dpn-Ausgaben » 2003 » September 2003
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Ein lachendes und ein weinendes Auge
Michael Busack Geschäftsführender Gesellschafter, Absolut Research GmbH
Liberaler Gesetzesentwurf mit Mängeln
Dr. Lars Jaeger Partner der Partners Group, Zug, Schweiz
Klar fokussierte Strategien notwendig
Thomas Portig Executive Director, H.C.M. Capital Management AG
Der Tunneleffekt für ausländische Vehikel
Robert Welzel Steuerberater, PricewaterhouseCoopers Frankfurt
JPMorgan strebt 25% des Master-KAG-Geschäfts an
Wegen der starken Nachfrage nach Master-KAG-Lösungen in Deutschland will nun auch JPMorgan Fleming in diesen Markt einsteigen.
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Chemie Pensionsfonds erzielte Rendite von 6,8%
Selbst wenn die Mitarbeiterbeteiligung beim Chemie Pensionsfonds sich bisher bescheiden entwickelt hat, konnte Deutschlands erster zugelassene Pensionsfonds im Jahr 2002 wenigstens eine gute Performance bei der Kapitalanlage aufweisen.
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VBL baut ihre Produktpalette aus
Die Versorgungsanstalt des Bundes und Länder (VBL) wird ab den 22. September seinen Versicherten im öffentlichen Dienst eine fondsgebundene Rentenversicherung anbieten.
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Kassen verhalten gegenüber Nachhaltigkeit
Die Pensionskassen in Deutschland sind zwar gegenüber nachhaltigen Anlagen positiv eingestellt, doch nur einige von ihnen planen derzeit in diese Produkte zu investieren. Dies ist das Fazit einer neuen Umfrage des Research-Hauses scoris in Hannover.
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Rürup: Schwankungsreserve auf 40 Mrd. Euro aufstocken
Die Rürup-Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung des sozialen Sicherungssystems hat eine Erhöhung der Schwankungsreserve des gesetzlichen Rentensystems vorgeschlagen. Die Schwankungsreserve, die in den Siebziger-Jahren zirka zwei Monatsausgaben des gesetzlichen Rentensystems entsprach, ist seit dem auf nur 0,5–0,7 der Monatsausgaben, von heute zirka 20 Mrd. Euro, deutlich gesunken.
Um Defizitperioden, die wegen unerwarteten Entwicklungen im Arbeitsmarkt oder Änderungen des Beitragsatzes auftauchen, auszugleichen wäre eine Schwankungsreserve von zwei Monatsausgaben (zirka 40 Mrd. Euro) erförderlich, so der Kommissionsbericht. Im Jahr 2002 wurde ein Korridorwert von 0,8–1,2 der Monatsausgaben angestrebt, der dieses Jahr auf 0,5–0,7 gesenkt wurde. Im März diesen Jahres hat Prof. Bert Rürup weitere Vorschläge für die Vereinfachung der ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge vorgestellt, wie u.A. eine Ausweitung der Riester-Rente auf allen Steuerpflichtigen.
lk
Potential für österreichische Pensionskassen
DAS österreichische Pensionskassensystem steht vor einem exponentienellen Wachstum und wird ähnlich flächendeckend wie das der Schweiz sein, laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der Wiener Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO).
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Merrill Lynch erhält 50 Mio. E
Der Vermögensverwalter Merrill Lynch Investment Managers (MLIM) hat vom Stromversorger E.ON Energie den Auftrag bekommen, Pensionsgelder in Höhe von 50 Mio. Euro zu verwalten.
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SEB ImmoInvest erwirbt Londoner Gebäude
Durch den Erwerb eines Bürogebäudes in London ist der Offene Immobilienfonds SEB ImmoInvest nach mehr als drei Jahren wieder in den britischen Markt eingestiegen. Wie SEB ImmoInvest in Frankfurt mitteilte, habe der Fonds im Londoner Westend das Bürogebäude „Kingsley House“ für 40 Mio. britische Pfund erworben.
Der Wiedereinstieg des Immobilienfonds erfolgte nach einer intensiven Beobachtung des Londoner Investitionsklimas. Danach dürfte der Stadtteil West End schnell von einer wirtschaftlichen Erholung profitieren. Nach Angaben von SEB ImmoInvest gehört der Stadtteil auf Grund des geringen Leerstandes, der höchsten Absorbationsquote und des wieder gefestigten Mieteniveaus ohnehin zu den Top-Standorten für institutionelle Investoren.
Nachruf: Hans-Martin Guhr
Zum Tod von Hans-Martin Guhr, langjähriger Geschäftsführer von Universal-Investment, am 14. Juli 2003.
Die Nachricht vom Tod Hans-Martin Guhrs hat uns, Mitarbeiter, Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafter, tief betroffen. Erst im Oktober des vergangenen Jahres haben wir Herrn Guhr kurz nach Vollendung seines 65. Lebensjahres in den Ruhestand verabschiedet – nach einem erfüllten und erfolgreichen Berufsleben.
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4,2 Mrd. E Neugeschäft für die Fondsbranche
Die deutsche Fondsbranche hat im Mai insgesamt 4,2 Mrd. Euro neues Anlagekapital eingesammelt. Davon entfielen jeweils 2,1 Mrd. Euro auf Publikums- und auf Spezialfonds. Dies teilte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in Frankfurt mit. Offene Immobilienfonds standen wieder an der Spitze der Beliebtheitsskala der Anleger, während Aktienfonds deutlich an Beliebtheit einbüßten. Laut BVI betrug das Nettomittelaufkommen für offene Immobilienfonds 1,3 Mrd. Euro nach 1,7 Mrd. im April. Aktienfonds wiederum verzeichneten einen Zufluss von lediglich 48 Mio. Euro nach 1,1 Mrd. Euro im April. Rentenfonds kamen den Angaben zufolge auf Platz Zwei auf der Beliebtheitsskala im Mai und verbuchten Zuflüsse in Höhe von 726 Mio. Euro (April: Plus 694 Mio. Euro). Geldmarktfonds konnten ihren Mittelabfluss erheblich verringern und zwar auf 25 Mio. Euro von 670 Mio. Euro im April. Wie BVI weiter mitteilte, verwalteten die Kapitalanlagegesellschaften in Deutschland zum 31.5.2003 knapp 904 Mrd. Euro, davon 406,5 Mrd. Euro in 2471 Publikumsfonds und 497,4 Mrd. Euro in 5261 Spezialfonds.
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Das künftige Investmentgesetz
Klaudius Sobcyzk verschafft einen Überblick über den Entwurf des Investmentmodernisierungsgesetzes, das im Januar 2003 in Kraft treten wird.
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Benchmarks für Strategie und Taktik
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Dr. Peter König
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Die Aufgabenverteilung zwischen institutionellen Investoren, Asset Managern und Consultants ist zur Zeit in Bewegung. Während innerhalb der Asset Managementbranche in den letzten Jahren ein Trend zum Management stattgefunden hat – weg vom gemischten Fonds und hin zur Spezialisierung nach Investmentstilen innerhalb der Assetklassen –, so beklagen viele Investoren die damit einhergehende Konzentration der Manager auf das relative Risiko. Dies geschieht vor allem vor dem Hintergrund fallender Märkte: Hat die dem Mandat zugrundegelegte Benchmark beispielsweise eine absolute Performance von –12% aufgewiesen, so reklamieren Spezialisten Managementerfolge bei einer absoluten Performance ihres Fonds von z.B. –10%. Dem Investor fällt es naturgemäß schwer dies zu honorieren, kann er doch eine Kapitalvernichtung – insbesondere wenn Sie bei vielen seiner Manager synchron auftritt – nicht mit seinen übergeordneten Bilanzzielen in Einklang bringen.
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Zeit-Wertkonten: Insolvenzlösungen
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Tim Koevenig Managing Director, Head of Sales – Structured Products, DWS Investment GmbH
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In den letzten Jahren haben Altersteilzeit-Modelle bei Unternehmen aller Größenordnungen eine zunehmende Verbreitung gefunden. Als Initialzündung wirkte hierbei das In-Kraft-Treten des Altersteilzeit-Gesetz (AltTZG) im Jahre 1996.
Grundsätzliches Ziel der Altersteilzeit ist der gleitende Übergang von der Vollerwerbstätigkeit in die Altersrente. Ausgestaltet als sog. „Blockmodell“, wird es dem Arbeitnehmer ermöglicht, bei durchgängiger Bezahlung des reduzierten Teilzeitentgeltes in der ersten Phase des Modells Vollzeit zu arbeiten, um im zweiten Abschnitt – der Freistellungsphase – der Arbeit komplett fernzubleiben. Der Teilnehmer erhält sich weiterhin seinen Arbeitnehmerstatus, muss aber trotz geringerer Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung nur einen moderaten Abschlag bei der Rente hinnehmen.
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Investmentboutiquen: die Gewinner von Morgen?
Kleinere Investmentmanager, die in den USA und Großbritannien häufig sind, bieten öfters innovativere Investmentansätze und sogar bessere Renditechancen. Allerdings sind sie aus verschiedenen Gründen in Deutschland seltener zu finden. Murat Ünal, Funds@Work, geht der Sache nach und schildert die Strategien zweier deutscher Investmentboutiquen.
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ISO-Zertifizierung von Hedge Fonds
Klaudius Sobczyk über den Prozess eines Hedgefondszertifizierung durch die International Organization for Standardization (ISO). Der Transparenzgedanke bei der Bereitstellung von Finanzprodukten und Finanzdienstleistungen erhöht sich mit der Komplexität der Finanzmärkte und der wachsenden Breite und Tiefe der Marktteilnehmer. Zusätzlich verlangt der Gesetzgeber mit dem neuen Investmentgesetz, dass die Transparenz besonders bei alternativen Investments, wie Hedgefonds und Hedge Fund of Funds, wesentlich erhöht wird.
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Cash: eine eigene Assetklasse
Die effiziente Steuerung von Liquidität ist ein wichtiger Teil des gesamten Managements eines Portfolios; Produkte zum Cash Management gewinnen in Deutschland gleichzeitig an Bedeutung. Clemens Schürhoff geht der Sache nach und liefert einen akuellen Marktüberblick.
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Arbeitszeitkonten – attraktiv für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Dr. Tobias Eckerle, KPMG, und Gerhard Engler, UBS Global Asset Management, erläutern Zeit-Wertkonten als Motivationsinstrument und die besondere Bedeutung der passenden Kapitalanlage.
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Outsourcing von Rückstellungen an Pensionsfonds
Der Investmentmanager Invesco hat neulich seine deutschen Pensionsverpflichtung auf den VIFA-Pensionsfonds ausgelagert. Elvira Ortlieb, Invesco KAG, schildert den Prozess einer solchen Übertragung von Pensionsgeldern.
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Exchange Traded Funds: das clevere Indexinvestment
Thomas Meyer zu Drewer, Vorstand der INDEXCHANGE Investment AG, über die Vorteile für Anleger von Exchange Traded Funds, deren Volumina in Europa exponentiell angewachsen sind.
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CTAs für den Mittelstand
Immer mehr deutsche Großunternehmen gliedern ihre Pensionverpflichtungen aus, damit sie über eine externe Pensionseinrichtung finanziert werden können. Wäre dieser Schritt auch für den Mittelstand sinnvoll? Jan Wagner gibt eine Antwort auf die Frage.
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Warum die Mühe, Risiko zu minimieren?
Dr. Robert Fernholz und Jennifer Winfield, Janus Capital Group, erläutern einige Aspekte über Risikomanagement.
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Übersicht der neuen BVI Statistik: Stand 30. Juni 2003
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Übersicht der neuen BVI Statistik (pdf)
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Europa
Das Wirtschaftswachstum kommt in vielen Ländern zum Erliegen und die meisten Prognostiker erwarten eine nur schwache Erholung bis zum Ende des Jahres. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und die mit hohen Kosten und einer aufwertenden Währung belasteten Hersteller leiden unter dem steigenden Wettbewerb, vor allem aus China.
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Nordamerika
Die amerikanischen Aktienmärkte waren im Juli bis in den August hinein insbesondere von den veröffentlichen Unternehmensergebnissen des zweiten Quartals geprägt. Nur wenige Gesellschaften enttäuschten von der Ertragsseite her. Die Ergebnisse waren insbesondere durch das Greifen von Restrukturierungsmaßnahmen und entsprechenden Kostenreduzierungen sowie eine Verbesserung der Bilanz geprägt. Wesentlich für weiteres Kurspotenzial ist, dass die guten Ergebnisse auch durch Umsatzwachstum in den nächsten Quartalen untermauert werden können.
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Asien-Pazifik
Die asiatischen Volkswirtschaften haben sich von dem vorübergehenden SARS-Schock besser erholt als erwartet. Durch die schnellen Gegenmaßnahmen zur Stimulierung der wirtschaftlichen Aktivität, die vor allem Hongkong und Taiwan ergriffen haben, sollte sich der volkswirtschaftliche Schaden in der Region auf nicht mehr als einen halben Prozentpunkt Wachstum für diese Jahr belaufen – spürbar, aber nicht genug, um Asien vom Wachstumspfad abzubringen.
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Griechenland
Die Rentenreform ist in der griechischen Politik ein wichtiges und umstrittenes Thema. Bei einer Bevölkerung von 10 Mio. hat Griechenland ein Lohnsteuerabzugsverfahren, das derzeit 12,4% vom Bruttoinlandsprodukt kostet und bis 2050 auf 22,6% angestiegen sein soll, es sei denn, eine Reform wird eingeführt. Die Deckung ist hoch, aber nur für die männliche, arbeitnehmende Bevölkerung. „Das derzeitige System bedarf einer gründlichen Umgliederung, wenn wir es uns weiterhin leisten möchten,“ so Platon Tinios, Sonderbeauftragter und Rentenberater von Premierminister Costas Simitis. Er erklärt: „Bislang hat sich die eine oder andere Pressuregroup jeder Reform entgegengestellt, ohne eine Alternative vorzuschlagen.“
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Zielorientierte Investitionsstrategien
Prof. Mike Orszag bewertet eine aktuelle Studie über Pension Fund Governance sowie eine über die Investmentkentnisse von Entscheidungsträgern von Pensionseinrichtungen.
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