dpn-Ausgaben » 2010 » Dezember 2010 / Januar 2011
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And now, the end is near And so I face the final curtain
Komisch, denk ich an Europa, geht mir in letzter Zeit immer Frank Sinatra durch den Kopf. Unter deutscher „Führung“ scheint sich die Europäische Union endgültig zur Haftungs- und Transfergemeinschaft zu entwickeln. Und wenn die Leichtmatrosen, deren Land im Wesentlichen Haftung und Transfers zu leisten hat, es wagen, kurz anzumerken, ob man nicht nur Steuerzahler, sondern – das Natürlichste von der Welt – auch Gläubiger an kommenden Staatspleiten beteiligen könnte, müssen sie sich von den Bankrotteuren Europas auch noch die Kritik gefallen lassen, sie hätten die Märkte verunsichert.
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Kurz & bündig
+++ Zwei Themen beschäfti-gen den Chefanlagestrategen der R+V-Gruppe, Dr. Uwe Siegmund, besonders: Erstens, dass Basel III und Solvency II das weltweite Herdenverhalten institutioneller Anleger auf die Spitze treiben könnten. Und zweitens, dass die deutsche Zinskurve infolge des Solvency-II-Regimes und der zu erwartenden starken weltweiten Nachfrage nach 10- bis 30-jährigen Anleihen bald der britischen gleicht: nach hinten stark abfallend. +++ Manfred Grundl, Leiter des Treasurys von Heidelberger Druck, steuert seit 2006 das 500 Millionen Euro schwere CTA mittels sechs verschiedener Balanced-Mandate mit relativ hohen Aktienquoten, die „ganz unterschiedliche Investment-Stile verfolgen“. „Reine Mandate“ sind in Heidelberg auch künftig nicht gefragt, ebenso wie Rohstoff-Investments und zu viele Anleihen. +++ Leonhard Zintl, Vorstand der Volksbank Mittweida in Sachsen (Depot-A-Volumen: 250 Millionen; 70 Prozent Renten, 20 Bonitäten, 10 Aktien), wird künftig überschaubare Beträge in Emerging Markets lenken – auch weil es mit dem gewünschten „nachhaltigen, stabilen Ertrag“ schon im kommenden Jahr eng wird, wenn die laufenden Erträge „so langsam unter die 3 Prozent rutschen“. +++ Für Dr. Paul Verhoeven, Chef der HUK Coburg Asset Management, sind Rohstoffe „definitiv eine eigene Asset-Klasse“, die wie Immobilien, Aktien sowie Inflation Linker und Convertible Bonds für jeden in Betracht kommen sollte, der ein Inflationsszenario vor Augen hat. +++ Stefan Hloch, Leiter Treasury und Asset Management bei Eon (12 Milliarden Euro, davon 7 im CTA), kann wegen einer Grundsatzentscheidung von Eon nicht in Rohstoffe investieren. Privat würde er sich aber der Mehrheitsmeinung der beiden Ted-Umfragen von Lupus alpha und Union Investment anschließen: 57 (60) Prozent stimmten der Aussage zu, dass es noch nicht zu spät ist, Finanzprodukte auf steigende Rohstoffpreise zu kaufen.
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Wie ruhig wirds am Rentenmarkt?
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Moderator Maik Rodewald (Financial Times) mit den Diskutanten auf dem Podium der Genossen.
Groß auf dem Monitor: Thomas Bossert (Union Investment) links und Manfred Grundl (Heidelberger Druck) rechts
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Die große Mehrheit der deutschen institutionellen Anleger rechnet 2011 nicht mit allzu drastischen Stürmen am Rentenmarkt. So sind jedenfalls zwei Ted-basierte Umfragen auf den Investoren-Konferenzen von Union Investment und Lupus alpha Mitte November zu deuten, die zu fast identischen Ergebnissen kommen.
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Corporates – to have or not to have?
Zwei Versicherer mit konträren Meinungen zur Kapitalanlage sind bekanntlich rar gesät. Mit Dr. Uwe Siegmund und Dr. Paul Verhoeven haben sich aber zwei gefunden. Das Thema: Unternehmensanleihen. Für Verhoeven, der die Kapitalanlage der HUK Coburg steuert (24 Milliarden Euro), bietet ein Einstieg kaum noch Renditevorteile – seine Reaktion auf ein Ted-Umfrageergebnis auf der Union-Konferenz, nach dem fast 13 Prozent der Befragten 2011 am ehesten in Corporate Bonds diversifizieren würden. Er favorisiert diesbezüglich eher hochverzinsliche US-Renten (US High Yield). Deutlich positiver eingestellt zu Unternehmensanleihen, zumindest europäischen, zeigte sich der Chefanlagestratege der 60 Milliarden Euro schweren R+V-Gruppe: „Die Unternehmen der Realwirtschaft sind mit am besten durch die Krise gekommen. In Versichererportfolios ist für deren Anleihen noch Platz – und gerade im europäischen Mittelstand tut sich einiges.“ MRO
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Emerging Markets lassen Köpfe rauchen
Selbst ein kleiner, feiner Anbieter hat es derzeit schwer, wenn er Kunden weder „Absolute Return“ noch „Emerging Markets“ bieten kann. Ein gutes Beispiel ist Mandarine Gestion: Der auf europäische Value sowie Small und Mid Caps spezialisierte Stock Picker, der 2008 gegründet und unter anderem von prominenten Unterstützern wie der Familie Dassault und der französischen Postbank mit Seed Money ausgestattet wurde, zählt recht wenige Ausschreibungen von institutionellen Kunden, mit Ausnahme von so großen Adressen wie der Bayerischen Versorgungskammer.
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In Zahlen - Dezember 2010/Januar 2011
3.5 bis 4 Prozent – in dieses Band wird die Bund-Rendite bis Ende 2011 laut Georg Seil von GSC Consulting steigen, vor allem wegen des deutlich angezogenen Ölpreises, der auf andere Preise durchschlagen werde. Die Stimmung für Aktien werde sich erst in einer zweiten Welle des Renditeanstiegs im Jahr 2012 eintrüben, wenn Bunds nachhaltig über 4 Prozent rentieren: Dann werden Aktien für viele Institutionelle im Vergleich zu Renten wieder unattraktiver.
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Zwischen James Dean und Rhinozeros
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Peer Steinbrück
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Der Frankfurter Vermögensverwalter Lupus alpha ließ den Ex-Finanzminister in der Alten Oper reden. Peer Steinbrück erinnerte Maik Rodewald an eine alte ZEIT
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Ein Ass in Asset Allocation
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Professor Martin Weber
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Spiel, Satz und Sieg für die Wissenschaft. Professor Martin Weber erklärt Kirsten Kücherer die international ausgerichtete 60/25/15-Strategie
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Tough times as investors seek yield
Historically low interest rates for Swiss sovereign bonds and a state enforced minimum return have left pension providers in a squeeze
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Warum Finance und Mandelbrot einfach nicht zusammen passen
Long Beach, Kalifornien, im Februar: Die Masse, die gerade klatscht, weiß es noch nicht. Er, der Beklatschte, hat sich gerade für immer verabschiedet, und zwar mit den Worten: „Bottomless wonders spring from simple rules, which are repeated without end. Thank you very much.“ Wer bekommt da keine Gänsehaut? Der faszinierendste Wissenschaftler seit Einstein packt sein Lebenswerk in nur einen simplen Satz und schließt mit dem Wort „end“ – wohl wissend, dass es sein letzter Auftritt sein würde. Am 14. Oktober stirbt er, der berühmte und oft gemobbte Mathematiker Benoìt Mandelbrot, 85-jährig an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Financial Times schrieb als Nachruf in ihrer Lex-Kolumne: „Der Nobelpreis für Paul Krugman 2008 wurde weltweit als Ohrfeige für all jene interpretiert, die an die Effizienz der Finanzmärkte glauben. Wenn das die Absicht war, hätte der Preis an Mandelbrot gehen müssen.“
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Kurz-Schluss - Basel III: This time indifferent
Paradoxien sind Finanzmärkten nicht fremd. Das neueste Beispiel wider kritischer Vernunft stammt von Schachgroßmeister und Ökonomieprofessor Kenneth Rogoff, in diesem Jahr weltweiten Cocktailparty-Kreisen bekannter geworden durch seinen New York Times Bestseller „This time is different“. Der Harvard-Lehrer sagt sinngemäß: Ausgerechnet in einer Zeit („jetzt!“), in der Details von Regularien de facto unwichtig sind, machen sich die meisten darüber Gedanken, streiten, diskutieren und bloggen, was das Zeug hält. Sobald die Details aber dann Jahre später wirklich wichtig werden, schert sich kaum noch jemand darum.
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Kurz-Shluss: Nichts gegen eine Glatze
Haircut. Ein Haarschnitt. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Zumindest dann nicht, wenn es um Finanzen geht. Schließlich sollen hoch verschuldete Euro-Staaten im Ernstfall um eine Umschuldung nicht mehr herum kommen. Wenn es sein muss, sollen nicht nur die Steuerzahler bluten, sondern auch private Gläubiger, die Staatsanleihen gekauft haben, auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. Einmal Haare ab, bitte. Bei dem ein oder anderen ist ein Haarschnitt sowieso schon überfällig. Hier und da mag es reichen, die Ansätze zu färben. Anderswo wird nur übrig bleiben, die alten Zöpfe komplett abzuschneiden.
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Siegfried Cofalka
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Siegfried Cofalka
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Ein Asset Manager aus Leidenschaft, Siegfried Cofalka, spricht mit Maik Rodewald über den Immobilienmarkt jenseits von Bau, Steine, Erden und Excel-Tabellen, die aktuellen Favoriten der Anleger, den Ferrari-Effekt von Rohstoffen und über vier Prozent Wertminderung, die zu 80 Prozent Verlust werden
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Konservative Anlage – progressive Rendite
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Das Gebäude der VBL in Karlsruhe
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Mitarbeiter-Qualifikation und geschickte taktische Aufstellung sind das Erfolgsgeheimnis der VBL, berichtet Dr. Eckhard Bergmann
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Corporate Governance
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Christian Strenger
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Der unermüdliche Mahner für gute Corporate Governance, Christian Strenger, spricht mit Dr. Eckhard Bergmann und Maik Rodewald über die Verantwortung von Investoren und Aufsichtsämtern, gute und schlechte Governance und die Kunst des Governance-gerechten Investierens
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Interview mit Kenneth Rogoff
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Kenneth Rogoff
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Der frühere Chefökonom des IWF und Harvard-Professor Kenneth Rogoff rechnet nicht mit einer neuen Finanzkrise, dafür aber mit zähem Wachstum. In Frankfurt sprach er mit Maik Rodewald über Rudi Dornbusch, Ben Bernanke und Jim Rogers
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AIFM-Richtlinie: Zielgruppe verfehlt?
Nun hat die Europäische Union also eine neue Anti-Krisenwaffe: Die EU-Richtlinie für Alternative Investment Fund Managers (AIFM) tritt wie geplant 2011 in Kraft. Alle bis dato unregulierten Investmentfonds sehen sich künftig einheitlicher europäischer Aufsicht unterworfen.
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Krise essen Rente auf
Der 24,5 Milliarden Euro schwere irische National Pension Reserve Fund NPRF hat wohl demnächst mit Banken-Klumpenrisiken zu kämpfen. Die finanziell angeknockten Iren tragen einen „Selbstbehalt“ von 17,5 Milliarden Euro am 85 Milliarden Euro schweren EU-Rettungspaket. 12,5 Milliarden Euro stammen laut britischer Financial Times vom NPRF, der die Renten des öffentlichen Dienstes ab 2025 finanzieren soll. Bereits Anfang 2009 musste er sich mit 7 Milliarden Euro an der Stützung heimischer Banken beteiligen. Ungarn greift ebenfalls zu drastischen Mitteln der Konsolidierung. Qua Rentenreform will die Regierung das Vermögen der obligatorischen privaten Rentenversicherer von 11 Milliarden Euro in die staatliche Rentenkasse shiften, was einer Enteignung gleichkäme. Zuvor wurde bereits entschieden, private Pflichtbeiträge bis Ende 2011 in die staatliche Kasse umzuleiten.
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In Zahlen - Dezember 2010/Januar 2011
5 von 13 befragten Dax-Unternehmen sichern sich einer Untersuchung von Towers Watson zufolge in ihren Planvermögen und Versorgungswerken gegen Zinsänderungen ab. 4 hedgen Inflationsrisiken. Dabei nutzen die Unternehmen laut Towers Watson zur Absicherung vor allem Anleihen mit entsprechend langer Duration und/oder Interest Rate Swaps sowie inflationsindexierte Anleihen.
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IAS 19: Nebenkriegsschauplatz zur Bewertung von Billionen
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Dr. Elke König
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Mit der Reform des IAS 19 wird die bilanzielle Erfassung von Pensionslasten neu geregelt. Pascal Bazzazi über die einzige Deutsche, die mitentscheidet
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EZB QE 2.0 500 bn: Rettet das Super-Pig!
Wenn nicht jetzt, wann dann? Bevor es zum State Run kommt, wird die EZB der FED folgen
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Alle Jahre wieder: Rechtsunsicherheit in der bAV
In der Kritik zu stehen ist für kommerzielle bAV-Anbieter nichts Neues. Tobte sich die Diskussion bisher vor allem zur Zillmerung durch alle arbeitsrechtlichen Instanzen, so ist nun mit vorgeblich unzulässiger Rechtsberatung ein weiterer Kriegsschauplatz eröffnet worden. Eine Fraktion aus der Zunft der Rechtsberater ist eigenen Bekundens angetreten, „um den Markt der bAV und der Zeitwertkonten dahin zu führen, wo er erfolgreich umgesetzt zu Hause ist: im Dienstleistungs- und Rechtsberatungsbereich“. Die beklagten Unternehmen reagierten bis dato eher defensiv.
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Kurz-Schluss - Von der Finanzkrise lernen
Deutsche Govies rentieren weiter mit Mini-Renditen. Erstaunlich, wie viel Vertrauen die Märkte zu einem Staat haben, dessen explizite Schulden bei circa 1,6 Billionen Euro liegen, der implizit – also unter Einbeziehung von Sozialsystemen und Beamtenpensionen – locker mit sechs bis sieben Billionen Euro verschuldet ist, dessen Banken Hunderte von Milliarden an schwierigen Assets in den Büchern haben, dessen Versicherer angesichts besagter Mini-Renditen ebenfalls langsam Kopfschmerzen kriegen und der zunehmend in eine Transfer- und Haftungsgemeinschaft mit europäischen Bankrott-Staaten gerät. Wie dem auch sei, vielleicht sollte der deutsche Beamte sein Pensionswesen in die eigene Hand nehmen, beispielsweise durch Gründung von Pensionsfonds; in den USA hat ja schließlich auch jede lokale Autobahnpolizei ihren eigenen. Und wo kommt das Geld her? Ganz einfach: Man verbrieft die eigenen Pensions-ansprüche als Zero-Bonds, beschränkt die Einstandspflicht auf die Leistung durch den Staat, lässt diese Asset Backed Securities dann AAA-raten und verkauft sie schließlich an frisch sanierte Landesbanken. Und wenn sich Deutschland beizeiten abschafft, haben andere den schwarzen Peter. Merke: Von der Finanzkrise lernen heißt siegen lernen. PBA
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Kurz-Schluss - Eiopa: Fünf Favoriten für Chefposten
Im Official Journal der Europäischen Union fand sich vor kurzem unter der kryptischen Überschrift „Administrative Prozeduren“ die Ausschreibung einer exponierten Stelle im gehobenen Versicherungsaußendienst: Die European Insurance and Occupational Pensions Authority, designierter oberster Versicherungskontrolleur der EU, sucht hurtig das, was sie schon Anfang Januar 2011 haben sollte: einen hauptamtlichen Vorsitzenden mit Dienstsitz Frankfurt am Main. Was hat man zu bieten? Auf materieller Ebene zunächst ein Jahresgrundgehalt um die 200.000 Euro mit allerlei Zulagen. Dazu vermutlich eine europabeamtentypisch üppige Altersversorgung, die – zweifelsohne und brandaktuell – grünbuchkonform ist, sprich angemessen und finanzierbar. Dann die immaterielle Ebene: Einfluss und Umgang auf höchstem europäischen Parkett und ein Füllhorn an neuen aufsichtsrechtlichen Kompetenzen mit knackigen Durchgriffsrechten bis auf Länder- und Finanzdienstleisterebene.
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Brüssel ist ein Mensch wie du und ich
Die Fieberkurven steigen, seit die Kommission ihr Pensions-Grünbuch vorgelegt hat. Pascal Bazzazi misst die Temperatur
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Solvency II, IORPs und die Mitgliedsstaaten: Ein Kessel Buntes
Wie wird die EU-Pensionsdebatte in den Hauptstädten geführt? dpn lässt aus London, Paris, Den Haag, Wien und Skandinavien berichten
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Eiopa & Co.: Durchaus mit Durchgriff
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Thomas Schmitz-Lippert
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Anfang 2011 geht die neue europäische Finanzaufsicht an den Start. Thomas Schmitz-Lippert gibt einen Überblick.
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IASB schafft Eropa ab
Durch die Abschaffung des Expected Return on Plan Assets dürften sich die Kosten der betrieblichen Vorsorge erhöhen, schreibt Alfred-E. Gohdes
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Netzwerkanalyse – nochmals reloaded
Murat Ünal analysiert, wie 121 deutschsprachige institutionelle Anleger und deren 736 Milliarden Euro nachhaltig vernetzt sind
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Nachhaltig investieren
Als Senior Consultant von Sustainable Development Management (SD-M) hat Dr. Axel Hesse nachhaltige Schlüsselfaktoren für 68 Branchen ermittelt. Durch die Konzentration auf jeweils nur drei nachhaltige Kriterien pro Branche soll das neue Konzept die Wahrscheinlichkeit einer Outperformance erhöhen. 2011 will der 40-Jährige Diplom-Kaufmann das Konzept mit echtem Geld umsetzen. Erfahrung mit so etwas hat er schon: Hesse war auch an der Lancierung des weltweit ersten Investmentprodukts auf den Dow Jones Sustainability Index im Oktober 1999 beteiligt.Teilnehmer
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