dpn-Ausgaben » 2011 » Februar-März 2011
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Der Euro und wir: ten years after
Im Dezember werden es 10 Jahre, dass dieses zarte Magazin das Licht der Welt erblickte, um fortan den Branchen des institutionellen Asset Managements und des Pensionswesens eng und liebevoll zur Seite zu stehen. Bescheiden, wie wir sind, werden wir zu diesem Anlass nicht nur Ende des Jahres ein Sonderheft auflegen, sondern schon in allen bis dahin erscheinenden Ausgaben im Asset- und im Pänschns-Teil je einen der vielen Menschen würdigen, welche uns und die Branche in diesen zehn Jahren begleitet haben. Und bescheiden, wie wir ja sind, beginnen wir mit zwei unserer Autoren: Dr. Eckhard Bergmann und Nikolaus Bora.
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Kurz & bündig
+++ Wenn sehr namhafte institutionelle Investoren die Seiten wechseln, dann normalerweise nur zu deutlich verbesserten Bezügen, so wie zum Beispiel Markus Taubert, der bekanntlich von der Pensionskasse der Wacker Chemie zum Chef der Vermögensverwaltung der Berenberg Bank avancierte. Ob das auch für den namhaftesten Investor der Schweiz gilt? Denn Werner Hertzog von der 33 Millarden Franken schweren Pensionskasse des Bundes Publica verdient seine Brötchen ab Juli 2011 beim Schweizer Ableger des Beraters Aon Hewitt. Und im Beratungsgeschäft wird bekanntlich nicht die Welt verdient.
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Corporate Bonds: Zeit zum Ausstieg?
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Die Teilnehmer des FT/dpn-Roundtables „Diversifiziertes Bond Management“ (von links nach rechts):
Christian Fuhrmann, Dr. Gunar Lietz, Georg Schuh, Joachim Meyer, Maik Rodewald und
UIrich Buchholtz (Moderatoren), Dr. Constantin Echter, Dr. Christian Jochum,
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Institutionelle Anleger sind sich derzeit über die Aussichten bei den Unternehmensanleihen nicht einig. Dies ergab der dpn-Roundtable „Diversifiziertes Bond Management“ (siehe beiliegendes dpn-Dossier). „Wie die meisten Investoren haben wie die Corporate Bonds stark aufgebaut“, erklärte Dr. Gunar Lietz von der Pensionskasse der Wacker Chemie. Er ist außerdem für die Emerging Markets „recht positiv gestimmt“. Ähnlich sieht es Christian Fuhrmann von der Evangelischen Zusatzversorgungskasse (EZVK) in Darmstadt. „Corporate Bonds könnten noch eine Zeit lang laufen“. „Das Anlagethema der Emerging Markets steht auch eher in der Mitte als am Ende eines Trends.“
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5:1 für die Zinswende
Haben wir das Ende des 30jährigen Bullenmarktes bei den Bonds bereits gesehen? „Ja!“, meinen gleich fünf der Teilnehmer am dpn-Roundtable „Diversifiziertes Bond Management“. Ihre Argumente: Die Wirtschaft befindet sich auf einem robusten Erholungspfad, die Inflation dürfte weiter anziehen und viele Schwellenländer haben die Zinswende bereits vollzogen. Zum Jahresende erwarten die meisten Roundtable-Teilnehmer deshalb einen deutlich höheren Zins für die zehnjährige Bundesanleihe. Eine andere Meinung vertritt Joachim Meyer von der erst jüngst gegründeten Meyer & Cie Allokationsberatung. Er kann sich zwar ebenfalls einen deutlichen Zinsanstieg auf mehr als vier Prozent vorstellen, erwartet danach aber eine Gegenreaktion: „Es gibt regulatorische Entwicklungen, die bestimmte institutionelle Anleger noch stärker in Anleihen drängen werden.“ Deshalb könnte der alte Tiefststand bei 2,1 Prozent noch einmal angegangen werden. UBU
Family Offices: ETFs auf Aktien und Rohstoffe!
„Das Grundprinzip muss überleben“ betitelte dpn vor mehr als zwei Jahren ein Interview mit dem Unternehmensberater Marc Herzog, der die Vertriebspraxis von ETF-Anbietern kritisierte.
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In Zahlen
1000 Millionen Euro – so viel verwalten die von Frontiers Management Consulting 130 befragten Family Offices im Durchschnitt. Die Family Offices mit Bankenbezug verwalten mit durchschnittlich 1,6 Milliarden Euro am meisten, die Single Offices mit 620 Millionen Euro am wenigsten.
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„Ich lasse mir den Euro nicht wegdiskutieren“
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Eckhard Bergmann
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Zehn Jahre dpn: Aus diesem Anlass interviewt Maik Rodewald seinen Golden Oldie Eckhard Bergmann – und staunt, was den fast 70-Jährigen noch auf die Palme bringt
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Die Erotik von Stop-Loss und Geodreiecken
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Wieland Staud
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Transparenz und Mumm haben Wieland Staud zu dem gemacht, was er heute ist: ein Markenname der Finanzszene. Maik Rodewald hat ihn in Dresden erlebt
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On different paths to become fully funded
U.S. corporate DB pension plans are taking large fixed income stances. However, it is not only bad news for equity managers
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Ein Schweizer stellt die Weichen für Europas Investoren
Nicht mal im Traum hätten Eurofans das gedacht. Ausgerechnet ein kauziger Schweizer namens Reto Francioni bereitet den Weg für einen ihrer großen Träume: die Eurobörse. Sie wäre der nächste logische Schritt der angekündigten Fusion der Deutschen Börse mit der Nyse und deren Juniorpartner Euronext.
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Kurz - Shluss - Quantitative Easing: Erträgliche Endlager
Der Autor hat in diesem Magazin schon öfter seine Meinung zum Quantitative Easing kundgetan: Das wahre Motiv hinter dem Govie-Aufkauf ist nicht Ankurbelung der Wirtschaft, sondern schlicht Zentralbankgeld in eine anhaltende Niedriginflation hinein zu schaffen, um so Staatsschulden für immer in dunklen Notenbank-Kellern verschwinden zu lassen.
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Kurz-Schluss - China: Leichte Defizite im
Durch besondere geostrategische Intelligenz hat sich China bisher noch nicht ausgezeichnet. Im Gegenteil: Das Land hat sich gegenüber den Nachbarn in eine Lage manövriert, die den Autor fatal an die Deutschlands um 1910 erinnert (Unterschied: Das Kaiserreich war konventionell umzingelt, bei China sind es Atommächte). Und sich die erschufteten Handelsüberschüsse mit Bergen grüner Scheine abkaufen zu lassen, bis man so viel von dem Zeug hat, dass man es nie wieder loswird, zeugt auch nicht von Raffinesse. Und nun wollen sie den Euro stützen? Kündigen frank und frei ihre Käufe an? Doch ist der Spruch „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ auch für chinesische Kommunisten nur eine hohle Phrase, und geostrategischen Einfluss kann man auch nicht kaufen, indem man ein paar Govies mehr als üblich ins übervolle Depot legt. Ergo: Entweder die Chinesen wollen sukzessive aus dem Euro aussteigen und vorab die Märkte in Sicherheit wiegen. Oder aber sie sind schon so sehr Gefangene des eigenen Handels, dass ihnen nichts mehr bleibt, als ihr Schicksal auf Gedeih und Verderb auch an den Euro zu ketten. Das erinnert ein wenig an Barings Nick Leeson, der einst allein den Nikkei stützen wollte. Doch der Markt ist stärker – stärker als alle Nick Leesons und Chinesen zusammen. PBA
Marc Renaud
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Marc Renaud
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Europäische Aktien sollten bei institutionellen Investoren derzeit ganz oben auf der Agenda stehen und nicht die Emerging Markets, predigt Mandarine-Gestion-Gründer Marc Renaud. Daneben erklärt er Michael Lennert, warum französische Institutionelle – zumindest ein bisschen –anders ticken als deutsche
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Fesselspiele für Europas Versicherer
Kirsten Kücherer zeigt, was Solvency II für die Asset Allocation der Assekuranz bedeuten könnte – und diskutiert mögliche Auswege
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Solvency Driven Investment. Was wäre, wenn ...
Käme die bAV unter Solvency II, wäre das Asset Management mit zahlreichen Paradoxa konfrontiert, schreibt Pascal Bazzazi
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Die Indexanlage muss weiterentwickelt werden
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Steven Bayly
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Steven Bayly hat neue Arten von Index-Investments im Visier und analysiert hierbei „alternative” Formen von Beta
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Mit Transition Management Kosten reduzieren
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Jürgen Winter
CEFA,Leiter
UI-Transition
Management
Solution
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Jürgen Winter blickt hinter die Kulissen dieser Industrie und zeigt ihren Nutzen ebenso auf wie ihre Stolperfallen
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Immobilienanlage im Aufwind
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Sitz AmpegaGerling in Köln, Rheinpark-Metropole
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Nach dem Effizienz-Check steht die Erhöhung der Immobilien-quote an – aber die hat Tücken. Dr. Eckhard Bergmann berichtet
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Garantiezins: Im Tal der tiefen Returns
Die absehbare Senkung des Höchstrechnungszinses träfe auch die betriebliche Altersversorgung (bAV), dort wo sie versicherungsförmig gestaltet ist. Für Arbeitgeber werden konventionell rückgedeckte Leistungszusagen teurer, wenn sie sich am besagten Zins orientieren. In der Entgeltumwandlung dagegen wird zumindest das garantierte Versorgungsniveau sinken. Stefan Oecking, Partner bei Mercer Deutschland, schätzte gegenüber dpn, dass die Höhe der Garantieleistungen – sollte tatsächlich eine Absenkung auf 1,75 Prozent erfolgen – bei jungen Anwärtern bis zu 20 Prozent geringer ausfallen könnte. Bleibt die Gesamtverzinsung stabil, ändert sich aber vorläufig nichts am Leistungsniveau beitragsorientierter Zusagen. Jedoch werden Kapitalanlagerisiken aus dem versicherten Kollektiv im Prinzip stärker Richtung Leistungsanwärter verschoben. Den Anbietern hilft dies zwar, Niedrigzinsphasen besser zu trotzen, gleichzeitig werden nicht garantierte Komponenten bei beitragsorientierten Zusagen aber weiter an Relevanz gewinnen. Die Veränderung der Rechnungsgrundlagen der letzten Dekade verdeutlicht dies, denn der Höchstrechnungszins hat sich halbiert. Zudem ist die kalkulierte Lebenserwartung um bis zu neun Jahre gestiegen. Wirkung: Der kalkulatorische Break-even (eingezahlte Beiträge und Inflationsausgleich) im Rentenbezug rückt für den Ruheständler in noch weitere Ferne.
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Solvency II versus Garantien
Das Solvency-II-Regime hebelt Garantien bei betrieblichen Versorgungsplänen aus. Der rund 13 Milliarden Euro schwere dänische Pensionsfonds Sampension hat seine Pensionspläne von langfristigen Garantien befreit, um so den hohen Eigenkapitalanforderungen durch Solvency II entgehen zu können. Die dänische Finanzmarktaufsicht Finanstilsynet erteilte unlängst ihre Zustimmung. Sampension begründet das Vorgehen mit seiner Non-Profit-Ausrichtung sowie dem Schutz seiner Mitglieder und folgt damit einem Trend, der von einigen dänischen Playern teilweise schon seit Jahren getrieben wird. Der rund 10 Milliarden Euro schwere Pensionsfonds Industriens Pension teilte dpn mit, bereits Ende der 90er Jahre mit dem Abbau von Garantien angefangen zu haben. Pension Danmark, 11,4 Milliarden Euro Vermögen und damit viertgrößter Player im dänischen Markt, hat seine Pensionspläne zwischen 2007 und 2009 von sämtlichen Garantien befreit, begründete dies aber nicht mit Solvency II, sondern mit dem Wunsch nach Transparenz, besserer Portabilität und mehr InvestmentFreiheit für seine Mitglieder. Mehr Investment-Freiheit ist für Sampension hingegen kein Thema. Man wolle trotzdem die bisherige konservative Anlagestrategie beibehalten. CAL
In Zahlen
231 Dax-Pensionsverpflichtungen in Milliarden Euro im letzten Quartal 2010 laut einer Erhebung von Towers Watson. Über das ganze Jahr betrachtet stiegen die Pensionsver-pflichtungen damit um 4,1 Prozent beziehungsweise fielen im letzten Quartal um 8,6 Prozent. Ursache: Der Rechnungszins schwankte unterjährig stark und verlor über das gesamte Jahr 10 Basispunkte, schloss somit mit 5,24 Prozent.
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Über Kriege, Bomben und Pensionen
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Nikolaus Bora
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Vielfältiger als das des Nikolaus Bora kann ein Journalistenleben kaum verlaufen. Pascal Bazzazi über einen dpn-Mann der ersten Stunde.
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Es gibt viel zu tun –packe sie’s an
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Gabriele Hahn
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Mit Gabriele Hahn übernimmt eine Quereinsteigerin die deutsche Versicherungsaufsicht. Pascal Bazzazi hofft, dass die bAV dabei nicht zu kurz kommt
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PSV-Beitragsdebatte: 2011 klare Signale nach Brüssel senden
Vor ziemlich genau einem Jahr, zum Jahreswechsel 2010, veröffentlichte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in der dpn ihren Entwurf einer risikoorientierten Weiterentwicklung der Beitragsstruktur des Pensions-Sicherungs-Vereins. Da war es gerade einmal ein Vierteljahr her, dass über den Handelskonzern Arcandor das Insolvenzverfahren eröffnet worden war.
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Kurz-Schluss - Jochen Sanio: Über den Durst trinken
Jetzt sind sie im Einsatz, die drei neuen europäischen Aufsichtsbehörden. Da kann ja nichts mehr schiefgehen in Europa. Doch Jochen Sanio, Präsident der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, räumte jüngst vor der Presse ein, dass Deutschlands Einfluss wegen des Stimmrechts in den Gremien der Behörden limitiert ist. One land, one vote; für Deutschland wie für Malta. Immerhin darf die Bafin mit Sabine Lautenschläger die Chefin ihrer Bankenaufsicht in das Management Board der European Banking Authority entsenden, und im Board der European Securities and Markets Authority wird Karl-Burkhard Caspari, Exekutivdirektor deutscher Wertpapieraufsicht, Platz nehmen. Doch leer aus gehen die Deutschen im Entscheidungsgremium des Dritten im Bunde, der European Insurance and Occupational Pensions Authority. Nun, einer gewissen Euphorie scheint sich Sanio trotzdem nicht erwehren zu können, ist sich der Gefahren andererseits aber bewusst: „Im Hochgefühl, den großen Wurf zu tun, laufen wir schnell Gefahr, einen über den Regulierungsdurst zu trinken.“ Ja, Herr Sanio, der Trend geht zur Flasche. Angesichts von Solvency II könnte auch so mancher Pensionsverantwortliche in der deutschen Industrie künftig öfter einen über den Durst trinken. Ganz ohne Hochgefühl. PBA
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Kurz-Schluss: Kippen und Wippen statt kostenlosem Hedge
Gegenwärtiges Grunddilemma in jedem Portfolio Management ist nach wie vor, dass inflationäre wie deflationäre Szenarien gleichermaßen wahrscheinlich bleiben (wobei der Autor weiter Disinflation bei den Verbrauchsgütern und Asset Inflation bei den Vermögensgütern für die wahrscheinlichste Variante hält, auch weil durch das Quantitative Easing Assets vom Markt verschwinden und das dafür gedruckte Zentralbankgeld sich neue Anlagen sucht). Doch wenn alle relevanten Parameter weltweit steil ansteigen – Bevölkerung, Wohlstand in Schwellenländern, industrieller Output, Zentralbankgeld –, dann gehört nicht viel Grips dazu, sich auf das zu konzentrieren, was nicht beliebig vermehrbar ist. Und das sind nun mal in erster Linie Edelmetalle. Doch wie sich gegen die auch hier häufigen Kurskapriolen schützen? Da möchten wir die deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen empfehlen: 18 Gramm 925er Silber, und mit dem aufgeprägten Nennwert bekommt man den Hedge kostenlos dazu. Wo gibt es so was noch!? Kleiner Haken: Das pro Münze enthaltene Argentum ist längst mehr wert als 10 Euro. Die Bundesbank wird deshalb den Silbergehalt der 10er ab 2011 auf 10 Gramm Feingewicht senken. Kippen und Wippen nannte man das früher. Irgendwann kommt eben alles wieder. PBA
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Wolf R. Tiel - VBLVersorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Aus der Versorgungsanstalt VBL ist ein Dienstleistungsunternehmen geworden. Eine Gesamtversorgung für Arbeiter und Angestellte des öffentlichen Dienstes kann sie nicht mehr bieten. Über den Wandel spricht Nikolaus Bora mit VBL-Präsident Wolf R. Thiel
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Nachhaltiger und risikogerechter PSV-Beitrag
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Reinhold Höfer
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Reservelegung, risikoadjustierte Beiträge und präzisere Verpflichtungen schlägt Reinhold Höfer für den PSV vor
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Zweite Säule Segel hoch!
Die Politik muss erkennen, dass sie ihre Ziele in der Altersvorsorge nur über effiziente Kollektivsysteme erreicht, schreibt Bernhard Wiesner
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Das Interview: Valentijn Van Nieuwenhuijzen
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Valentijn Van Nieuwenhuijzen
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Der Chefstratege eines der größten Geldmanager Europas erklärt Maik Rodewald, weshalb er nicht an einen beginnenden Bärenmarkt für Bonds glaubt. Unternehmensanleihen sind seine Favoriten, aber Staatsanleihen bleiben weiter wichtig fürs Portefeuille
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Diversifiziertes Bond Management
Teilnehmer
- Maik Rodewald Financial Times (Moderator)
- Christian Fuhrmann Evangelische Zusatzversorgungs-kasse, Mitglied des Vorstands
- Ulrich Buchholtz Freier Journalist, dpn-Autor (Moderator)
- Joachim Meyer Meyer & Cie Allokationsberatung, Partner
- Dr. Christian Jochum UBS Global Asset Management, Head of Economics Research Fixed Income
- Dr. Gunar Lietz Pensionskasse der Wacker Chemie, Leiter Kapitalanlagen
- Dr. Constantin Echter Bayerische Versorgungskammer, Leiter Strukturierte Zinsprodukte und Spread-Investments
- Georg Schuh DB Advisors, Mitglied der Geschäftsführung, CIO und Head of Fixed Income
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