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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung
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06. - 07. Mai 2008
70. aba Jahrestagung

07. - 09. Mai 2008
Betriebliche Altersversorgung intensiv

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Universal legt Publikumsmultimanagerfonds für institutionelle Anleger auf

Die Universal Investment-Gesellschaft mbH in Frankfurt legt Anfang März zwei Publikumsmultimanagerfonds im Rahmen eines Master-KAG-Ansatzes auf, nach Angaben des Unternehmens, die ersten Fonds dieser Art in Deutschland. „Individuelle Multi-Manager-Konzepte sind in der Regel erst ab einem Volumen von mehr als 200 Mio. Euro realisierbar. Mit den beiden Fonds wird erstmals auch Anlegern mit einem niedrigen Anlagevolumen die Möglichkeit eröffnet, das besondere Knowhow internationaler Asset-Manager und die Vorteile eines Multi-Manager-Konzeptes zu nutzen,“ so die Universal-Investment. Multi-Manager-Fonds, schon seit Jahren im Spezialfondssegment etabliert, können z.B. die Portfoliodiversifikation und somit das Risikoprofil des Portfolios verbessern.
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Der Chemie Pensionsfonds zeigt gute Performance

Der Chemie Pensionsfonds erzielte mit einer Rendite von 10,9% auf sein garantiertes Mindestkapital auch 2003 wieder eine gute Anlageperformance, nach Angaben der HypoVereinsbank in München, des Verwalters des Pensionsfonds. Mit dieser Rendite hebe sich der Chemie Pensionsfonds deutlich von anderen Anbietern der betrieblichen Altersversorgung ab, so Hans Melchiors, der Vorstand des Versorgungswerks. Diese Rendite habe sogar die eigenen Erwartungen für 2003 von 6,4% übertroffen, so Melchiors weiter. Im Vergleich hierzu erwirtschaftete die MetallRente eine Rendite von 7,2%.
Der Chemie Pensionsfonds machte keine Angaben zur Beteiligungsrate der Chemie-Beschäftigten im Jahr 2003. Im Vorjahr hatten sich 10 000 Beschäftigte für das Produkt entschieden. Melchiors hatte in der Vergangenheit gesagt, der Fonds wolle diese Zahl 2003 verdoppeln. Das Versorgungswerk konnte bisher 400 Chemie-Unternehmen mit 200 000 Mitarbeitern akquirieren.


Erheblicher Einbruch im Spezialfonds-Mittelaufkommen 2003

Deutsche Spezialfonds haben im vergangenen Jahr einen erheblichen Rückgang beim Netto-Mittelaufkommen verzeichnet. Wie der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mitteilte, betrug das Netto-Mittelaufkommen für Spezialfonds 2003 26,8 Mrd. Euro, was einem Minus von 28% zum Vorjahrsvolumen von 37,3 Mrd. Euro entspricht. Mehr . . . 


Ambitionierte MetallRente will Mitgliederzahl bis 2012 vervierfachen

Die MetallRente will die Zahl ihrer Mitglieder in den nächsten acht Jahren vervierfachen. Heribert Karch, der Geschäftsführer der MetallRente, sagte auf einer Pressekonferenz in Frankfurt, das Versorgungswerk könne im Jahr 2012 bis zu 400 000 Mitglieder haben. Der potenzielle Kundenkreis der MetallRente beträgt 1,7 Mio. Arbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Bis Ende 2003 hatten sich rund 97 000 Arbeitnehmer für die Betriebsrentendienstleistungen der MetallRente entschieden.
Jedoch betonte Karch, ob sei seine Einschätzung für 2012 erreicht würde, würde davon abhängen, dass die Gesetzgeber weiterhin für die richtigen Rahmenbedingungen sorgten. Als negatives Beispiel nannte er die Absicht der Bundesregierung, die Krankenversicherungssteuer für Bezieher von Betriebsrenten zu verdoppeln. Die MetallRente bemüht sich derzeit, die Bundesregierung davon zu überzeugen, diese Maßnahme aus dem Alterseinkünftegesetz (AEG) zu streichen. Das AEG soll im Frühjahr in Kraft treten.
Von den bestehenden MetallRente-Mitgliedern entschieden sich rund 89% für die Pensionskasse für die Administration ihrer Betriebsrente. Nur 5% wählten einen Pensionsfonds, während die restlichen 6% eine Direktversicherung vorzogen.


CSAM erhält RCP-Rating „sehr gut“

Credit Suisse Asset Management Deutschland (CSAM Deutschland) in Frankfurt hat von RCP & Partners, einer Ratingagentur für Vermögensverwalter, die Gesamtnote „sehr gut“ erhalten. Auch für die Asset-Klasse „Renten Europa“ bekam CSAM Deutschland diese Note, die der zweitbesten Bewertung von insgesamt sechs möglichen Stufen entspricht. RCP in Wiesbaden begründete die Beurteilung mit dem „einerseits global aufgestellten, zugleich aber auf die individuellen Bedürfnisse des Anlegers ausgerichteten [Portfoliomanagementansatz]“ von CSAM Deutschland. CSAM verwaltet in Deutschland rund 11,6 Mrd. Euro.
Das RCP-Rating beurteilt nach Angaben der Agentur die Fähigkeit eines Asset Managers, das ihm anvertraute Vermögen im Interesse des Anlegers professionell zu managen und nicht durch Pflichtverletzungen dem Risiko eines finanziellen Verlustes auszusetzen. Deswegen umfasse das Rating über die Analyse der Investmentprozesse hinaus eine Untersuchung der Stabilität der Organisation selbst, so RCP.
Neben CSAM haben sich bisher fünf weitere Vermögensverwalter in Deutschland und Österreich – die DWS, Allianz Dresdner Asset Management, Nordea, UBS Asset Management und die Raiffeisen KAG – dem RCP-Ratingprozess unterzogen.


Aventis Pension Trust ernennt State Street als Depotbank

Der Aventis Pension Trust hat State Street mit den Depotbankdienstleistungen für seinen Pensionsfonds beauftragt, ein Mandat in Höhe von 1,8 Mrd. Euro.
Dr. Petra Zamagna, Head of Benefits Finance and Asset Management bei Aventis und Vorsitzende des Investmentausschusses des Aventis-Pensionsfonds, sagte zu dieser Entscheidung: „State Street hat sich als Anbieter von Depotbankdienstleistungen überzeugend profiliert und bietet exzellenten Kundenservice und Innovationsfähigkeit in den Dienstleistungen rund um die Verwahrung und Verwaltung von Vermögen.“
Stefan Gmür, der Sprecher der Geschäftsführung der State Street Bank GmbH, führte den Mandatsgewinn auf die erfolgreiche Integration des von der Deutschen Bank gekauften Geschäftsbereichs Global Securities Services zurück. „ State Streets europäische Strategie trägt bereits Früchte. Allein in Deutschland, Österreich und Italien habe wir in den letzten sechs Monaten Mandate in Höhe von ungefähr 10 Mrd. Euro gewonnen,“ sagte er.


Unternehmen für Fondsvertriebsunterstützung und -beratung in Gründung

Axel Ullmann, bis Oktober 2003 Sales Manager für Fresco Index Shares bei UBS Asset Management in Frankfurt, gründet derzeit ein Unternehmen, das ab dem 1. März Vertriebsunterstützung und -beratung zunächst für Publikumsfondsanbieter bereitstellen soll. „Es gibt immer mehr kleine spezialisierte Unternehmen, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren wollen“ und in anderen Bereichen, wie dem Vertrieb, mit strategischen Partner zusammenarbeiten, erklärte Ullmann dpn. Zielkundengruppen seien ausländische Fondsgesellschaften, die sich im deutschen Markt etablieren wollen, und Fondsmanager, die sich selbstständig machen und auf das Fondsmanagement konzentrieren wollen. Ullmann sagte dpn, er überlege zu einem späteren Zeitpunkt auch im institutionellen Bereich seine Expertise anbieten, doch fügte er hinzu: „Die Umsetzung wird noch eine Weile brauchen.“ Ullmann, dessen Unternehmen derzeit noch namenlos ist, plant, in den nächsten Wochen einen Partner zu suchen.


Personalien
— Herr Dr. Rupert Hengster
Co-Head der Oppenheim KAG

Dr. Rupert Hengster wird zum 1. April 2004 der Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH in Köln als Co-Head beitreten. Gemeinsam mit Dr. Bernd Borgmeier wird er den Asset-Management-Bereich bei Sal. Oppenheim leiten.
Der 46-jährige Hengster soll dieses Segment ausbauen und das institutionelle Geschäft der Kapitalanlagegesellschaft (KAG) strategisch weiter entwickeln. Er war bisher Sprecher der Geschäftsführung der WestLB Asset Management KAG (WestAM KAG) gewesen.
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Alternative Anlagen

Hedge Fonds mit bestem Ergebnis seit 1999: Trotz eines uneinheitlichen Jahres erzielte der CSFB/Tremont Hedge Fund Index eine Performance von +15,44% für das gesamte Jahr 2003. Damit bleibt er hinter den gängigen internationalen Aktienindizes deutlich zurück. So erreicht der MSCI World Index im gleichen Zeitraum eine Performance von +33,76% und auch der S&P Total Returns Index bleibt mit einem Ergebnis von +28,68% spürbar vor dem Hedge Fund Index. Trotzdem war das Jahr 2003 nach drei schwachen Jahren wieder ein sehr positives Jahr für die Industrie. Seit 1994 hat der Index einen Ertrag pro Jahr von 11,1% erzielt, so dass 2003 sicher zu den besseren Jahren zu zählen ist. Mehr . . . 


Gemischtes

Renten Service der Deutschen Post optimiert Webdialogfähigkeit: Der Renten Service der Deutschen Post AG, der die Verwaltung von betrieblichen Altersversorgungsleistungen betreibt, optimiert der Webdialogfähigkeit. Ziel sei es, dass „die Kunden mit ihrer Sachbearbeitung ihren Bestand komfortabler einsehen können,“ erklärte Walter Gehring, Vertriebsdirektor, betriebliche Altersversorgung beim Renten Service in Köln dpn. Die konzerneigene Firma IT-Solutions ist mit dem Projekt beauftragt, das im Laufe des Jahres in mehreren Stufen umgesetzt werden soll. Mehr . . . 


Kommentar – Hans-Jürgen Dannheisig

In 2004 wird alles anders

Den Lesern des dpn-Briefes ein „Herzliches Glückauf“ bei der Berg- und Talfahrt durch ein Jahr des Wandels 2004.
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