dpn-Ausgaben » 2004 » Januar 2004
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Beteiligung bei der Entgeltumwandlung auch dieses Jahr gering
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Bundessozial- ministerin, Ulla Schmidt
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Mit Stolz hat die rot-grüne Bundesregierung vor kurzem angekündigt,
15,3 Mio. Arbeitsnehmer in Deutschland würden zwei Jahre nach den
Rentenreformen des Ex-Arbeitsministers Walter Riester über eine
betriebliche Altersversorgung (bAV) verfügen.
Sollte diese Statistik, die aus einer Studie von Infratest
Sozialforschung stammt, tatsächlich stimmen, wäre das eine erfreuliche
Entwicklung. Allerdings darf die Bundesregierung nicht behaupten, dass
die riestersche Rentenreformen die Entwicklung wesentlich beeinflusst
hat.
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EFRP stellt neues Konzept für EU-Pensionsfonds vor
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Alan Pickering der EFRP (links) reicht Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein den Bericht
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Die European Federation for Retirement Provision (EFRP) versucht, die
Nachfrage nach gesamteuropäischen Pensionsvehikeln in Gang zu bringen.
Dazu hat er eine praktikable Lösung für das Problem der fehlenden
Steuerharmonisierung innerhalb der EU vorgelegt.
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Kabinett verabschiedet Übergang zur nachgelagerten Besteuerung
Die rot-grüne Bundesregierung hat am 3. Dezember zwei umfassende
Rentenreformen gebilligt. Sie sind zum einen das „Alterseinkünftegesetz
(AEG)“, das unter anderem die nachgelagerte Besteuerung schrittweise
einführt und zum anderen das
„Rentenversicherungs-Nachhaltigskeitsgesetz (RVNG)“, das das
Rentenniveau langfristig senkt und die Schwankungsreserve aufstockt.
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Allianz erhält Genehmigung für PF-Übertragungen
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Brigitte Miksa, Vorstand, Allianz Dresdner Pensionsfonds
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Der Allianz Dresdner Pensionsfonds (ADPF) hat von der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungaufsicht (BAFin) die Genehmigung erhalten, mit
eigenen Pensionsplänen bestehende Leistungszusagen anderer
betrieblicher Altersvorsorgemodelle übernehmen zu können.
Folglich sei ab sofort die Ablösung bestehender Leistungszusagen für
aktive Mitarbeiter, beherrschende Gesellschafter/Geschäftsführer und
ausgeschiedene Mitarbeiter mit nur vertraglich unverfallbaren
Anwartschaften durch einen Einmalbeitrag an den ADPF möglich, teilte
der Pensionsfonds in Frankfurt mit. Sowie bei anderen
Altersvorsorgemodellen erbringe ADPF alle Leistungen ausschließlich in
Form von Renten.
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ETF Kommentar
Als äußerst effizientes Investment-Vehikel spielen Exchange Traded
Funds (ETFs) in der Asset Allocation institutioneller Investoren eine
immer größere Rolle. Dabei werden ETFs vom Cash Management bis hin zum
langfristigen Core-Investment genutzt. Hier spielen am kurzen Ende die
engen Spreads eine große Rolle, wobei für den Langfristinvestor die
geringe Management Fee von ETFs entscheidend ist.
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Fitch ratet Robeco mit AA
Die Rating-Agentur Fitch hat die Bonität des niederländischen
Vermögensverwalters Robeco Asset Management (RAM) mit AA bekräftigt.
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Schnorrenberg bei Ampega
Die Hannoveraner Fondsgesellschaft Ampega Investment AG hat mit Wirkung
zum 1. Januar 2004 Harald Schnorrenberg in den Vorstand des
Unternehmens berufen. Damit wird der Vorstand von Ampega auf vier
Mitglieder erhöht.
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Brief aus Berlin
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Bundessozial-ministerin Ulla Schmidt
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Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat versagt.
Dieses Gremium, das angerufen wird, wenn die Ländervertretungen ein vom
Bundestag verabschiedetes Gesetz nicht passieren lässt, konnte für das
umstrittene Reformpaket keinen Kompromiss finden. Zum ersten Mal in der
Geschichte der Bundesrepublik hat dann eine kleine, in der Verfassung
nicht vorgesehene Runde die Weichen gestellt: Eine Frau und acht
Männer, vier von der Regierungskoalition und fünf von der Opposition.
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Jahresrückblick 2003
Ein Blick auf das Jahr 2003. Drei Jahre der Börsenbaisse haben einige
herkömmliche Ideen, wie z.B. „Mischfonds“, wieder in das Rampenlicht
gerückt. Ein Bericht von Liam Kennedy.
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dpn im Gespräch mit Stefan Seip
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Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des BVI
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Der BVI hat kürzlich sein Konzept eines individuellen „Altersvorsorgekontos“ vorgestellt. Jan Wagner stellte Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, dazu einige Fragen.
dpn: Da die Bundesregierung die „Riester-Rente“ nun
nachgebessert hat, stellt sich die Frage, ob sie für Ihren Vorschlag
eines Altersvorsorge-Kontos überhaupt noch offen ist.
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Probleme des Tarifvertrages im kommunalen öffentlichen Dienst
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Lutz Zobel, Rechtsanwalt
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Mit dem Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung für Arbeitnehmer im
kommunalen öffentlichen Dienst (TV EU mw/VKA) vom 18. Februar 2003
werden zusätzlich zu den tarifvertraglichen Regelungen zur
betrieblichen Altersversorgung (ATV/ATV-K) die Grundsätze zur
Umwandlung tarifvertraglicher Entgeltbestandteile zum Zwecke der
betrieblichen Altersvorsorge geregelt.
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Der nächste Schritt in Richtung EU-Pensionsfonds
Anderthalb Jahre nach der Verabschiedung der Richtlinie über EU-weite
Pensionsfonds hat die European Federation for Retirement einen Bericht
zur Umsetzung des Gesetzes in die Praxis veröffentlicht. Liam Kennedy analysiert den EIORP-2005-Bericht.
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Asset Management in Germania
Änderungen im Verhalten institutioneller Investoren haben zu einer
zunehmenden Präsenz ausländischer Asset Manager in Deutschland geführt.
Dr. Peter König untersucht die heutige Lage anhand von vier
Erfolgsfaktoren und schlägt gleichzeitig Wege zur Neupositionierung der
deutschen Asset Manager vor.
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Individuallösungen bei der betrieblichen Altersversorgung
Fondsgebundene Lösungen gehören mittlerweile zur Pensionslandschaft in
Deutschland. Sind solche individualgeprägten Lösungen aber der
Schlüssel, um die Beteiligung bei der Gehaltsumwandlung zu erhöhen? Liam Kennedy geht der Sache nach, und zeichnet einen Rahmen zur Gestaltung von Individuallösungen.
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Investieren mit System: In Emerging Markets systematisch outperformen
In den vergangenen Monaten hat sich ein Trend verstärkt, der sich
bereits seit einigen Jahren abzeichnet. Immer mehr Investoren erkennen
die großen Wachstumschancen sowie die günstigen Bewertungen von
Emerging Markets. Frank Wettlauffer und Dr. Alexander Obeid, CFA, von der Bank Sarasin & Cie AG zeigen, warum Emerging Markets derzeit eine attraktive Einstiegsgelegenheit bieten.
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2004: Ein gutes Jahr für Aktien?
Die Börsen schlossen 2003 wieder im Plus und auch sonst existieren konkrete Anzeichen für eine weitere Verbesserung der Märkte Sarah Arkle, Chief Investment Officer bei Threadneedle, berichtet über die Aussichten für 2004.
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Risiken begrenzen, Chancen nutzen
Viele Anleger sind von dem Extrem, das Risiko bei Investitionen kaum zu
beachten, war zu Zeiten des Internet-Booms üblich was, zum anderen
Extrem, das Risiko überproportional einzuschätzen, gerückt. Christian Lienke von Union Investment Institutional analysiert verschiedene Risikoprognose- und -messungsmethoden.
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Krise im Asset Management?
Die Asset Management-Branche hat in den letzten Monaten aus negativen
Gründen viel Aufmerksamkeit auf sich gebracht. Es sind viele Fälle von
„market timing“ und „after hours trading“ aufgedeckt worden und viele
befürchten, dass es noch nicht das Ende ist. Klaudius Sobczyk
untersucht die jetzige Situation und die laufende Debatte bezüglich der
Maßnahmen, die die Branche und die Aufsichtsbehörden zu einer besseren
Kontrolle treffen können.
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Alternative Aktieninvestitionen: Eine neue Anlageklasse für Pensionseinrichtungen
Angesichts der schwindenden Attraktivität traditioneller
Aktieninvestitionen könnten Pensionsfonds Interesse an
Absolute-Return-Strategien finden, meint Ric van Weelden von Watson Wyatt.
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Übersicht der neuen BVI Statistik: Stand 30. September 2003
Datei:
Übersicht der neuen BVI Statistik: Stand 30. September 2003 (.pdf)
(262k)
Die S&P Hedgefonds-Indices
Das verstärkte Interesse an Hedgefonds ist der Tatsache zu verdanken,
dass es mit Ihrer Hilfe möglich erscheint, absolute Erträge auch in
schwierigen Zeiten einzufahren. Nachdem der Gesetzgeber die Weichen
gestellt hat, diese Produkte auch in Deutschland vermehrt herstellen
und einsetzen zu können, verbleiben wichtige Hürden die es zu nehmen
gilt: mangelnde Transparenz und Anlegervertrauen.
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Europa
Vor dem Hintergrund wachsender Zuversicht der Anleger sowie der sich
verbessernden Lage auf Konjunktur- und Unternehmensseite stehen die
Chancen gut, dass die europäischen Aktienmärkte ihre im März begonnene
Aufwärtsbewegung fortsetzen.
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Nordamerika
Die US-Assetmärkte standen in den letzten Monaten ganz unter dem
Einfluss der makroökonomischen Entwicklung. Nachdem sich bereits
seit Mitte 2003 eine spürbare Erholung insbesondere der
Stimmungsindikatoren abzeichnete, zogen ab Herbst auch die „harten
Fakten“ nach. Mit einem Wachstum von annualisiert 8,2% wuchs die
US-Wirtschaft im dritten Quartal 2003 so stark wie seit fast 20 Jahren
nicht mehr.
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Azien-Pazifik
Ausgehend von der jüngsten, positiven Entwicklung der wichtigsten
OECD-Indikatoren sowie der Zurückhaltung in China und den USA bei der
Inflationsbekämpfung sind in den Volkswirtschaften im Raum
Asien-Pazifik für die nächsten Monate ein kräftiges Wachstum und
zweistellige Kursentwicklungen zu erwarten.
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Land im Fokus: Ungarn
In Ungarn ist die Lage der dritten Säule der privaten Altersvorsorge
verhältnismäßig besser als in anderen mittel- und osteuropäischen
Ländern, doch es gibt noch viel zu tun.
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Neue Wege der betrieblichen Altersversorgung
Die Gesetzesänderung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung
verpflichtet die Arbeitgeber, ihren Arbeitnehmern eine betriebliche
Zusatzversorgungsmöglichkeit anzubieten. Viele Arbeitgeber sind sich
dessen noch nicht bewusst. Dabei ist es für den Arbeitgeber sowohl eine
Aufgabe als auch eine Chance die betriebliche Altersvorsorge im Sinne
der betrieblichen Konzeption halten zu können.
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Ist Patriotismus der Grund für Inlandsanlagen?
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Prof. Mike Orszag, Head of Research bei Watson Wyatt
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Zwei Aufsätze der Universitäten von Pennsylvania und Michigan
untersuchten den Zusammenhang zwischen Patriotismus und Investition in
in- bzw. ausländischen Märkten. Prof. Mike Orszag beurteilt die
Ergebnisse.
Eines der Haupträtsel der Asset Allocation ist, inwieweit sich Anlagen
auf Aktien aus dem Heimatland bzw. auf ausländische Titel
konzentrieren. Sehr viele Forschungsarbeiten haben versucht, mögliche
Erklärungen für die Bevorzugung des Heimatlands zu finden. Dennoch
besteht weiterhin Uneinigkeit darüber, warum Anleger viel mehr Anlagen
in einheimische Titel tätigen als dies theoretisch der Fall sein
dürfte.
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Schlusswort
Viele Anleger können sich noch an die Zeit in den 60er und 70er Jahren
erinnern, als Gold eines der begehrtesten Investitionsprodukte war.
Einige Jahrezente später hat sich die makroökonomische Umgebung
bedeutend verändert, Inflationsraten sowie auch Leitzinsen sind im
Vergleich zu den vorherigen Jahrzenten radikal gesunken und das
Edelmetall, was jeher das Lieblingszufluchtsmittel der Anleger war, hat
seinen Glanz verloren. Der Goldpreis ist in diesen Jahren stetig
gefallen, insbesondere im Vergleich zu den Bondpreisen, weswegen
Investoren häufig die Strategie vefolgt haben Gold leer zu verkaufen
und den Gewinn in festverzinsliche Anleihen investieren. Die Prognosen
für 2004 sehen einen leichten Anstieg der Inflationsrate und der
Leitzinsen vor und somit einen Anstieg vom Goldpreis und einen Fall der
Bondpreise. Dadurch könnte das Edelmettall anhand einer umgekehrten
Handelsstrategie, Gold zu kaufen und Bonds zu verkaufen, wieder ins
Rampenlicht geraten.
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