Altersvorsorge in Deutschland: Besser als ihr Ruf?
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Professor Bernd Raffelhüschen
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Wenn man die Populisten im Zaum halten kann und die Bevölkerung die Notwendigkeit der Vorsorge erkennt, ist das System der deutschen Altersvorsorge zukunftssicher. Redezeit für den Freiburger Hochschullehrer, der kein Blatt vor den Mund nimmt.
Fragen: Pascal Bazzazi Antworten: Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Instituts für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
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Solvency II: Geben die MaRisk die Richtung vor?
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Peter Hadasch, Vorsitzender des VFPK
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Die Diskussionen um die Einbeziehung der bAV in Solvency II werden intensiver. In Europa wie in Deutschland kommt es dabei maßgeblich auf die Haltung der Bafin an. Mit ihrem Rundschreiben MaRisk VA wird die deutsche Aufsicht jetzt möglicherweise eine Vorentscheidung treffen.
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Feiert die Pensionszusage 2008 ihr Comeback?
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Michael Ehlers und Björn Schütt-Alpen
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Regulierungsdichte versus Rekrutierungsmittel: Was wird hier in der betrieblichen Vorsorge letztlich schwerer wiegen? Und wirft die Reform des Bilanzrechts schon ihre langen Schatten voraus? Redezeit für zwei international operierende Berater, die noch gar nicht so lange zusammenarbeiten.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Michael Ehlers und Björn Schütt-Alpen, Vorstände der HDI-Gerling Pensionsmanagement AG
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bAV in Deutschland: Wenig Rationalität bei der Anlage der Pensions-Milliarden?
Hinkt Deutschland bei der Verwaltung der Deckungsmittel in der betrieblichen Vorsorge der internationalen Entwicklung tatsächlich hinterher, oder ist das nur ein Vorurteil? Regiert noch viel zu häufig das Hausbank-Prinzip, und steigt die Nachfrage nach externem Investment Consulting? Redezeit für Alf Gohdes.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Alfred E. Gohdes, Watson Wyatt Heissmann GmbH, Aktuar und Geschäftsführer
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„Unsere europäischen Nachbarn haben für attraktive Rahmenbedingungen der Finanzaufsicht gesorgt”
Mit der 9. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) hat der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersversorgung zwar verbessert, doch darüber hinaus droht die Regulierungsdichte zuzunehmen. In erster Linie sind davon die Arbeitgeber betroffen, deren Bundesvereinigung derzeit an vielen Fronten ringt.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
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Wie frischer Tau auf Blüten
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Prof. Dr. Reinhold Höfer, Geschäftsführer der Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG
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In der betrieblichen Altersversorgung steckt derzeit so richtig Dynamik: Die Bedeutung des Pensionsfonds steigt, viele Versorgungswerke müssen für die Rente mit 67 fit gemacht werden – und die Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung bleibt. dpn sprach darüber mit Professor Dr. Reinhold Höfer.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Prof. Dr. Reinhold Höfer, Geschäftsführer der Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG
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Gut abgesichert
Die Zahl der jenseits deutscher Grenzen eingesetzten Polizeibeamten und Soldaten von Heer, Luftwaffe und Marine an Auslandsmissionen der Bundeswehr ist durchaus nennenswert. Doch wie sind sie abgesichert? Im Herbst wird der Bundestag ein neues Gesetz verabschieden, das Wehrdienstgeschädigte nochmals besser stellen soll.
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„Im Ergebnis werden wir wieder eine Verurteilung des Arbeitgebers sehen”
Gegen das Münchener Urteil zur Zillmerung in der bAV hat der unterlegene Arbeitgeber vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) Revision eingelegt. Die Branche übt sich in Gelassenheit, und Mercer-Geschäftsführer Peter Doetsch ist einer der wenigen Mahner. Mit dpn spricht er über weitere Aspekte der Haftungsproblematik.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Dr. Peter A. Doetsch, Mercer Human Resource Consulting GmbH, Geschäftsführer
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Eins zu null gegen die Zillmerung
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Johannes Fiala,
Rechtsanwalt
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Das Münchener Urteil erhitzt die Gemüter: Die Verbraucherschützer sprechen von einem „Durchbruch”, die Arbeitgeber wollen Rechtssicherheit und vor allem nicht haften, die Versicherer kommentieren zurückhaltend –und die aba will verhindern, dass die bAV in Misskredit gerät. Sicher ist nur: Das Spiel geht in die Verlängerung.
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„Die bAV ist auch für den Staat der beste Weg”
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Dr. Boy-Jürgen Andresen
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Die Zukunft der Entgeltumwandlung steht auf dem Spiel, die Doppelverbeitragung droht. Die kommenden Monate werden entscheiden. „Vielleicht wird man am Ende feststellen, dass unter allen denkbaren Lösungen die bestehende doch die sinnvollste und unbürokratischste ist”, sagt Dr. Boy-Jürgen Andresen in unserer Rubrik Redezeit.
Fragen: Pascal Bazzazi Antworten: Dr. Boy-Jürgen Andresen, Vorstandsvorsitzender der aba Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V.
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Die heiße Phase beginnt
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Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales
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Wie pflegt man ein zartes Pflänzchen, damit es nicht verdorrt? Man muss es gießen, und zwar kräftig. Das ist bei der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland nicht anders. Doch wenn die Entgeltumwandlung beitragspflichtig wird, fehlt die Gießkanne. Ersatz ist gefragt, und zwar schnell. Denn die Zeit drängt.
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Die Zwangsehe von Pensionsfonds
Da nur der Past Service übertragen werden kann, muss nach der Auslagerung ein zweiter Durchführungsweg für den Future Service vorgehalten werden. Das ist wenig praxisgerecht. Redezeit für Olaf Keese und Dr. Uwe Langohr-Plato.
Fragen: Klaus Morgenstern
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Richtig fördern nicht wieder verlernen
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Dr. Helmut Hofmeier, Vorstandsvorsitzender der
Gothaer Lebensversicherung AG
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Das Ende der Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung nach 2008 könnte zur Folge haben, dass die entsprechenden Tarifverträge nicht verlängert werden. Dafür gibt es heute schon ernstzunehmende Signale. Redezeit für Dr. Helmut Hofmeier, dem Vorstandsvorsitzenden der Gothaer Lebensversicherung.
Fragen: Klaus Morgenstern Antworten: Dr. Helmut Hofmeier, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG
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(Alters-)Vorsorge ganzheitlich sehen
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Autor: Murat Ünal ist Vorstand der
Funds@Work AG.
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Die wenigsten Menschen begreifen die Vorsorge als Pflicht und kaum als Bestandteil einer umfassenden Lebens- und Zukunftsplanung. Beides muss sich ändern: Die Phasen vor und nach dem Renteneintritt und deren Chancen und Risiken kommen in den Vorsorgemodellen bisher zu kurz, das Renteneintrittsalter steht zu sehr im Vordergrund.
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Kopfschütteln über unterschiedliche PSV-Beiträge
Seine Freude über den Entwurf des Jahressteuergesetzes hielt sich in Grenzen, und den Paragrafen 3.66 hält er weiter für eine Baustelle. Gesellschafter-Geschäftsführer bei Zeitwertkonten zu diskriminieren, findet er unfair. Und der PSV-Beitrag sollte für alle Durchführungswege anfallen: Redezeit für Andreas Buttler vom Berater febs.
Fragen: Klaus Morgenstern Antworten: Andreas Buttler, febs Consulting GmbH, Geschäftsführer
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Qualitätsstandards dürfen keine Zukunftsmusik bleiben
Auch acht Jahre haben nicht ausgereicht, um Wertkonten massentauglich zu machen. Die Dax-Unternehmen sind adressiert, dort laufen die Modelle – wenn auch immer noch mit viel zu hohem manuellen Aufwand. Um im Mittelstand zu punkten, muss aber noch einiges anders werden. Die Anbieter sind gefordert.
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Die Zügel der Zukunft fest im Griff
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Fragen: Michael Lennert
Antworten: Roelof Kistemaker, Roche, Global Benefits Manager
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Einige haben damit spät angefangen, andere hingegen schon früh. Ein Unternehmen hat sich bereits schon sehr zeitig mit dem Thema Global Pension Fund Governance beschäftigt: Roche. Und wenn die Schweizer etwas machen, machen sie es exakt – exakt wie ein Schweizer Uhrenwerk.
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Der Weg ist das Ziel
Für die einen verstärkt sich die Diskussion um die Notwendigkeit von Governance-Regeln für Pensionseinrichtungen in Deutschland. Für die anderen ist bereits ausreichend viel geregelt. Sicher scheint nur eins: das Thema Global Pension Fund Governance ist für die großen, multinational tätigen deutschen Unternehmen bereits unumgänglich.
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„Denken, handeln und reden fallen auseinander“
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Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Dr. Helmut Aden, Vorstand BVV (links)
Friedhelm Dresp, Direktor BVV (rechts)
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Haben wir zu viele Durchführungswege für die Betriebsrente? Braucht Deutschland die reine Beitragszusage angelsächsischer Art? Wie geht man mit der zunehmenden Regulierungsdichte um? Wichtige Fragen, die künftig in unserer Rubrik Redezeit beantwortet werden. Diesmal vom BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes.
Fragen: Maik Rodewald Antworten: Dr. Helmut Aden, Vorstand BVV (links) Friedhelm Dresp, Direktor BVV (rechts)
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Das Stiefkind wird bald geliebt
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Bernhard Wiesner, Bosch Pensionsfonds
AG, Vorstand
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Die Ampeln für den Pensionsfonds stehen auf Grün. Die größeren Freiheiten bei der Kalkulation für die Rentenphase lassen hoffen, dass die bisher ungeliebten Stiefkinder der deutschen betrieblichen Altersversorgung nun doch immer mehr Anhänger finden. Ein mögliches Szenario: Das CTA von heute wird zum Pensionsfonds von morgen.
Von Klaus Morgenstern
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Asset Pooling: Effizienter im gleichen Takt
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Thomas Huth, Deam
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Unilever hat es als Pionier vorgemacht. Als Nächster plant es der Ölgigant Shell. Die Rede ist vom Asset Pooling, genauer gesagt vom Pension-Asset-Pooling, der Bündelung der Vermögensanlagen der Pensionsverpflichtungen. Doch schon jetzt fordern erste Stimmen: Beachtet beide Seiten der Medaille – also auch die Passivseite.
Von Michael Lennert
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„Zeitwertkonten sind ein deutscher Exportschlager“
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Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Professor Dr. Dietmar Wellisch,
Lehrstuhl für Business Taxation and Public Economics
am International Tax Institute (IIFS),
Universität Hamburg
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Flexibilität ist ihr großes Plus, auch im Vergleich zur betrieblichen Altersversorgung: Zeitwertkonten. Das soll auch so bleiben, zumindest nach dem Willen der 14 Gründungsmitglieder der neuen Arbeitsgemeinschaft für Zeitwertkonten. Ihr Ziel: Informieren, informieren, informieren – und Standards setzen, vor allem für die Beratungsqualität.
Fragen: Maik Rodewald Antworten: Professor Dr. Dietmar Wellisch, Lehrstuhl für Business Taxation and Public Economics am International Tax Institute (IIFS), Universität Hamburg
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Bosch rückt Pensionsfonds in ganz neues Licht
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Bernhard Wiesner,
Bosch Pensionsfonds AG,
Vorstand
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Schwaben können alles – außer Hochdeutsch. Selbst darbenden bAV-Durchführungswegen wie dem Pensionsfonds zu
ganz neuem Glanz verhelfen. So geschehen in Stuttgart, beim Robert-Bosch-Konzern. Der firmeneigene Pensionsfonds
wird in diesem Jahr 500 Millionen Euro schwer sein. Denn Bosch hat ihn mit der Direktzusage geschickt kombiniert.
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Auf dem Weg zum reinen Defined-Contribution-Plan
Im Jahr 2008, wenn MAN 250 Jahre alt wird, wird der jüngst gegründete MAN Pension Trust e.V. noch viel mehr Geld verwalten als die 500 Millionen Euro derzeit: Die Münchner wollen ihre Pensionsverpflichtungen peu à peu von der Bilanz haben und vollständig mit Kapital decken. Doch das CTA ist nur ein Zwischenschritt. Das Ziel ist ein anderes.
Fragen: Michael Lennert
Antworten: Karlheinz Hornung, Finanzvorstand (links) und Horst Grögler, Leiter Kapitalmarkt (rechts)
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Kapitel Zeitwertkonto öffnet sich langsam aber stetig
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Andreas Gruber, Pension Consult, Geschäftsführer
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Airbus macht es ebenso wie Michelin oder die mittelständische Sick AG. Keine Frage, das Marktvolumen von Zeitwertkonten wächst. Zwar langsamer als erhofft, aber immerhin stetig. Ein Wachstum, welches sich durch die 2009 auslaufende Altersteilzeitgesetzgebung noch verstärken wird. Und darauf freuen sich schon viele Anbieter.
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Au revoir Formel 1 - bonjour Zeitwertkonto
Zum Jahreswechsel 2006 hieß es bei Michelin Abschied zu nehmen von der Formel 1. Aber für die deutschen Mitarbeiter der Michelin Reifenwerke KGaA hieß es auch, das FlexiPlusKonto zu begrüßen. Dieses neue Zeitwertkonto befindet sich gerade in der Aufbauphase, teilnahmeberechtigt sind derzeit rund 5.800 Mitarbeiter.
Fragen: Michael Lennert Antworten: Antonie Walz, Leiterin Benefits und Dr. Wittigo von Rabenau, Personaldirektor
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Schwer im Kommen
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Andreas Folgner, HSBC Trinkaus & Burkhardt, Senior Consultant Corporate Pension Services
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Was haben derzeit Automobilzulieferer, Chemieunternehmen, Konsumgüterhersteller oder Banken gemein? Ob Continental, Bayer, Henkel oder die Helaba: Sie alle wollen ihre Pensionsverpflichtungen aus der Bilanz haben - und arbeiten deshalb intensiv an ihren Contractual Trust Arrangements. Die Bestandsaufnahme eines heißen Trends.
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Das Dresdner-CTA hat viele Väter
Die Dresdner Bank hat Anfang 2006 ihre Pensionsverpflichtungen ausgelagert - und das CTA mit 1,87 Milliarden Euro Bargeld dotiert. Insgesamt sind das Ansprüche von 22.000 Mitarbeitern, 6.000 Ausgeschiedenen sowie 15.000 Rentnern. Sowohl die Strukturierung als auch das Asset Management werden „Inhouse“ organisiert.
Fragen: Michael Lennert Dr. Martina Baumgärtel, Leiterin Taxation Banking Dresdner Bank, Dr. Wilfried Hauck, CEO Allianz Global Investors Advisory, Dr. Peter Roedern, Geschäftsführer Allianz Dresdner Pension Consult (ADPC).
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Packt die Feilen aus!
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Dr. Peter A. Doetsch, Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes, Vorstand
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Dass am umstrittenen Entwurf der EU-Portabilitätsrichtlinie weiter gefeilt werden muss, ist keine Frage. Wie groß die Feile sein soll, wird zurzeit heftig diskutiert. Manche bAV-Anhänger wollen sie am liebsten gar nicht erst ansetzen. Doch allzu schwarz zu malen, scheint gar nicht nötig – zumal selbst die EU-Kommission auf Kompromisse spekuliert.
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Aktuelle Probleme der Direktversicherung
Die Direktversicherung gilt als Newcomer der betrieblichen Altersversorgung seit Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes. Doch der bloße Vertrauensvorschuss sollte für Makler nicht gelten. Denn die Rendite fällt selten so hoch aus wie häufig angenommen. Für Betriebsrentner läuft es nicht selten auf ein Nullsummenspiel hinaus, was nicht allein Schuld der Versicherer ist, wie Detlef Pohl berichtet.
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Zeitwertkonten: Aus Zeit wird Geld
Zeitwertwertkonten sind flexible Instrumente, um temporäre Freistellungen oder den Vorruhestand zu finanzieren. Deswegen bieten immer mehr Unternehmen – aufgrund von standardisierten Angeboten auch zunehmend kleinere und mittlere Unternehmen – ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, Zeitwertkonten zu nutzen. Dadurch steigt ihre Bedeutung als Ergänzung – für einige als Konkurrenz – zur betrieblichen Altersversorgung kontinuierlich. Ein Trend, der sich durch die 2009 auslaufende Altersteilzeitgesetzgebung noch beschleunigen dürfte, berichtet Michael Lennert.
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Contractual Trust Arrangements: Neue Regeln, verstärkte Konkurrenz
Die BaFin hat sich in einem aktuellen Merkblatt erstmals grundsätzlich zur Genehmigungspflicht von Contractual Trust Arrangements (CTAs) geäußert. Hierdurch werden sowohl für die so genannten „Gruppen-CTAs“ als auch für die so genannten „Konzern-CTAs“ offene Fragen beantwortet. Zudem bekommen CTAs bei der Auslagerung von Pensionsrückstellungen durch das 7. Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes bei mittelständischen Unternehmen verstärkt Konkurrenz durch die Pensionsfonds. Michael Lennert liefert eine Standortbestimmung.
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Haftung für Zillmerung verschärft
Bei den versicherungsförmigen Wegen der Betriebsrente sind Tarife weit verbreitet, bei denen die Abschlusskosten in voller Höhe und für die gesamte Laufzeit bei Vertragsabschluss fällig sind. Diese Zillmerung benachteiligt jedoch Arbeitnehmer gewaltig, da bei Jobwechsel kaum Kapital aus der Betriebsrente beim nächsten Arbeitgeber ankommt. Wie Detlef Pohl berichtet, hat jetzt ein Gericht erstmals den Arbeitgeber zur Haftung für den Schaden verurteilt.
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OGAW III – mehr oder weniger Auswirkungen auf Institutionelle
Michael Lennert liefert einen Bericht über den aktuellen Stand der dritten EU-Richtlinie für kollektive Wertpapierinvestitionen – OGAW III und deren Folgen für institutionelle Investoren.
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Abbildung der Pensionsverpflichtungen der DAX-Unternehmen
Der nachfolgende Beitrag von Alfred Gohdes, Gesellschafter-Geschäftsführer der Firma Heissmann, gibt einen komprimierten Überblick über das die Pensionsverpflichtungen betreffende Bilanzierungsverhalten der DAX-Unternehmen. Analysegrundlage waren die von den Konzernen im jeweiligen Geschäftsbericht veröffentlichten Zahlen und Informationen für das in 2004 endende Geschäftsjahr. In der Regel wurden die Bilanzen zum 31. Dezember 2004 aufgestellt (bei drei Unternehmen war Bilanzstichtag der 30. September 2004).
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Solvency II-Light für bAV-Einrichtungen?
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin) hat sich dafür ausgesprochen, das künftige Solvency II-Regelwerk – wenn auch mit Verzögerung und modifiziert – auf Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung anzuwenden. Carola von Schenk sprach mit Dirk Popielas, einem Mitglied einer Arbeitsgruppe zum Thema Solvency II des Centre of European Policy Studies (CEPS) und Head of Pension & Insurance Services Group bei Goldman Sachs Asset Management in Frankfurt, über dieses Thema und darüber, wie sich Lebensversicherer und unter Umständen Pensionskassen auf die künftigen Vorgaben vorbereiten können. CEPS ist ein in Brüssel ansässiger Think-Tank, der eng mit den Institutionen der Europäischen Union (EU) zusammenarbeitet. Solvency II, das von der EU in Kooperation mit den Mitgliedstaaten, Aufsehern und Industrievertretern erarbeitet wird, soll durch die Einführung von risikoadjustierten Eigenkapitalvorgaben und verstärkt qualitativer Aufsicht die Solvenz von Versicherern innerhalb der EU stärken. Das Regelwerk soll voraussichtlich in 2010 in Kraft treten. Im Herbst will das Komitee europäischer Versicherungs- und betrieblicher Altersversorgungs-Aufseher (Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors, CEIOPS) mit qualitativen Auswirkungsstudien für die künftigen Eigenkapitalvorschriften starten (siehe auch Meldung auf S. 7).
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Pensionskassen: Was es mit dem Sicherungsfonds auf sich hat
Pensionskassen sind vom Gesetzgeber nicht in die Insolvenzsicherung einbezogen worden. Dennoch gelten sie durch BaFin-Aufsicht als relativ sicher. Jetzt können sie freiwillig dem Sicherungsfonds der Lebensversicherer beitreten. Ein aktueller Sicherheits-Check von Detlef Pohl.
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PSV unterstützt vereinfachtes Meldeverfahren für Unterstützungskassen
Um eine potenzielle Hemmschwelle für betriebliche Altersversorgung (bAV) zu eliminieren, setzt sich der PSV für ein vereinfachtes Melde- und Beitragserhebungsverfahren ein, berichtet Carola von Schenk.
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Kirche in Thüringen baut nachhaltige Anlagen aus
Die Evangelisch-lutherische Kirche in Thüringen investiert seit etwa anderthalb Jahren einen Teil ihres Vermögens nach strikt nachhaltigen Anlagekriterien. Ihre Erfahrung mit diesem extern verwalteten Portfolio zeigt, dass nachhaltige Anlagen verglichen mit traditionellen Investments attraktive Ertrags- und Volatilitätscharakteristika haben können. Jetzt will die Kirche ihre Allokation für diesen Anlagestil erhöhen, wie Oberkirchenrat Stefan Große, ihr Dezernent für Finanzen, Bau und Grundstücke und Mitglied des Finanzbeirats der Evangelischen Kirche in Deutschland, Carola von Schenk erklärte.
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Uniklinik Dresden: kapitalgedeckte Altersversorgung als essentielles Instrument
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden war die erste Uniklinik bundesweit, die aus der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) ausstieg. Zum Jahresanfang 2003 vollzog die Anstalt öffentlichen Rechts diesen Schritt und ging zu einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung (bAV) bei der Kölner Pensionskasse über. Seitdem haben mehrere der ca. 35 Unikliniken ebenfalls die VBL verlassen.
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Rheinische PK zeigt sich zuversichtlich
Im Sommer 2004 gründete die Bayer AG eine überbetriebliche Pensionskasse mit beitragsorientierten Tarifen für Mitarbeiter des Konzerns und Drittunternehmen, die Rheinische Pensionskasse (RPK). Angelique Ruzicka befragte den RPK-Vorstand zur bisherigen Geschäftsentwicklung. dpn: Für wieviele Tochtergesellschaften der Bayer AG verwaltet die RPK derzeit Pensionsansprüche und -gelder?
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Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Ende der Spezialfonds?
Nachdem sich die Aufregung gelegt hat, die bei der Verpflichtung zur Konsolidierung von Spezialfonds im Zusammenhang mit IFRS-pflichtigen Unternehmen aufbrauste, kommt die nächste Schreckensnachricht: Konsolidierung von Spezialfonds als Folge der angestrebten Reform zur Aufstellung von Handelsbilanzen. Damit wären alle bilanzpflichtigen Unternehmen von der Konsolidierungspflicht betroffen. Beteiligungen, und als solche ist der Spezialfonds zu sehen, sind bei maßgeblicher Einflussnahme zu aktuellen Marktwerten der Einzelinvestments in die Bilanz zu überführen.
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Faros: Publikumsfonds wenig populär
Hohe und intransparente Gebühren halten institutionelle Investoren hierzulande davon ab, in andere Anlagevehikel als Spezialfonds – z.B. in institutional Shares von Publikumsfonds – zu investieren. Institutionelle zeigen sogar weniger Interesse als in der Vergangenheit an solchen Anteilscheinklassen. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des Beraters Faros Consulting GmbH & Co. KG in Frankfurt über den Markt für Institutional Shares von Publikumsfonds. Faros befragte 46 in- und ausländische Fondsmanagementfirmen.
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Steuerfragen bei Contractual Trust Arrangements
Nach Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) entfielen von den Deckungsmitteln für betriebliche Altersversorgung in 2002 von ca. 360 Mio. Euro knapp 60% auf Direktzusagen. Die Direktzusagen werden in den Jahresabschlüssen der Unternehmen über Pensionsrückstellungen abgebildet, die aufgrund ihres Fremdkapitalcharakters wesentliche Unternehmenskennzahlen verschlechtern. Dadurch kann sich z.B. die Kreditaufnahme verteuern. In jedem Fall fehlt dem Jahresabschluss die internationale Vergleichbarkeit, nicht zuletzt, weil nach § 6a EStG ermittelte Pensionsrückstellungen zukünftige Gehaltsentwicklungen nicht berücksichtigen und der bei der Berechnung des Barwerts zu verwendende Zinssatz von 6% zumindest in einer Niedrigzinsphase unrealistisch ist. Die Unternehmen suchen daher nach Möglichkeiten zur Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus dem Jahresabschluss. Ein weiteres Motiv ist die Sicherstellung eines professionellen Kapitalanlagemanagements für das Versorgungsvermögen, um die Altersversorgungssysteme kalkulierbar zu machen und insbesondere die Liquidität für die Pensionszahlungen zu garantieren.
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Branche tüftelt an innovativen Finanzierungsmodellen für Pensionszusagen
Immer mehr Unternehmen wollen ihre Pensionsverbindlichkeiten aus ihren Büchern nehmen. Doch oft fehlt es, vor allem im Mittelstand, an der dafür notwendigen freien Liquidität. Einige Finanzdienstleister arbeiten an neuartigen Finanzierungskonzepten für die Auslagerung von Pensionsrückstellungen, berichtet Carola von Schenk.
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Bundesanstalt will Anlageportfolio internationalisieren
Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation (BAnst PT) will ihr Anlageportfolio stärker internationalisieren. „Wir verfolgen eine zielgerichtete Internationalisierung, Diversifizierung unseres Portfolios,“ sagte Ute Dahremöller von der BAnst PT auf einer Investorenkonferenz im November in Frankfurt. Sie sagte weiters: „Wir erwarten konstruktive Vorschläge von der Industrie.“ Wichtig für die Bundesanstalt, eine Anstalt öffentlichen Rechts, sei bei der Vermögensverwaltung eine renditeoptimierende Anlage unter bewusster Begrenzung des Marktrisikos.
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Kleiner Zins – großer Zankapfel
Über die Auswirkungen des Rechnungszinses auf die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf Pensionsfonds in einem fallenden Zinsumfeld berichtet Alfred. E. Gohdes, Geschäftsführer, Heissmann Consultants.
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Weltbank-Fonds setzt Währungs-Overlay um, baut GTAA aus
Die Weltbank ist einer der fortschrittlichsten und auch anspruchsvollsten Investoren weltweit. Sie begab z.B. 1981 den allerersten Zinsswap – mit IBM als Gegenpartei. Diese Transaktion im Wert von 290 Mio. US-Dollar und mit einer Laufzeit von fünf und sieben Jahren wird allgemein als bahnbrechend für die Entstehung des 142 Bio. US-Dollar schweren Derivatemarktes über die letzten 25 Jahre angesehen. Ebenfalls im Jahr 1981 investierte der Pensionsfonds der Weltbank, der World Bank Group Staff Retirement Plan and Trust (SRP), erstmals in Hedgefonds. Ein umfassendes Hedgefondsanlagenprogramm startete der Fonds allerdings erst 20 Jahre später, sagte Daniela Klingebiel, Senior Investment Officer beim SRP und seit kurzem für seine Hedgefondsinvestitionen zuständig, im Gespräch mit dpn.
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Hausärztebundesverband will über Beratung bAV-Verbreitung ankurbeln
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Tim Ried,Geschäftsführer der BDA-Wirtschaftsgesellschaft
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Bisher nehmen nur wenige Arztpraxen-Mitarbeiter das Recht auf Entgeltumwandlung in Anspruch. Vor allem Informationsmangel sei für die niedrige Durchdringung verantwortlich, so Tim Ried, Geschäftsführer der BDA-Wirtschaftsgesellschaft in Köln. Deswegen engagierte die Tochtergesellschaft des Deutschen Hausärzteverbands und der 17 Landesverbände nun den Finanzdienstleister MLP als Berater bei der betrieblichen Altersversorgung. Carola von Schenk berichtet.
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Bayer steigt ins Pensionskassen-Geschäft ein
Das Geschäft mit den überbetrieblichen Pensionskassen scheint anzuziehen. Immer mehr kleine Versorgungswerke entschließen sich, ihre Verpflichtungen extern verwalten zu lassen, nicht zuletzt, um Kosten zu sparen. So wird zum Beispiel die Pensions-, Witwen- und Waisenkasse der v. Bodelschinghschen Anstalten Bethel V.a.G in Bielefeld seit Anfang Juli von der Hamburger Pensionskasse von 1905 verwaltet (siehe Beitrag S. 29). Derzeit gibt es etwa 29 überbetriebliche Pensionskassen, die für alle Unternehmen offen sind. Nun will auch Bayer in dieses Segment des Altersversorgungsgeschäfts einsteigen.
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Wachsende BVK will künftig auch auf alternative Anlagen setzen
Die Bayerische Versorgungskammer (BVK) hat eine noch junge und sich erweiternde Mitgliederstruktur, so dass sich ihr Vermögen von 30 Mrd. Euro weiter vergrößern wird. Nach dem Abschluss einer umfassenden Portfolio-Restrukturierung Ende 2003 will sie jetzt ihre Anlagen um weitere Kategorien, v.a. aus dem alternativen Bereich, ergänzen, berichtet Carola von Schenk.
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Ambitiöse Pensionskasse schafft Garantierendite ab
Die Hamburger Pensionskasse von 1905, mit einem Anlagevermögen von 2,7 Mrd. Euro Deutschlands neunt größte Pensionskasse, meint, sie hat das Problem der Mitgliederakquisition im wettbewerbsintensiven überbetrieblichen Pensionskassenmarkt gelöst. Als erste dieser Einrichtungen schafft sie die Garantierendite auf Rentenersparnisse ab.
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Neue Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen
Am 9.7.2004 erteilte der Bundesrat seine Zustimmung zur neuen Anlageverordnung für Versicherungsunternehmen. Diese konkretisiert die Regelung zulässiger Vermögensgegenstände für Investitionen des so genannten gebundenen Vermögens der Versicherungsunternehmen und enthält darüber hinaus quantitative und schuldnerbezogene Anlagegrenzen.
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Immobilien: Auslandsanlagen treiben Nachfrage nach externer Expertise
Immobilien sind wieder en vogue. Auf der Suche nach laufenden Renditen mit niedriger Korrelation zu Renten- und Aktienmärkten erhöhen viele institutionelle Investoren ihre Immobilienquoten. Auslandsanlagen stehen zur Diversifizierung von noch immer sehr deutschlandlastigen Portfolios im Vordergrund. Für diese, aber auch für Inlandsanlagen setzen Investoren zunehmend auf externes Know-how, berichtet Carola von Schenk.
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US-Immobilien bringen weiterhin Geld in die Kasse
Im Herbst 2002 hatte Matthew Gilman, Senior Immobilienportfoliomanager bei ABP Investments USA in New York, der US-Einheit des großen niederländischen Pensionsfonds ABP, seinen Vorgesetzten gesagt, es sei an der Zeit, einen Teil des 8 Mrd. US-Dollar (6,63 Mrd. Euro) schweren Immobilienportfolios zu verkaufen. „Wir sagten ihnen, die Bewertungen würden uns beunruhigen, dass kein Aufwertungspotenzial mehr bestehe, und dass wir Renditen von 9%, vielleicht 11% erwarteten,“ erinnerte sich Gilman. „Die Allokationsleute sagten, sie wollten mehr in Immobilien anlegen, während wir reduzieren wollten. Über die nächsten neun Monate investierten sie stark [in diese Anlageklasse].“
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Indizes – Wie wichtig sind sie im Immobilienmanagement?
Im Aktien- und auch im Rentenbereich gibt es eine Vielzahl von Indizes, für einzelne Märkte, Regionen, Sektoren und andere Spezialthemen wie nachhaltige Anlagen. Für Immobilien trifft dies bislang nicht zu. Hier mangelt es noch an transparenten länderübergreifenden oder sektoralen Indizen mit langen Historien.
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Währungsrisiken im Immobilienportfolio: absichern oder nicht?
Trotz des wachsenden Produktangebots und der Professionalisierung unter Investoren ist die Verwaltung eines diversifizierten Immobilienportfolios kein einfaches Unterfangen, nicht zuletzt da die zunehmenden Auslandsinvestitionen verstärkt Währungsrisiken in diese Vermögenssegmente einführen. Wie gehen Anleger mit diesen Risiken um?
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Rechnungszins: Herzstück der marktwertorientierten Bewertung von Pensionen
Was sind künftige Pensionsverpflichtungen heute wert? Die Finanz- und Versicherungsmathematik liefert die Lösung: Künftige Zahlungsverpflichtungen werden mittels eines Rechnungszinses auf ihren heutigen Wert „abdiskontiert“. Dieser Zinssatz ist der Schlüssel für die Ermittlung des heutigen Barwerts einer künftig fälligen Zahlung. Will man z.B. ein Kapital von 1000 Euro, das in 20 Jahren fällig sein und sich zu einem Zinssatz von 5% verzinsen soll, abdiskontieren, verwendet man folgende Formel: Zahlung x Diskontierungsfaktor = Barwert also: 1000 x (1,05) — 20 = 377 Euro.
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Sächsische Landeskirche baut auf nachhaltige Investitionen
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Reinhard Kersten, Oberlandeskirchenrat und Finanzderzernent im Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens
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Die zweitgrößte Landeskirche im ostdeutschen Raum, die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, investiert seit rund vier Jahren nach nachhaltigen Kriterien. Für die Zukunft erhofft man sich dort, dass auch andere kirchliche Einrichtungen diesen Anlageansatz übernehmen, berichtet Carola von Schenk.
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Sind die bAV-Durchführungswege zu kompliziert?
Die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) hat seit der Rentenreform 2001 maßgeblich zugenommen. Innerhalb von zwei Jahren – 2001 bis 2003 – sei der Anteil der in der Privatwirtschaft Beschäftigten, die über eine Betriebsrentenzusage verfügen, von 38% auf 43% gestiegen, so Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) in Heidelberg. „Das sind ganz hervorragende Zahlen,“ kommentierte Stiefermann vor kurzem auf einer Pressekonferenz in Berlin.
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Lebensarbeitszeitkonten – der „sechste“ bAV-Durchführungsweg?
Immer mehr Unternehmen - Großkonzerne und Mittelständler - überlegen, ihren Mitarbeitern langfristige Arbeitszeitkonten anzubieten. Man will so der Notwendigkeit einer Flexibilisierung der Arbeitszeit Rechnung tragen. Zunehmend werden diese so genannten Lebensarbeitszeitmodelle jedoch auch für die Altersvorsorge und Finanzierung des Vorruhestands eingesetzt. Dieser Trend ist zum Teil auf die Anhebung der Altersgrenze für die Frühverrentung auf 63 Jahre und die politische Diskussion um eine Erhöhung des Renteneintrittalters auf 67 Jahre zurückzuführen.
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Innungskrankenkassen tauschen VBL gegen Direktzusage ein
Immer mehr öffentlich-rechtliche Arbeitgeber steigen aus der Versorgungskasse des Bundes und der Länder (VBL) aus. So haben z.B. seit Ende 2002 die Mehrzahl der Innungskrankenkassen (IKK) ihre VBL-Mitgliedschaft gekündigt und sich für eine eigene Zusatzversorgung auf Basis einer Direktzusage entschieden. Dies erklärte Norbert Uhrig, Leiter der Rechtsabteilung des IKK-Bundesverbands und Projektleiter ‘Etablierung einer IKK-eigenen Zusatzversorgung’, auf einer Konferenz zur betrieblichen Altersversorgung im März in Berlin.
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Aussteigen aus der VBL-Versorgung oder nicht?
Detlev Kroneberger von der winExpertisa GmbH behandelt diese Frage.
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