrt zu gewinnen.
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Brief aus Berlin
Die Politiker in Berlin reden ununterbrochen, aber sie handeln nicht. Zuweilen entsteht der Eindruck, der Reform-Zug habe nicht nur einen außerplanmäßigen Halt eingelegt, sondern rolle zurück. Kein Wunder, dass der Ifo-Geschäftsklimaindex erstmals seit 10 Monaten wieder sinkt. Das Tempo der Konjunkturerholung in Deutschland ist ebenso überschätzt worden, wie die Auswirkung einiger Reformen. Das Vorziehen der Steuerreform hat nicht viel gebracht, und jetzt wankt die Agenda 2010. Sozialdemokraten, Grüne und Gewerkschaften spüren wegen der heftigen Widerstände wachsendes Unwohlsein.
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MetallRente – In Search of Governance
Hans-Jürgen Dannheisig, Geschäftsführer der BHW Invest, unterhielt sich mit Heribert Karch, Geschäftsführer der MetallRente, über Investmentgovernance, Pensionsfonds und die Ambitionen des Versorgungswerks.
Hans-Jürgen Dannheisig: Herr Karch, die MetallRente ist jetzt zwei Jahre alt. Wie zufrieden sind Sie mit der Startphase?
Heribert Karch: Ich bin sehr zufrieden mit der Startphase. Wir konnten uns in unseren Kernbranchen gut platzieren und haben die Schallmauer 100.000 Versicherte geschafft.
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Pensionsverpflichtungen nach IAS 19
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Gundula Dietrich, Senior Consultant bei Hewitt Associates in Wiesbaden
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Mit der Anwendung von IAS 19 sind betriebliche Versorgungsverpflichtungen neu zu kategorisieren. Besonders davon betroffen sind Arbeitgeber mit mittelbaren betrieblichen Pensionsverpflichtungen. In deutschen Bilanzen konnte man in diesen Fällen meistens keine Angaben über den Verpflichtungsumfang vorfinden. Der Aufwand beschränkte sich auf die aktuelle Beitragsverpflichtung an den externen Träger. Oft muss jedoch der Arbeitgeber für Verpflichtungen aufkommen, die der externe Träger nicht erbringen kann oder planmäßig nicht vorfinanziert.
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Lebensarbeitszeit-Konten für Airbus Deutschland Mitarbeiter
Seit Mitte 2003 bietet Airbus Deutschland GmbH in Hamburg bietet ihren Mitarbeitern drei Arbeitszeit-Konten an, u.a. ein Lebensarbeitszeit-Konto. Letzteres, „Invest for Life“ genannt, wurde Anfang 2004 erstmals kapitalisiert. INVESCO Deutschland ist mit der Kapitalanlage beauftragt. Carola von Schenk unterhielt sich mit Thomas Ehm, Vice President, HR-Policies, Processes and Structures, und Thomas Stötzel, dem Leiter der Unternehmensfinanzierung bei Airbus Deutschland über das Konzept.
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IAS 19: Der Ritt auf der Achterbahn bleibt vorläufig erspart
Das International Accounting Standards Board (IASB) hat erfreulicherweise beschlossen, seinen zunächst geplanten radikalen Ansatz zur Bilanzierung von Betriebsrenten vorerst zu vertagen. Das IASB hält damit begrüßenswerter Weise an dem im US- wie auch im bisher gültigen internationalen Bilanzrecht jahrzehntelang bewährten Prinzip der Aufwandsorientierung fest. Das ist eine gute Nachricht. Nicht nur für die am europäischen Kapitalmarkt teilnehmenden Unternehmen mit betrieblicher Altersversorgung, sondern insbesondere auch für die Kapitalmärkte und Bilanzleser, sagt Alfred Gohdes, Gesellschafter-Geschäftsführer der Dr. Dr. Heissmann GmbH.
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Die Master-KAGen auf dem Weg zur Reife
Die Master-KAGen sind in den letzten zwei Jahren ihren Kinderschuhen entwachsen. Jedoch muss dieses Segment des deutschen Vermögensverwaltungsmarktes noch große Hürden nehmen, um sich als langfristig tragfähiges Geschäftsmodell zu etablieren. Carola von Schenk berichtet über Entwicklungen in diesem Markt.
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Die aktuelle Expertenfrage: Welche Zukunftsperspektiven gibt es für das Geschäftsmodell der Master-KAG?
Bernd Wagner Vorstands-Mitglied, BVI
Thomas Dittrich Geschäftsführer DBI Dresdnerbank Investment Management Kapitalanlagegesellschaft mbH
Murray Burford Investment Consultant Dr. Dr. Heissmann GmbH
Hans-Jürgen Dannheisig Geschäftsführer BHW Invest GmbH
Bernd Franke Geschäftsführung INKA Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH
Dr. Oliver Roll Senior Consultant Feri Institutional Management GmbH
Multi-Manager-Konzepte für institutionelle Anleger
Bieten Master-KAG und Multi-Manager-Fonds eine Chance für institutionelle Investoren? Thomas Horchler, Geschäftsführer der Multi Manager Fonds Consulting & Vertriebsgesellschaft mbH in Frankfurt, beleuchtet diese Frage im folgenden Beitrag aus Sicht der Anleger auf der Suche nach Optimierung der Asset-Allocation, Diversifizierung ihres Gesamtportfolios und Verstetigung der Erträge, aber auch aus Sicht der Fondsgesellschaften.
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Kostensparendes Outsourcing der Verwaltung der betrieblichen Altersvorsorge
Outsourcing der Verwaltung der betrieblichen Altersversorge kann langfristige Kosteneinsparungen bringen. Walter Gehring, Vertriebsdirektor Betriebliche Altersversorgung beim Renten Service der Deutschen Post AG, beschreibt im folgenden Beitrag die Komplexität der Verwaltungsprozesse und Outsourcing-Lösungen.
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Gute Aussichten für Hochzinsanleihen
Das wirtschaftliche Umfeld ist deutlich positiver. Die Investmentexperten der britischen Investmentgesellschaft Threadneedle bevorzugen Aktien vor Anleihen im Jahre 2004. Vor allem High Yields aus dem Unternehmensbereich und Schwellenänderanleihen erscheinen weiterhin interessant, zeigt Sarah Arkle, Chief Investment Officer.
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Hedgefonds – Analyse und Ausblick
Die Investmentwelt ist dabei sich zu wandeln. Nach den Erlebnissen am Aktienmarkt in den letzten Jahren verstärkt sich die Erkenntnis, dass die strategische Asset Allocation für institutionelle Investoren zu einer der größten Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts wird. Bei der Suche nach Diversifikation und neuen Ertragsperspektiven sind nun auch durch das neue Investmentgesetz Hedgefonds in den Focus vieler Investoren gerückt. Michael Busack geht der Sache nach.
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Hedgefonds unter Wettbewerbsdruck
Bisher lockten Hedgefonds Anleger mit überdurchschnittlichen Renditen und niedriger Korrelation zu traditionellen Anlagen. Werden die Fonds diesen Ansprüchen auch in Zukunft gerecht werden können? Klaudius Sobczyk analysiert den Markt.
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Venture oder Buy Out?
In der Vergangenheit haben viele deutsche Versorgungsunternehmen Private-Equity-Investitionen mit Venture Capital (VC) gleichgesetzt und Portfolios zu Gunsten dieser risikoreichen Investition aufgebaut. In der deutlich abgekühlten Wirtschaft wirken sich die langen Reinvestitionszyklen dieser Venture-Beteiligungen nun negativ in den Bilanzen der Investoren aus. Diese reagieren mit einem massiven Rückzug aus dieser Anlageklasse – zu Unrecht, meint Rüdiger Kollmann bei der Solutio AG in München.
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Die S&P Fonds-Ratings
Die meisten Verfahren zur Bewertung von Investmentfonds beruhen auf durchaus komplexen, mathematischen Formeln, die die Wertentwicklung der Vergangenheit oft unter Einbeziehung von Volatilitätskennziffern beurteilen. Diese statistischen Verfahren resultieren in einer Ergebnisliste, die nach einer Rangfolge sortiert ist. Aus wissenschaftlicher Sicht sind diese jedoch als Rankings zu klassifizieren und stellen keine Ratings dar. In der Bewertung und Auswahl von Investmentfonds ausschließlich so vorzugehen, birgt Gefahren und wäre gleichzusetzen mit dem ständigen Blick in den Rückspiegel beim Fahren auf der Autobahn.
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Europa
Zu Anfang des Jahres sagten die Prognosen für 2004 - wieder einmal – eine Erholung des europäischen Wirtschaftswachstums voraus. Gegen Ende 2003 war in der Tat eine Konjunkturbelebung zu beobachten, wobei die Erholung der Weltnachfrage insbesondere der europäischen Exportwirtschaft bessere Ergebnisse beschert hatte.
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Nordamerika
Obwohl die amerikanische Notenbank im Januar das mögliche baldige Ende ihrer Niedrigzinspolitik andeutete, sehen wir derzeit weder auf der Inflations- noch auf der Arbeitsmarktseite Anzeichen, die für einen Zinsanstieg in der nächsten Zeit sprechen. Unseres Erachtens nach werden die US-Zinsen vielmehr im weiteren Jahresverlauf entweder gar nicht oder möglicherweise im Spätsommer bzw. nach den Präsidentschaftswahlen geringfügig, d.h. um lediglich 25 Basispunkte, steigen.
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Asien-Pazifik
Corporate Bonds und Emerging Market Debts auf Rekordtief und entsprechen kaum noch den innewohnenden Risiken.
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Land im Fokus: Frankreich
In Kürze werden in Frankreich PERCO und PEIR, zwei neu geschaffene Sparpläne für die freiwillige Altersvorsorge, in ihrer endgültigen Gestalt auf den Markt gebracht. Während manche Vermögensverwalter ihren Betrieb bereits auf diese neuen Modelle einstellen, erwarten andere nur geringes Interesse an den beiden Plänen.
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Haben Pensionen betreffende Bilanzierungsvorschriften Einfluss auf die Aktienkurse?
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Prof. Mike Orszag, Head of Research bei Watson Wyatt
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Ein Aufsatz des US-amerikanischen Federal Reserve Boards (Fed) kommt zu dem Ergebnis, dass die Aktienbewertung stärker als bislang vermutet auf Änderungen der Bilanzierungsvorschriften reagiert. Prof. Mike Orszag, Head of Research bei Watson Wyatt, erklärt das Phänomen.
Es gibt wenige Themen im Bereich Pensionen, die so viel Anlass zu Kontroversen geben wie die Umstellung der Bilanzierungsvorschriften auf die sofortige Ausweisung von Gewinnen und Verlusten. Weniger stark umstritten ist, dass bei der Bilanzierung nach FRS17 und IAS19 die Pensionskomponente der Erträge wesentlich stärker schwankt. Umstritten sind die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser stärkeren Pensionsertragsvolatilität.
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