dpn-Ausgaben » 2009 » Dezember 2009 / Januar 2010
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Pänschns: Helden wie wir. Herren der Herren.
Tja, liebe Pensions-Branche, Du bist schon ein Früchtchen. Im Gegensatz zu Deiner Schwester, der Asset-Management-Branche, kommst Du stets betont unspektakulär daher, fast schon unscheinbar. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass, egal wo in der Welt ich Dich antreffe, Du die graue Maus spielst, immer Deine sozialpolitische Aufgabe und Funktion vor Dir hertragend.
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Kurz & bündig
Skandinavische Pensionseinrichtungen werden im kommenden halben Jahr deutlich mehr in Aktien, Immobilien, Private Equity und Infrastruktur investieren, wie eine aktuelle Umfrage der Financial-Times-Publikation nrpn unter 22 Pensionsfonds (215 Milliarden Euro) aus Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island ergeben hat. Das geht vor allem zulasten ihres Bond-Anteils, den über 50 Prozent der Befragten abbauen wollen. Bei Aktien stehen mit jeweils etwa 40 Prozent der Nennungen vor allem Emerging-Markets- und globale Mandate auf der Agenda. Der auf Englisch verfasste Artikel kann unter www.nrpn-online.com abgerufen werden.
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Schnell agieren, aber nur mit möglichst einfachen und liquiden Anlagen:
So lautet die Maxime der Sparkasse Osnabrück im Jahr 2010
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Sparkasse Osnabrück mag es 2010 einfach
Im Treasury der Sparkasse Osnabrück erwartet man ein volatiles Jahr 2010, in dem taktisches Agieren das A und O sein wird. Dabei stehen klassische, liquide Asset-Klassen für das 1,5 Milliarden Euro schwere Depot A eindeutig im Fokus.
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Nicht jede Restriktion muss kosten
„Jede Restriktion kostet Geld“, besagt das Fundamental Law of Active Management. Für eine deutsche Kirche, die vor neun Jahren ein Small-Cap-Mandat mit Lupus alpha aufgelegt hat, hat sich das nicht bewahrheitet. Das Mandat wurde damals mit dem britischen Berater Eiris „nachhaltig“ gestaltet. Das 1.200 Aktien große Universum von Lupus alpha war danach um 250 Titel kleiner. Die Gesamt-Performance des Mandats übertrifft laut Lupus-alpha-Partner Ralf Lochmüller sogar diejenige anderer Mandate ohne Restriktion. „Nachhaltiges Investieren lässt sich nicht mehr aufhalten – dafür werden notfalls die Gremien der Investoren sorgen”, sagt Lochmüller. Ähnliches hört man von Detlef Mackewicz, dessen Arbeitgeber Capital Dynamics sich seit Ende 2008 nach den UN-Standards „UNPRI“ (www.unpri.org) richtet. In mehreren Fällen habe sich der Private-Equity-Anbieter seitdem nicht engagiert, weil die Investments den UNPRI nicht entsprochen hätten. MRO
Klima wird rauer für CDP-Verweigerer
Gerade die mangelhafte Transparenz vieler Angebote rund um die „nachhaltige Kapitalanlage“ ist institutionellen Anlegern ein Dorn im Auge. dpn geht mit gutem Beispiel voran und veröffentlicht die Namen von 18 börsengelisteten Banken, Finanzdienstleistern und Versicherern, die dem Carbon Disclosure Project keine Angaben über ihre Kohlendioxid-Bilanz machen.
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Wenn aktiv, dann jetzt
„Wenn Asset Manager outperformen, dann jetzt.“ Und: „Jetzt ist taktisch der falsche Zeitpunkt, passiv zu gehen.“ Diese knackigen Sätze stammen von Mercers Herwig Kinzler. Der Chef der deutschen Investment-Consulting-Sparte prognostiziert, dass 2010 die Themen Risikomanagement und Risiko-Overlay „die Themen für Investoren“ sein werden. Allerdings unterscheidet er bei seiner Analyse unregulierte (wie CTAs) und regulierte Investoren. Bei ersteren macht er tendenziell ein „Zurück zur Normalität“ in der Anlagepolitik aus, bei letzteren aber nicht – die seien viel zögerlicher, obwohl sie 2009 im Schnitt schätzungsweise auf komfortable 4,5 Prozent Nettorendite kommen würden.
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Feilen am professionellen Handwerkszeug
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Matthias Stürmer
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Für Matthias Stürmer, Ex-Immobilienchef bei Eon, sind Immobilienanlagen immer noch zu intransparent. Das will er ändern. Michael Lennert berichtet
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Shareholders get engaged
The large majority of investors still don‘t act as owners of the companies they invest in. The lack of engagement will backfire
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Deutschland muss Europas SRI-Vorreiter werden
Die dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge oder die adä-quate Altersversorgung für die Berechtigten sind typische Aufgaben von Pensionseinrichtungen. Doch haben eine Pensionskasse wie die Höchster Pensionskasse (mit 90.000 Versicherten von über 300 Unternehmen), eine Zusatzversorgungseinrichtung für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (wie die VBL mit 1,8 Millionen Pflichtversicherten und mehr als einer Million Rentnern) oder ein Versorgungswerk der ersten Säule darüber hinaus eine gesellschaftliche Verantwortung?
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Wie die Fliegen
Wollten Sie jemals statisch sein? Wohl kaum. Kann man sich ja auch gar nicht mehr vorstellen, dass Statik in derart volatilen Zeiten noch von Erfolg gekrönt sein könnte. Doch Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe, und deshalb ist noch längst nicht ausgemacht, dass jeder automatisch das Gegenteil sein will, also dynamisch. Aber an der Dynamik kommt man 2010 wohl wirklich nicht mehr vorbei. Und wenn, dann muss man schon ein ganz schön ausgebuffter, selbstbewusster Modemuffel sein.
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Bafin gut bedient
Kein Wunder, dass die Bafin nicht zur Ruhe kommt. Erst der Trubel um die Versicherungs- und das Gerangel um die Bankenaufsicht, und nun auch noch die weltweite Diskussion darüber, was der Kuckuck in Dubai für die „Islamic Finance“ bedeutet. Dabei hat die Bafin doch gerade erst pompös zur Islamic-Finance-Konferenz in der Villa Kennedy geladen – obwohl hierzulande gerade einmal ein Player, die Kuveyt Turk Bank, den Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Seit Dezember hat sie überdies die Aufsicht über die Rating-Agenturen an der Backe.
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Dominik Kremer: Pioneer Investments
Pioneer verwaltet gerade einmal 24 Milliarden Euro für institutionelle Kunden in Kontinentaleuropa, davon nur 10 Milliarden in Deutschland. Dominik Kremer, eine Schlüsselfigur bei Pioneer, spricht mit Maik Rodewald über Mandate-Modernisierung, innovative Gebührenmodelle und die neue Nähe zum Kunden.
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Nachhaltigkeit als christliche Verpflichtung
Ulrich Buchholtz geht der Frage nach, inwieweit die Kirchenbanken ihre Eigenanlage auf Nachhaltigkeitsfilter ausrichten
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Finanzkrise – ein Jahr danach: Ein Blick auf die Finanzmärkte
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Jörg Ambrosius ist
Geschäftsführer der
State Street Bank
GmbH und verantwortlich
für Sales und
Account Management.
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Wirft man heute einen Blick zurück auf die Anfänge der weltweiten Finanzkrise im letzten Jahr, konnte wohl niemand die nachfolgenden Umwälzungen vorhersehen. Nur ein Jahr später stellt sich die Finanzwelt völlig verändert dar. Immer noch sind den Marktteilnehmern die genauen Gründe für die Krise nicht ganz klar. Klar ist aber, dass die alten Rezepte nicht mehr wirken und die Regeln von früher nicht mehr gelten. Wie werden die Finanzmärkte der Zukunft aussehen? Bis heute zeichnet sich nur ein schemenhaftes Bild ab, schreiben Jörg Ambrosius und Wolfgang Hötzendorfer
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Risikomanagement
Teilnehmer
- Maik Rodewald - Financial Times Ltd. (Moderator)
- Prof. Dr. Lutz Johanning WHU – Otto Beisheim School of Management
- Bernd Baur Geschäftsführer, BB Consulting (Moderator)
- Peter Flöck Leiter Portfolio Management, Universal-Investment
- Prof. Dr. Dirk Lepelmeier Geschäftsführer, NAEV
- Dr. Patrick Justen Portfolio Manager Dynamic Asset Allocation, DB Advisors
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ETFs: eine Erfolgsgeschichte
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Michael Krogmann
Executive Director,
Head of Sales,
Xetra Market Development,
Deutsche Börse
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Michael Krogmann analysiert das rasante Wachstum von Exchange Traded Funds
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Alpha-Quelle Emerging Markets
Grant Yun Cheng und Sergey Dergachev analysieren die Chancen einer Emerging-Markets-Anlage
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Ein Comeback ist möglich
Hans-Ulrich Templin erläutert Wiedereinstiegsmöglichkeiten in die Aktienmärkte
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Schwarze Schwäne und ihre Folgen
Jürgen Scharfenorth und Christian Wutz skizzieren neue Heraus-forderungen von Administratoren
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Kranhaus der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe in Köln
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Zurück zur Strategie
Die ÄVWL hat für 2010 hehre Ziele: Konstanz und weniger Zyklen. Doch nicht nur das. Dr. Eckhard Bergmann berichtet
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Kurz & bündig
Der europaweite Trend zu Defined-Contribution-Zusagen erregt die Aufmerksamkeit der Europäischen Kommission. Am Rande des European Pensions Funds Congresses erfuhr dpn aus Kommissionskreisen, dass in Brüssel über Regulierung zumindest nachgedacht werde. Unterdessen beziffert Aon die Verluste in britischen DC-Plänen allein für Oktober auf 18 Milliar-den Pfund. Der Rückgang von 507 auf 489 Milliarden Pfund markiert den größten Verlust seit Februar, so die britischen Berater, doch erreichten die DC-Pläne mit 520 Milliarden Pfund im Oktober auch ein 16-Monats-Hoch. In Großbritannien ist eine gesetzliche Mindestleistung unbekannt.
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U-Pensionsfonds wollen eigenes Gesetz
Die Unternehmenspensionsfonds von Siemens, Deutscher Telekom, Bosch, MAN und RWE wünschen sich eine stärkere Berücksichtigung des Prudent-Person-Konzepts in der Aufsichtspraxis. Die fünf haben sich bereits an die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA gewandt. Bernhard Wiesner, Chef des Bosch Pensionsfonds, zu dpn: „Die Aufsichtspraxis ist von der Versicherungsperspektive dominiert. Der Pensionsfonds definiert sich im VAG aus sieben Paragrafen und einem Generalverweis auf die Lebensversicherer. Die Zeit ist reif für ein eigenständiges Pensionsfondsaufsichtsgesetz.“
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Kannibale Mitarbeiterbeteiligung?
In der Mitarbeiterbeteiligung soll die Entgeltumwandlung zugelassen werden. Dem Koalitionsvertrag folgend, sieht der Referentenentwurf vor, neben den vom Arbeitgeber dotierbaren 360 Euro pro Jahr eine Umwandlung gleicher Höhe zu fördern. Bemerkenswert: Die Förderung ist weniger reguliert und durch Steuerfreiheit bei Ein- wie Auszahlung breiter als in der bAV. In einer Stellungnahme äußerten denn auch die acht Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft Bedenken. „Im Hinblick auf die demografische Entwicklung und das sinkende Leistungsniveau in der gesetzlichen Rente wäre dies eine falsche Weichenstellung.“ Ob das Projekt in der Praxis Relevanz erlangt, ist nicht zuletzt wegen der Klumpenrisiken fraglich. Möglicherweise ist Zweck der Übung eher, den Koalitionären in sonn- und donnerstäglichen Talk-Runden ein Argument an die Hand zu geben, Angriffe wegen vorgeblicher sozialer Kälte zu parieren. PBA
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IASB-Chairman Sir David Tweedie rudert zurück
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IAS 19: Angst vor der eigenen Courage?
Das International Accounting Standards Board (IASB) unter Sir David Tweedie rudert zurück. Auf dem Board-Meeting am 17. November in London hielt man zwar daran fest, künftig im IAS 19 keine Wahlmöglichkeiten mehr zuzulassen, doch die erfolgswirksame Sofortamortisation steht wohl nicht mehr auf der Tagesordnung. Status ist nun, den Korridor abzuschaffen und dafür Buchung gegen Eigenkapital unter Schonung der Gewinn- und Verlustrechnung vorzuschreiben. Damit würde eine wie auch immer geartete Sorie-Methode – den US-GAAP folgend nun OCI-Methode (Other Comprehensive Income) getauft – zum Maßstab bei Bewertung von Defined Benefit Obligation und Plan Assets. Unterdessen scheinen Wirtschaft und Industrie in Deutschland für die Folgen einer Sofortamortisation nicht nur erfreulich sensibilisiert, sondern auch nahezu einer Meinung: In einer dpn-Umfrage lehnen 27 von 29 Großunternehmen, Versicherern, Beratern und Instituten die Sofortamortisation ab, darunter alle 15 an der Umfrage teilnehmenden Dax-Unternehmen. Von diesen bevorzugen zehn die Sorie-Methode, fünf halten dem Korridor die Stange. Einhelliger Tenor der Ablehnung ist der Verweis auf unangemessene Volatilität im Ergebnis, die eine stichtagsbezogene Bewertung langlaufender Verpflichtungen mit Schätzunsicherheiten zum Zeitwert brächte. Lediglich ein Berater und ein Asset Manager – beides kleinere Häuser – würden erfolgswirksame Sofortamortisation begrüßen.
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Martin Hoppenrath: Viel im Auge
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Martin Hoppenrath
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Dieses Jahr zusätzliche 160.000 Be-rechtigte aus über 700 Insolvenzen und ein Schadensvolumen von 4,05 Milliarden Euro. Bei einer Beitragsbemessungsgrundlage von 285 Milliarden Euro und 73.100 beitragspflichtigen Mitgliedern musste Martin Hoppenrath, Vorstandsvorsitzender des Pensions-Sicherungs-Vereins, nun also den Beitragssatz von 14,2 Promille aufrufen. Dass Liquidität in den Unternehmen besser aufgehoben ist als beim PSV und puffernde Kapitaltöpfe nur Begehrlichkeiten wecken, war seit jeher Grundkonsens der Beteiligten. Insofern ist diese Verachtfachung zum Vorjahr im Kontext der jahrzehntelang maßvollen Kosten der Sicherung deutscher Betriebsrenten zu sehen. Mathematiker Hoppenrath, Jahrgang 46 und wie sein Verein Kölner, nutzt jetzt die erst seit der Kapitaldeckung 2006 mögliche Beitragsverteilung, um die derzeit kostbare Liquidität seiner Mitglieder zu schonen: Da er 7,5 Promille über fünf Jahre streckt, bleibt es 2009 bei 8,2 Promille. Damit gewinnt man Zeit, in der Hoffnung, dass Großinsolvenzen wie Arcandor in kommenden Jahren ausbleiben.
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Michel Barnier
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Michel Barnier
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Erfahrung bringt er mit. Von 1999 bis 2004 bereits Regionalkommissar unter Romano Prodi, wird der französische UMP-Politiker Michel Barnier, Jahrgang 1951, nun Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen in der zweiten Kommission Barroso und beerbt damit den Iren Charlie McCreevy. Barnier, bis März im zweiten Kabinett Fillon Minister für Landwirtschaft und Fischerei, nimmt mit dem neuen Amt eine Schlüsselposition ein. Die Reform der europäischen Finanzaufsicht ist schließlich eine der Hauptaufgaben der neuen Kommission. Widerstand dürfte besonders von britischer Seite zu erwarten sein, ist er doch Befürworter strengerer Aufsicht. Die Briten sollen gar gefordert haben, Finanzdienste aus dem Ressort herauszulösen. In Sachen betriebliche Altersversorgung wird er sich unter anderem mit Themen wie dem Grünbuch bAV, Solvency II und Pensionsfondsrichtlinie sowie dem Trend zu Defined Contribution beschäftigen. Über mangelnde Arbeit wird er sich nicht beklagen können. PBA
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Gerhard Ebinger
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Gerhard Ebinger
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Als ehemaligem Fernspäher ist ihm der Einsatz in wechselnden Umfeldern vertraut. Die Leitung des Pensionsgeschäfts der BMW Group in Großbritannien ist für Dr. Gerhard Ebinger allerdings in erster Linie eine räumliche Veränderung. Schließlich war der Reutlinger bis dato schon Abteilungsleiter Asset Management bei BMW in München. Betriebswirt Ebinger, Jahrgang 1969, der nach seinem Studium in Regensburg, Neuchatel, Le Havre/Caen und Philadelphia über die bAV promoviert hat, verantwortet in Birmingham nun knapp vier Milliarden britische Pfund in verschiedenen Pensionsfonds und damit den Löwenanteil des BMW-Planvermögens. BMW hat auf der Insel mehr als 60.000 Rentner, 20.000 unverfallbare Anwartschaften und 6.000 aktive Mitarbeiter zu betreuen. Entgegen der Landessitte defensiv investiert, sind die Bayern auch mit ihren britischen Plan Assets verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen. 2008 erzielte man immerhin noch eine Rendite von 3,1 Prozent. PBA
Gabriel Bernardino
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Gabriel Bernardino
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Sein voller Name ist natürlich länger: Gabriel Rodrigo Ribeiro Tavares Bernardino heißt der neue Chairman des Committee of European Insurance and Occupational Pen-sions Supervisors (Ceiops). Der portu-giesische Mathematiker ist als Nachfolger von Dr. Thomas Steffen, Chef der deutschen Versicherungsaufsicht, nicht nur der erste hauptamtliche Chef von Ceiops, sondern vermutlich auch der letzte. Schließlich dürfte neben Solvency II der Übergang von Ceiops zur European Insurance and Occupational Pensions Authority (EIOPA) im Zuge der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Neuordnung der Finanzaufsicht (European System of Financial Supervisors ESFS) bis 2011 im Fokus seiner Arbeit stehen. Offene Fragen gibt es genug, vor allem die geringe Repräsentanz der Versicherer gegenüber den Zentralbankern im Verwaltungsrat des European Systemic Risk Boards als auch die Frage von Kompetenzüberschreitungen zwischen nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden. PBA
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Soll am deutschen Wesen Europas bAV genesen?
Die Trends in der europäischen Altersvorsorge lassen Deutschland auf einmal als großes Vorbild erscheinen
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Heißes Eisen: Sind aller guten Durchführungswege sechs?
Angesichts des Regierungswechsels intensiviert Stefan Seip, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), offenbar seine Überzeugungsarbeit, um Investmentfonds in der betrieblichen Altersversorgung zu etablieren – als sechsten Durchführungsweg. In den zuständigen Ministerien aller 16 Bundesländer sei der BVI vorstellig geworden, so hört man. Und auf offene Ohren gestoßen auch, so hört man. Am 5. November erläuterte Seip in Berlin auf dem Kongress „Die Zukunft der Alterssicherungssysteme“ vor der PensionsBranche und den rentenpolitischen Sprechern der Parteien seine Argumente: Versicherungen dienten vernünftigerweise der Risikoabsicherung, und Vermögensaufbau laufe besser über Investmentfonds, da weniger Home Bias, kein jährlicher Rechnungszins und dank endfristiger Garantien größere Anlagefreiheit.
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KURZ-SCHLUSS: Helden für immer – Helden für einen Tag
So viel Honig bekommt der gemeine Pensionsfonds-manager auch nicht jeden Tag amtlich ums Maul geschmiert. Sharon Bowles, britisches Mitglied des Europäischen Parlamentes und dort Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft und Währung, sprach zur Branche am 17. November auf dem European Pensions Funds Congress im Zuge der Euro Finance Week in Frankfurt. Größe, Kompetenz, Nachfragemacht und zunehmende Bedeutung der Pensionsinvestoren angesichts der demografischen Entwicklung betonend, forderte sie die Pensionsindustrie zu deutlich selbstbewussterem Auftreten auf: bei der Bewältigung der Krise wie bei der Wiederherstellung der kaufmännischen Moral in der Finanzdienstleistung. Sichtlich um Pathos bemüht, rief sie in Anspielung auf ein Bonmot der Investmentbanker den Vorsorgeinvestoren zu: „It could be you to be the Masters of the Masters of the Universe.“ Na, das geht doch runter wie Öl. Doch es kam noch besser: „Be the Heroes of the Universe. The people are counting on you.“ So respektvoll umschmeichelt fühlt man sich als Pensionsfondsmanager glatt an David Bowie erinnert, der zu seinen Berliner Zeiten Ende der 70er Jahre sang: „We can be Heroes for ever and ever.“ Doch Obacht, Bowie sang schließlich auch: „We can be Heroes just for one day.“ PBA
KURZ-SCHLUSS: Das Haus Europa aufräumen
Nochmal European Pensions Funds Congress in Frankfurt: Dr. Thomas Steffen, Chef der Versicherungs-aufsicht bei der Bafin, ist mit den Plänen zur euro-päischen Finanzaufsicht weiterhin sichtlich nicht zufrieden. Auf dem Podium bemängelte er, dass in dem von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Euro-pean Systemic Risk Board (Esrb) den 27 Zentralbankern lediglich ein Versicherungsexperte gegenübersitzen soll. Angesichts möglicher Kompetenzstreitigkeiten zwischen der bis 2011 zu schaffenden European Insurance and Occupational Pensions Authority (Eiopa) und nationalen Aufsichtsbehörden äußerte er sich gar grundsätzlich:
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Redezeit: Klaus Stiefermann
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Klaus Stiefermann
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Klaus Stiefermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba), spricht mit Pascal Bazzazi über die Wechselwirkungen zwischen der Europäischen Union und Deutschland und die Folgen für die bAV.
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Insolvenzschutz in der bAV – ein Entwurf
Ein risikoorientierter PSV-Beitrag kann Arbeitgeber nachhaltig entlasten, schreiben Alexander Gunkel und Florian Swyter
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Loud & clear: Mittelstand nicht vergessen
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Dr.Andreas Jurk
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Angesichts der Diskussion um Rekordhöhen und eine Neugestaltung der Beitragspflicht zum Pensions-Sicherungs-Verein warnt Dr. Andreas Jurk vor einem Teufelskreis
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