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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 dpn-Ausgaben » 2009 » Juni-Juli 2009
 
Die große Rochade

Wir kennen sie aus dem Schach, aus dem Bundeskabinett oder aus der Vorstandsetage. Bei der Rochade werden Funktionen und Figuren anders besetzt als bisher, es wird fleißig ausgetauscht. Objektiv kann diese Rochade nie sein, und sie zollt durchaus auch Moden Tribut. Mehr . . . 


Nest Sammelstiftung: Vollkommen überzeugt
— Christoph Müller, Nest Sammelstiftung, Anlageverantwortlicher

Kurzfristige Renditebetrachtungen sind seine Sache nicht. Die Rede ist von Christoph Müller, dem Anlageverantwortlichen der Schweizer Sammelstiftung Nest, einer Sammeleinrichtung, die sich dem nachhaltigen Investieren verpflichtet hat. „Wenn man sich mittel- bis längerfristige Zeiträume anschaut, hat sich nachhaltiges Investieren immer noch sehr bewährt. Das heißt natürlich nicht, dass wir durch die Krise keine substanziellen Rückschläge zu verkraften hatten“, sagt Müller und weist darauf hin, dass neben der Nachhaltigkeit natürlich auch eine konservativ ausgerichtete Strategie entscheidend war, um die Krise bis jetzt, quasi nur mit Schrammen, zu überstehen. Mehr . . . 


Nachhaltigkeit: Zu häufig reines Lippenbekenntnis

„Sustainability“, „Nachhaltigkeit & Engagement“ und „Selbstverständlich nachhaltig“ sind – wie im Falle von BASF, Bayer und BMW – eigene Rubriken auf ihren Webseiten, doch wenn es ums eigene Geld geht, entpuppt sich das bei den meisten deutschen Großunternehmen als reines Lippenbekenntnis, ja sogar als hohles Marketing-Geschwätz. Mehr . . . 


Core oder nicht Core - das ist die Frage

Sinkende Häuserpreise, kaum Transaktionen, rückläufige Verkaufszahlen, massive An-stiege der Leerstandsraten und sinkende Mietpreise. So stellt sich die Situation an den Immobilienmärkten momentan dar. Mehr . . . 


Versteckte Ansprüche auf Betriebsrente
— Autor: Dr. Pilipp Wiesenecker ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei Pilger Rechtsanwälte in Frankfurt

Nach wie vor ist die Gewährung einer Betriebsrente alles andere als selbstverständlich. So kommt es, dass häufig Betriebsrenten nicht als fester Bestandteil der Vergütung gewährt werden, sondern als Zusatzleistung für ausgewählte Mitarbeiter oft erst im Verlauf des Arbeitslebens zugesagt werden. Mehr . . . 


Finanzministerium allein zu Haus
— Alexander Gunkel, Hauptgeschäftsführung der BDA

Kaum sind in der Frage der Unterwerfung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) unter das Regime von Solvency II ermutigende Vorentscheidungen gefallen, sorgt der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarkt- und Versicherungsaufsicht für neue Unruhe auf dem bAV-Parkett. Der Entwurf sieht vor, dass gemäß einem überarbeiteten Paragrafen 7a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) von Aufsichtsratsmitgliedern in Versicherungsunternehmen eine fachliche Qualifikation verlangt wird, die der einer Führungsfunktion bei einem Versicherer gleichkommt. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Paragraf 7a VAG: Much ado about nothing?

Warum muss die betriebliche Altersversorgung eigentlich ständig diese Abwehrgefechte führen? Gerade hat man an der Solvency-II-Front einen Teilsieg errungen, schon wird die nächste Attacke auf die bAV geritten. Hoch zu Ross diesmal nicht die Europäische Kommission, sondern federführend das Bundesfinanzministerium, das ja seine Vorliebe für die Kavallerie in letzter Zeit unüberhörbar meinte zum Besten geben zu müssen. Mehr . . . 


Kurz-Schluss: Die halbe Wahrheit über die Chirurgen

71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 14. Mai: Allianz-CFO Paul Achleitner zur Finanzkrise. Ungeachtet der Expertise des Publikums bedient er sich einer Illustration, mit der er seiner Oma die Problematik zu erklären pflege: Er vergleicht die Wirtschaft mit einem vom billigen Geld-Doping kranken Körper, der durch staatliche Chirurgen vor dem Herzinfarkt bewahrt worden sei. Mehr . . . 


Kurz-Schluss: Der fromme Wunsch des Carsten Velten

Nochmal 71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 15. Mai: Andreas Hilka, Managing Director Pension Solutions der Credit Suisse Asset Management und seines Zeichens Leiter des Fachausschusses Kapitalanlagen der aba, analysiert die derzeitige Verfassung der Kapitalmärkte und kommt trotz der jüngsten Erholung zu einem ebenso pessimistischen wie fundierten Ausblick. Mehr . . . 


Brief aus Berlin

Bei der Europawahl hat die SPD ein Wahldebakel erlebt. Mit 20,8 Prozent hat sie noch schlechter abgeschlossen als vor fünf Jahren. „Wir alle miteinander haben es nicht geschafft, den Menschen hinreichend deutlich zu machen, wie wichtig Europa ist“, sagte SPD-Chef Franz Müntefering und erklärte damit die Wahlbeteiligung von nur 43,3 Prozent, die niedrigste seit 1979. Einen überzeugenden Grund, warum seine Partei bei einer bundesweiten Wahl so schlecht abgeschnitten hat wie noch nie, nannte er nicht. Mehr . . . 


Master-KAG 2009

Die Finanzkrise hat die Position der Administratoren im Investment-Geschäft gestärkt. Entspanntes Zurücklehnen ist bei den Master-KAGen freilich nicht angesagt: Es gilt, die Depotbanken und deren Insourcing-Bestrebungen in Schach zu halten sowie institutionellen Kunden neue, veredelte Leistungen schmackhaft zu machen – und das auch noch zu vertretbaren Gebühren. Doch wer soll das bezahlen?


Spieglein, Spieglein an der Wand

Das Vieraugenprinzip hat sich in der Krise bewährt. Mit derartiger Rückendeckung und der recht erfreulichen Volumenentwicklung im Jahr 2008 ließe sich eigentlich ganz gut leben, wären da nicht die mangelhafte Preissetzungsmacht, der harte Wettbewerb mit den Custodians und ganz neue Kostentreiber am Horizont. Mehr . . . 


Administration

Teilnehmer

  1. Jörg Sittmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, Kas Investment Servicing
  2. Michael Fuss, Mitglied der Geschäftsführung, DB Advisors
  3. Maik Rodewald, Chefredakteur dpn, Financial Times Ltd. (Moderator)
  4. Bernd Baur, Geschäftsführer, BBConsulting (Moderator)
  5. Alexander Poppe, Geschäftsführer, Internationale Kapitalanlagegesellschaft (Inka)
  6. Andreas Niklaus, Geschäftsführer, State Street Bank
  7. Bernd Vorbeck, Sprecher der Geschäftsführung, Universal-Investment
  8. Bernd Wagner, Executive Director Business Development, J.P.Morgan
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Ja zu einem aktiven Rentenmanagement

Passives Rentenmanagement gilt häufig als kosteneffizient und effektiv, besonders für vorübergehende oder

kurzfristige Allokationen. Der folgende Artikel geht deshalb der Frage nach, was für ein aktives Rentenmanagement spricht und konzentriert sich dabei auf Unternehmensanleihen.

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„Die paritätische Besetzung wäre Geschichte“
— Carsten Velten

Er warnt vor einer Politik der Überregulierung, die nicht begreift, dass eine unternehmenseigene Einrichtung der

bAV kein Versicherungsunternehmen ist. Die zweite und die dritte Schicht der Altersversorgung sollte der Gesetzgeber sauber trennen. Redezeit für einen Pensionsfonds-Profi.

Fragen: Pascal Bazzazi

Antworten: Carsten Velten, Leiter Pensions und Related Benefits, Deutsche Telekom AG Mehr . . . 


Die Weichen stellen für den Zug an die Börse
— Konzernzentrale der Deutschen Bahn am Potsdamer Platz in Berlin: Asset Management noch auf Autopilot; Foto: DB AG/Braun.

Nicht heute und morgen, doch in naher Zukunft wird die Deutsche Bahn als das letzte der drei großen Staatsunternehmen an den Kapitalmarkt drängen. Wie bei den Personalgiganten Deutsche Post und Deutsche Telekom werden die Analysten auch hier die betriebliche Altersversorgung genau ansehen. Mehr . . . 


Blick zurück ohne Zorn

Auf mehr als 125 Milliarden Euro beläuft sich das Planvermögen der deutschen Dax-Unternehmen. Die Krise

ist daran nicht spurlos vorbeigegangen, doch sind die Rückgänge deutlich geringer, als man befürchten musste. Das spricht für einen professionellen Umgang der Treasurer mit dem reservierten Kapital. Mehr . . . 


— Bei der Münchener Rück hat man sich vergleichsweise früh entschlossen, das Thema Nachhaltigkeit nicht nur als Marketing- und PR-Instrument im Geschäftsbericht oder auf der Internetseite zu nutzen, sondern auch aktiv in der eigenen Kapitalanlage. Dahinter steckt ein klares ökonomisches Kalkül.
„Nachhaltigkeit steht uns auf der Stirn geschrieben“

Lippenbekenntnisse oder mehr? Die Finanzkrise hat die Wahrnehmung für Nachhaltigkeit geschärft und für viele Unternehmen ist es zur Imagefrage geworden, sich damit zu schmücken – auch in der Kapitalanlage. Die Münchener Rück gehört zu den Protagonisten, aber wie breit und nachhaltig sind deren Ansätze wirklich angelegt?

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann

Antworten: Andreas Reichinger, Senior Risiko Manager, Integriertes Risikomanagement, Münchener Rück, und Christian Greiner, CFA, Senior Portfolio Manager Aktien, Meag

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Zyklischer Investment-Prozess
— Josef Gilhaus, Leiter Treasury, Sparkasse Osnabrück

Anhand „objektiver“ konjunktureller Daten den Investment-Prozess durch die Fährnisse des zyklischen Auf und Ab steuern, das wollten schon viele. Aber nur wenigen gelang es, dafür belastbare Modelle zu finden. Die Sparkasse Osnabrück glaubt, den richtigen Weg gefunden zu haben. Er nennt sich „K.I.M.” – Konjunkturphasen-adjustiertes Investment-Modell – und ist das Herzstück des Investment-Prozesses für das Depot-A-Management; Fernziel: Gesamtbanksteuerung. Mehr . . . 


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