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 dpn-Ausgaben » 2009 » Oktober - November 2009
 
Neuer Wein aus neuen Schläuchen


Die neue Linke hat in Berlin erstmal Sendepause, ihre Ideen aber sind so angesagt, dass sie auf allen populären Kanälen laufen und nicht mehr bloß auf den gefälschten ZEIT-Seiten von Globalisierungskritikern wie Attac oder in Kommentaren von Kapitalismuskritikern bei der Frankfurter Rundschau. Die­jenigen abseits dieser Pop-Kultur, die man in der Tat ernst nehmen darf, haben schon lange vor dem Lehman-Untergang und den Anfängen der Subprime-Krise, ja sogar vor dem Börsen-Crash ab dem Jahr 2000 den Finger gehoben: Die Rente darf nicht zur Geißel der Finanzmärkte werden.

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— Die größte Pensionskasse Deutschlands überarbeitet ihre SRI-Leitlinien
Der BVV präzisiert „Nachhaltigkeit“

Die mit 20,7 Milliarden Euro Vermögen größte Pensionskasse Deutschlands, der BVV aus Berlin, wird in den kommenden Monaten ihre Position zum Thema Nachhaltigkeit präziser als bisher schriftlich festlegen und die Leitlinien für ihre Kapitalanlage entsprechend überarbeiten.

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Versicherer: Quant-Ansätze im Blick

Der bei der Gothaer Versicherung für die Rentenanlagen verantwortliche ­Dr. Michael Leinwand rechnet zwar damit, dass Inflation im kommenden Jahr eine etwas stärkere Rolle ­spielen wird, alleine schon durch Basiseffekte. Auf dem FT/dpn-Roundtable „Bond Mana­ge­ment – quantitativ versus traditionell“ ­­(Seite 21) zeigte er sich aber skeptisch, ob das auch mit deutlich steigenden Zinsen einhergehen wird. Falls das Zinsniveau tatsächlich anhalte, würden mehr Ver­siche­rer dazu übergehen, die Duration quan­ti­tativ-taktisch zu steuern, erwartet Leinwand. „Versicherer werden mithilfe von Quant-Modellen mehr Rendite aus ihren Bond-Investments herausholen wollen.“

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Allianz Global Investors „das Maß aller Dinge“

Den deutschen Sonderweg „Master-KAG“ beherrscht die Allianz-Tochter AGI derzeit am besten, resümiert die aktuell detaillierteste Studie zu diesem Thema, der „Trendradar Master-/Service-KAG 2009“. Als „sehr gut aufgestellt“ unter den Anbietern präsentiert der Studienautor Dr. Marc Herzog des Frankfurter Beraters Frontiers Management Consulting (FMC) die Deutsche-Bank-Tochter DB Advisors sowie Metzler und Universal-Investment, bei denen „Strategie, Positionierung und Leistungsportfolio“ am besten übereinstimmten.

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Neue Adressen werden rar

Es gibt noch Potenzial, doch neue Adres­sen werden langsam, aber sicher Mangelware: Über 50 Prozent der gesam­ten institutionellen Vermögen oder etwa 500 Milliarden Euro liegen mittlerweile in Master-Fonds, das meiste davon – über 160 Milliarden Euro – stammt von Versicherern, wie Frontiers Management Consulting in ihrer über 300-seitigen Studie erhoben hat.

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Kapitalanlage ist auch Unternehmertum
— Patrik Bremerich

Ein Pionier der Consultant-Branche wird 50 Jahre alt: Sich mit RMC selbstständig zu machen, hat Patrik Bremerich nie bereut. Michael Lennert berichtet

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There's more to risk than meets the LDI

Longevity is the new bogeyman for UK schemes. Public sector funds have been driving the pace of research in this area

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Die Strategische Allokation – vergessen, verraten, verkauft

Verdient das, was wir seit Jahren als „Strategische Allokation“ serviert bekommen, eigentlich noch seinen Namen? Wohl kaum, wenn man sieht, wie kurzsichtig institutionelle Investoren mittlerweile ihnen anvertrautes Geld anlegen: Sich einerseits über Monate hinweg mit Corporate Bonds vollzusaugen und andererseits seit Jahren Aktien zu meiden wie der Teufel das Weihwasser, ist von ihrer notwendigen (und kodifizierten!) Strategischen Allokation etwa so weit entfernt wie George Dabbeljuh von Barack Obama. Strategie gibt es also nur noch auf dem Papier. Die künstliche Trennung zwischen Strategie und Taktik führt sich aber ad absurdum, wenn die Taktik zur einzigen Strategie wird.

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Einfach (oder) gut?

Es ist fast zu schön, um wahr zu sein: Die Inflation kommt in 18 bis 24 Monaten zurück, und wir können uns nun alle ganz gemütlich darauf vorbereiten?

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Robert Manning: MFS Massachusetts Financial Services

Passive und alternative Investments nagen unverdrossen am Gebührenkuchen für aktive Verwalter. Wie reagiert darauf ein puristischer Long-Only-Manager wie MFS aus Boston? Er freut sich über Mittelzuflüsse und geht short. Maik Rodewald interviewt den CEO, Robert Manning.

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Bond Management – quantitativ vs traditionell

Teilnehmer

  1. Maik Rodewald, Financial Times Ltd. (Moderator)
  2. Dr. Ralf Hagemeyer, Leiter Abteilung Renten, VersAM
  3. Bernd Baur Geschäftsführer, BB Consulting (Moderator)
  4. Christoph Klein, Director Portfolio­management Fixed Income, DB Advisors
  5. Helmut Paulus, Managing Director Fixed Income & Asset Allocation, Quoniam
  6. Gernot Specht, Geschäftsführer, Tajdo Consulting
  7. Dr. Michael Leinwand, Co-Head Capital Markets, Gothaer Asset Management
  8. Ingo Ahrens, Geschäftsführer Deutschland, Robeco

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Asset Allocation und Overlays optimieren

Professor Dr. Lutz Johanning und Peter Flöck analysieren deutsche Spezialfonds

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Fiduciary Management bringt Mehrwert

Steven Bayly und Michael Marks erklären, was sich hinter dem Konzept verbirgt

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Die antizyklische Komponente gestärkt

Die Volkswagenstiftung hat ein Modell entwickelt, welches ihre Aktienstrategie optimieren soll, schreibt Michael Lennert

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Kurz & bündig

Die Diskussion um die Finanzierung des Pensions-Sicherungs-Vereins (PSV) nimmt Fahrt auf. Auf der Herbsttagung der Arbeits-gemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) am 13. und 14. Oktober in Ulm beherrschte die Insolvenzsiche-rung die Gespräche auf Podium und Parkett, was angesichts bevorstehender Rekordprämien nicht verwundert. Doch in der Podiumsdiskussion mit Karsten Tacke, Geschäftsführer Gesamt-metall, Alexander Gunkel von der BDA und PSV-Chef Martin Hoppenrath wurde schnell klar: Einfache Lösungen drängen sich nicht auf. Doch die tun not, und so wurde auch Gastgeber Klaus Stiefermann nicht müde, die europäische Komponente der Problematik zu betonen. In Brüs-sel beschäftigt man sich bereits mit dem Thema und blickt dabei vor allem auf Deutschland, hat man hier doch eine der etablier-testen Insolvenzeinrichtungen für Pensionssysteme überhaupt. Sollte man also nicht eines Tages von Brüssel mit einem fremden System konfrontiert werden wollen, gilt es, die Vorbildfunktion des PSV zu erhalten. Übrigens: Dass vor allem im Zusammen-wirken mit Solvency II die regulierten Pensionskassen sich in Sachen Insolvenzsicherung werden bewegen müssen, daran scheint in der Szene kaum noch jemand zu zweifeln.

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— Sitz des IASB in der Londoner Cannon Street
IAS 19-Reform: der Zeitplan steht

Schwankungen bei Pensionsverpflichtungen und Plan Assets könnten in Zukunft unmittelbar über die Gewinn- und Verlustrechnung auf die Ergebnisse der Konzerne durchschlagen. Dies wäre die Folge der geplanten Abschaffung der beiden derzeitigen Puffermechanismen, der Korridor- und der Sorie-Methode. Nun steht schon mal der zeitliche Auftakt fest: Mit einem Exposure Draft des zuständigen International Accounting Standard Boards unter Chairman Sir David Tweedie ist nun im ersten Quartal 2010 zu rechnen.

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Spaltung macht Ärger

Da wird sich noch so mancher Geschäftsführer an die Unwirksamkeit seines Ehevertrages infolge auslegender Rechtsprechung erinnert fühlen: Trotz explizit anderslautender Versorgungsordnung darf bei gespaltener Rentenformel die außerordentliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rente (BBG) von 2003 nicht berücksichtigt werden. Laut Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom April, dessen Begründung nun vorliegt, haben Unternehmen diese Vertragslücke zu schließen. „Erstens müssen die Arbeitgeber bei wortgetreuer Anwendung der BAG-Entscheidung nun permanent eine Schatten-BBG mitführen. Zweitens kann man nicht definitiv wissen, wie sich die umgekehrt anzurechnende höhere gesetzliche Rente entwickeln wird“, erläutert Dr. Michal Karst, Principal und Chefsyndikus bei Rauser Towers Perrin, gegenüber dpn die Problematik. Fragen bleiben also offen, sicher ist, dass der Verwaltungsaufwand explodiert. PBA



— 3. Senat während der Verhandlung Foto: BAG, Just
bAV: Entzerrte Zillmerung zulässig?

Das Bundesarbeitsgericht hat am 15. September 2009 die Revision gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln vom August 2008 zur Rechtmäßigkeit der Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung zurückgewiesen. Ob damit Rechtssicherheit erreicht ist, dürfte offen sein. Das LAG Köln hatte das Urteil des AG Siegburg vom Februar 2008 bestätigt, wonach gezillmerte Tarife das Wertgleichheitsgebot nicht verletzen. Der klagende Arbeitnehmer hatte von 2004 bis 2007 rund 7.000 Euro in eine Direktversicherung eingezahlt, Deckungskapital bei Ausscheiden rund 4.700 Euro. Gemäß Paragraf 1 Betriebsrentengesetz hielt er die Entgeltumwandlungsvereinbarung für unwirksam und sah den Vergütungsanspruch auferstanden. Dem widersprach das BAG, da eine unstatthafte Zillmerung den Arbeitgeber nur zur Aufstockung der Versorgung verpflichten könne, wie es angesichts der Förderung der bAV dem Willen des Gesetzgebers entspräche. Da der Arbeitnehmer nur auf Unwirksamkeit geklagt hatte, konnte das BAG die Revision abweisen, ohne tief in die Wertgleichheit einsteigen zu müssen. So sprachen Vorsitzender Dr. Gerhard Reinecke, Berichterstatter Johann Kremhelmer und Beisitzer Dr. Bertram Zwanziger während des Verfahrens auch nur von Anhaltspunkten für Wertgleichheit durch vollgezillmerte Tarife. Ins Spiel brachten sie jedoch eine mögliche unangemessene Benachteiligung in AGBs gemäß Paragraf 307 BGB. Als Maßstab wiederholte Reinecke seine mehrfach öffentlich geäußerte Auffassung, dass er sich in Anlehnung an Alterszertifizierungsgesetz und Versicherungsvertragsgesetz eine Verteilung der Abschlusskosten auf fünf Jahre auch in der bAV vorstellen könne.

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Neuordnung der Aufsicht: Mit Lust zur Eiopa?
— Dr. Thomas Steffen

Die Konvergenz der Versicherungsaufsicht in Europa, dann Solvency II, schließlich die Finanzkrise und nun die Lehren daraus: Zu tun hatte er genug als Chairman des Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors (Ceiops). Das Komitee ist heute eine feste und gefragte Größe in der europäischen Finanzpolitik, und wenn seine Amtszeit nun nach zweieinhalb Jahren ausläuft, kann Dr. Thomas Steffen, im Hauptberuf Erster Direktor der Versicherungsaufsicht bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), sicher zufrieden zurückblicken – falls ihm dazu Zeit bleibt. Denn in Deutschland wie in Europa geht es Schlag auf Schlag weiter.

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KLAUS HEUBECK
— Klaus Heubeck

Die Internationalisierung der deutschen Pensionsberater geht weiter: Die Heubeck AG aus Köln ist jüngst eine Kooperation mit der US-amerikanischen Buck Consultants eingegangen. Damit stellt sich das letzte unabhängige der großen deutschen Häuser noch internationaler auf, und beide Partner können für die Gobal Player unter ihren Klienten nun gegenseitig die weißen Flecken auf der Beratungs-Weltkarte schließen. Doch während sich die Wettbewerber Rauser, Heissmann, Höfer und Bode direkt oder sukzessive in amerikanische Hände begaben, bewahrt Professor Klaus Heubeck die weitgehende Unabhängigkeit seines Hauses. Wenig überraschend, wenn man ihn kennt. Der 64-jährige Kölner – qua Herkunft wie Lebensleistung Urgestein der deutschen Versicherungsmathematik – ist streng fokussiert auf aktuarielle Aufgaben, kennt keine Scheu, sich gegen den Mainstream zu stellen, und bietet bis heute anders als seine angloamerikanisch dominierten Wettbewerber keine HR-Dienstleistungen an. PBA



GERHARD REINECKE

Manche sagen, das Thema sei nun erledigt, doch auszuschließen ist es nicht, dass Dr. Gerhard Reinecke, Vorsitzender des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht in Erfurt, sich während seines Berufslebens nochmal mit der Zulässigkeit der Zillmerung in der Entgeltumwandlung wird befassen müssen. Altverträge gibt es schließlich noch genug. Etwas knapp könnte die Zeit allerdings schon werden. Im Mai 1945 bei Oste-rode am Harz geboren, geht er turnusgemäß im Mai 2010 in den sicher wohlverdienten Ruhestand. Zuvor Richter am Landesarbeitsgericht Berlin wurde Reinecke 1991 an das BAG berufen, das damals noch in Kassel saß. 1999 wurde er schließlich Vorsitzender Richter des 3. Senats. Einen Hieb, der vielleicht noch Folgen haben wird, hat er der bAV mit seinem Urteil vom April 2009 versetzt, wonach bei gespaltener Rentenformel die außerordentliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze 2003 nicht berücksichtigt werden darf. Der Verwaltungsaufwand für Unternehmen dürfte enorm sein. PBA



BRIGITTE ZYPRIES
— Brigitte Zypries

Der bAV hinterlässt sie einen neuen Versorgungsausgleich, über dessen Bürokratiemonstereigenschaften in der Branche nur noch der Kopf geschüttelt wird. Mit ihren furchteinflößenden Vorstellungen vom Europäischen Haftbefehl scheiterte Ex-Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) in Karlsruhe dagegen ebenso wie mit ihrem skurrilen Vorstoß, Vaterschaftstests faktisch unmöglich zu machen. Der bürgerliche Menschenverstand kann Erleichterung über ihren Abgang eigentlich kaum verhehlen; bleibt nur noch zu hoffen, dass sie nun nicht selbst nach Karlsruhe entsorgt wird. Die Augen reibt sich der Chronist jedoch über die Auferstehung ihrer zumindest bundespolitisch längst tot geglaubten Nachfolgerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), ein Fossil aus der Helmut Kohl-Ära, das sich unwidersprochen im Fernsehinterview schon mal als „Bürgerrechtlerin“ ansprechen lässt und der Zypries nicht nur physiognomisch gleicht, sondern auch qua Weltanschauung glatt derselben Partei angehören könnte. PBA



Die bAV nach Erfurt: Alles wird höher

Die Zulässigkeit hoher Kosten trifft eine betriebliche Alters-versorgung, deren Attraktivität sich ohnehin einzutrüben droht

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Redezeit: Peter Schwark

Dr. Peter Schwark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungs-wirtschaft, spricht mit Pascal Bazzazi über die bAV, sieht Vorteile für die Versicherer nach der Finanzkrise und schlägt eine Lösung in der Diskussion um Solvency II vor.

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Asset Pooling gewinnt an Anziehungskraft

Asset Pooling erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit, da es für multinationale Unternehmen die Möglichkeit bietet, von einer administrativen Zusammenfassung der Vermögenswerte ihrer weltweiten Pensionseinrichtungen zu profitieren. Dank branchenweiter Innovationen haben sowohl die Trägerunternehmen der Pensionsseinrichtungen als auch deren Vermögensverwalter die Möglichkeit, auf Pooling-Lösungen zurückzugreifen, die ihre zunehmend komplexen Bedürfnisse erfüllen. Entscheidend dabei ist, so Jörg Ambrosius, Senior Vice President von State Street, dass klare Vorgaben bezüglich der Anforderungen zur Erzielung einer gelungenen Lösung vorliegen.

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Bayerische bAV: Mit Kindern auf dem Rücksitz
— Wolfgang Degel

Risiken für das Unternehmen minimieren, trotzdem attraktive Vorsorge bieten – BMW probt den Spagat, schreibt Pascal Bazzazi

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Das IAS 19-Projekt: Die Denkpause nutzen!

Bei der Neubewertung von Pensionslasten sollte die deutsche Industrie mitreden, schreiben Benedikt Köster und Norbert Seeger

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Loud & clear

Hat die Branche nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zur Zillmerung in der betrieblichen Altersversorgung Rechtssicherheit, und hat die Zillmerung eine Zukunft?

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Kurz-Scluss: 4 zu 1

Soso, nun überlegen sich die Tigerenten-Koalitio-näre in Berlin also, auch die Versicherungsaufsicht der Bundesbank zu unterwerfen. Das wäre zwar Seelenbalsam für eine oberste Bundesbehörde, die im Schatten der Europäischen Zentralbank (EZB) vornehmlich vom Ruhm längst vergangener monetaristischer Hoch-Zeiten zehrt. Doch die Assekuranzler verweisen darauf, dass Banken und Versicherungen völlig unterschiedliche Geschäftsmodelle verfolgen und demzufolge differenziert zu beaufsichtigen seien.

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— Appellierte an die Politik, einen globalen „New Deal“ abzuschließen: Ernst Ulrich von Weizsäcker
Nachhaltigkeit im Spannungsfeld

Von Mainstream und Machbarkeit, Mehrwert und Marketing: dpn-Autoren verfolgten das FT-Symposium Nachhaltigkeit

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„Der nächste Kondratieff-Zyklus muss grün sein“
— Dr. Eckhard Bergmann

Die Ressourcenproduktivität muss steigen,und damit die Energiepreise. Das ist der richtigeWeg,sagt Ernst Ulrich vonWeizsäcker. Dr. Eckhard Bergmann hat zugehört

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— Das nationale Panel (von links): Maik Rodewald (Financial Times Ltd.), Dieter Lehmann (Volks­­wagenstiftung),Rainer Jakubowski (BVV), Heribert Karch (Metallrente), Michael Dittrich (Deutsche Bundesstiftung Umwelt)
Stimmen & Impressionen

„Das Symposium war ein voller Erfolg. Exzellente Referenten, interessierte Teilnehmer, gute Gespräche. Ich habe viele wertvolle Impulse erhalten.“

Jan Eiben
Lehrstuhl für Familienunternehmen (Intes Stiftungslehrstuhl),
WHU – Otto Beisheim School of Management

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Den Wettbewerbs vorteil nutzen
— Sabine Döbeli Leiterin Nachhaltigkeit, Vontobel-Gruppe

Eine nachhaltige Geschäftsausrichtung zahlt sich aus, schreibt Sabine Döbeli

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Die Perspektiven sind eindeutig da
— Matthias Klein, LeiterVontobel Asset Management Deutschland

Das Anlagethema Nachhaltigkeit ist die Zukunft der modernen Finanz-anlage, schreibt Matthias Klein

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Nachhaltige Investoren und ihre Dienstleister – eine netzwerkanalytische Perspektive
— Murat Ünal, Vorstand Funds@Work

Murat Ünal, Vadim Morochek und Karl Olbert entflechten erstmals die Beziehungen mithilfe der Netzwerkanalyse

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Das Interview; John Sterman Massachusetts Institute of Technology
— John Sterman

Wie weckt man das Interesse und das kreative Potenzial von Milliarden Menschen für eine nachhaltige Entwicklung? Die Großunternehmen sind der Schlüssel dafür, überzeugt MIT-Professor John Sterman Maik Rodewald in seinem Büro in Cambridge bei Boston

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