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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 dpn-Ausgaben » 2009 » April-Mai 2009
 
Mit dpn gewinnen – selbst in der Krise!

Kennen Sie das: Sie dachten, Sie hätten wieder mehr Zeit für Freunde, Bekannte und Verwandte, jetzt, mitten in der Finanzkrise? Die Geschäfte laufen ja sowieso mau, egal, wo man hinschaut. Und nach 2008, als alles so schön brummte, hätten Sie sowieso einmal etwas Zeit zum Durchschnaufen verdient? Pustekuchen! Ihre Telefonate dauern länger, Ihr Büro verlassen Sie später und Ihr Partner zuhause beschwert sich darüber häufiger als im ganzen Jahr 2008. Eigentlich ziemlich absurd, und doch leicht zu erklären, nämlich so: Mehr . . . 


UCITS IV wird den Investment-Markt neu ordnen
— Michael Fuss, DB Advisors

Die Anfang des Jahres im Europäischen Parlament beschlossene UCITS-IV-Richtlinie (Undertakings of Collective Investment in Transferable Securities) wird die europäische Anbieterlandschaft von Investment-Dienstleistungen verändern. Gewinner werden diejenigen Asset Manager, Fondsadministratoren und Anbieter von Depotbankdienstleistungen sein, die europaweit aufgestellt sind und signifikante Größen aufweisen. Im Umkehrschluss heißt das, dass national aufgestellte Marktteilnehmer, egal ob KAG oder Depotbank, sich warm anziehen müssen. Dabei wird den deutschen KAGen der Wind sicher härter ins Gesicht wehen. Hintergrund ist, dass es immer noch in jedem Land eine Depotbank geben muss, während die KAG irgendwo im europäischen Ausland sein kann.

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Es lebe der Immobilienspezialfonds

Institutionelle Investoren bringen ihr direktes Immobilieneigentum wieder häufiger in eigene Spezialfonds ein und halten ihre Immobilienanlagen fortan indirekt. „Hierdurch ergeben sich bilanzielle Vorteile und eine Verbesserung der Liquidität: Denn häufig liegen die Marktpreise über den Buchwerten, so dass mit dem Verkauf an den eigenen Fonds stille Reserven gehoben werden können“, sagte Alexander Kähler, Experte beim Real Estate Insurance & Pension Solutions Team von Ernst & Young auf einer Presseveranstaltung zum Thema „Trends und Perspektiven bei Immobilienspezialfonds“ in Frankfurt. Mehr . . . 


Risikobegrenzungsgesetz und neue Investorenerklärung
— Autor: Dr. Hendrik Thies ist Rechtsanwalt in der Kanzlei Graf von Westphalen in Freiburg.

Das Wertpapierhandelsgesetz regelt, in welchen Fällen Aktionäre die Veränderung ihrer Stimmrechtsanteile mitteilen müssen. Marktteilnehmer sollen hierdurch frühzeitig über die Beteiligungsverhältnisse und mögliche Übernahmeversuche unterrichtet werden. Durch das „Risikobegrenzungsgesetz“ vom 12. August 2008 werden die Mitteilungspflichten erweitert und verschärft. Gemäß der Gesetzesbegründung soll dies unerwünschte Aktivitäten von Finanzinvestoren erschweren. Anlass waren verschiedene als unerwünscht angesehene Aktivitäten von Finanzinvestoren: Zum Beispiel hatten sich Permira und Goldman Sachs nach der Übernahme von Cognis nahezu das Doppelte des für die Übernahme eingesetzten Eigenkapitals innerhalb kurzer Zeit ausschütten lassen. Mehr . . . 


In guten wie in schlechten Zeiten
— „Managing an Institutional Portfolio through a Financial Crisis”: So lautete der Vortrag von David Swensen, dem CIO des Yale Endowment Funds, auf der 37. Investmentkonferenz von Sal. Oppenheim.

Oppenheim hat es geschafft. David Swensen, der CIO des Yale Endowment Funds, folgte der Einladung zur 37. Investmentkonferenz für institutionelle Anleger nach Köln und hatte auch gleich eine Botschaft mitgebracht: Er würde es genauso wieder machen. Oder anders ausgedrückt: Swensen bleibt der langfristigen Asset Allocation des Endowment Funds mit minimalen Abweichungen im Rahmen der Strategie treu. Und das, obwohl die Performance des Fonds im Jahr 2008 sehr gelitten und rund ein Viertel an Wert verloren hat. Im Jahre 2007 erzielte der Fonds noch einen Wertzuwachs von 28 Prozent, ein Jahr davor knapp 23 Prozent. Mehr . . . 


Kurz-Schluss: Altruistisch unauffällig

Nochmal 10. bAV-Jahrestagung in Berlin: Bernhard Wiesner, Vorstand im Bosch-Pensionsfonds, ließ es sich nicht nehmen, seinen Vortrag zum Thema Solvency II mit einem Verweis auf den Altruismus des Firmengründers Robert Bosch einzuleiten.

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Kurz-Schluss: Sorry, das Geld ist trotzdem weg

Die Methode des Statement of Recognised Income and Expense ist erst 2004 im IAS 19 der International Financial Reporting Standards verankert worden. Zur Dämpfung der Schwankungen der Defined Benefit Obligation und der Plan Assets erfreut sich die SORIE-Methode im Dax durchaus mehrheitsfähiger Popularität, sticht allerdings nicht gerade durch einen Mangel an Komplexität hervor. Mehr . . . 


Pascal Bazzazi: Totaler Krieg – Trojanisches Pferd
— Pascal Bazzazi

Der Beobachter fragte sich schon länger, wie denn Versicherer und bAV-Puristen innerhalb der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V. (aba) in Sachen Solvency II miteinander auskommen. Doch nun wird der Konflikt öffentlich. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ließ in die Brüsseler Stellungnahme der aba zur Pensionsfondsrichtlinie explizit den Passus aufnehmen, dass diese „nicht die Position der in der aba organisierten Versicherer wiedergibt“, und hat eine eigene Stellungnahme eingereicht. Mehr . . . 


Marktrendite = Anlegerrendite? Denkste...

Seit Jahrzehnten streitet sich die Ökonomenzunft über die Höhe des sogenannten „Equity Premiums“, des langfristigen Renditedeltas zwischen Aktien und kurzfristigen, risikolosen Staatsanleihen. Weil der aus historischen Daten abgeleitete Wert von 5 bis 6 Prozent per annum für das Equity Premium (EP) sich mit den mikroökonomischen „Nutzenfunktionen“ der Fachleute nicht in Übereinstimmung bringen lässt (der historische EP-Wert mutet zu hoch an), spricht man vom „Equity Premium Puzzle“. Mehr . . . 


Brief aus Berlin

Das G-20-Treffen in London, die NATO-Jubelrunde in Baden-Baden und Straßburg und die Querelen des Bündnisses mit der Türkei, der transatlantische Gipfel in Prag, Obamas Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen, die überraschende Reise der Bundeskanzlerin nach Afghanistan – einige Tage lang haben internationale, sicherheits- und militärpolitische Fragen die innenpolitische Diskussion über die Finanz- und Wirtschaftskrise verdrängt. Doch diese bestimmt noch immer und sicher auch in den nächsten Monaten die Politik der Großen Koalition.

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Betriebsrente in Schweden: Man bleibt unter sich
— Hans Gidhagen, Schlüsselfigur der schwedischen bAV; Foto: Svenskt Näringsliv.

Staat, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Versicherer: Das schwedische Pensionssystem wirkt wie ein unentwirrbares Knäuel, das die verschiedenen Interessengruppen einvernehmlich gestrickt haben. Doch nun werden die aggressiven Anlagestrategien und das Fehlverhalten von Managern zur Nagelprobe.

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„Dann kann Versicherungs-Schweden zumachen“
— Herr Elmehagen

Das schwedische System der gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge ist so stabil, dass ihm trotz der in Schweden üblichen aggressiven Anlagestrategien die derzeitige Krise wenig anhaben kann – das glaubt ein langjähriger, just ausgeschiedener CEO, der das System von innen kennt.

Fragen: Reiner Gatermann

Antworten: Christer Elmehagen, bis Dezember 2008 zehn Jahre lang Vorstandsvorsitzender des schwedischen Versicherungsunternehmens AMF Mehr . . . 


Quant Management

Teilnehmer

1 Hans-Olov Bornemann, Head of Global Quant Team, SEB Asset Management

2 Dr. Peter Andres, Geschäftsführer, Signal Iduna Asset Management

3 Maik Rodewald, Chefredakteur dpn, Financial Times Ltd. (Moderator)

4 Bernd Baur, BBConsulting (Moderator)

5 Dr. Marcus Schulmerich, Senior Product Engineer, State Street Global Advisors

6 Dr. Jochen Kleeberg, Geschäftsführer, alpha portfolio advisors

7 Tindaro Siragusano, Leiter Institutionelles Asset Management, Berenberg Bank

8 Professor Dr. Alexander Kempf, Centre for Financial Research, Universität Köln

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Aufräumen mit den Mythen

Das Transition Management erfordert von Natur aus Vertrauen. Nicht zuletzt diese Vertraulichkeit ist es, die dem Entstehen von Legenden und falschen Vorstellungen zum Transition Management Vorschub leistet. Deswegen: die weit verbreiteten im Überblick. Mehr . . . 


„Nun drohen neue Risiken“
— Tobias C. Pross, Allianz Global Investors

Für ihn müssen Kapitaldeckung und Aktien-Investment fester Bestandteil der Altersversorgung bleiben.

Doch wer sich nun ausschließlich auf Absolute Return fixiert und das Primat eines Liability Driven Investments aufgibt, verliert neue Risiken schnell aus den Augen, warnt er. Redezeit für einen Pension Asset Manager.

Fragen: Pascal Bazzazi

Antworten: Tobias C. Pross, Geschäftsführer Pension Business, Allianz Global Investors KAG Mehr . . . 


Kein Champagner – aber Sekt statt Selters

Richtig feiern ist derzeit fehl am Platze. Das ist bei den Custodians nicht anders. Aber in entspannter Sektlaune könnte man den ein oder anderen Player auch in diesem Jahr erwischen, wie zum Beispiel BNP Paribas. Doch Obacht: Selbst wer nicht rastet, kann im knallharten Volumen- und Preiswettbewerb doch rosten. Mehr . . . 


Yin und Yang

Das Begriffspaar Yin und Yang steht für das Prinzip der Gegensätze und der Dualität. Im modernen Portfolio Manage-ment stehen Rendite und Risiko für diese Dualität. Bei der R+V hat sie zwei Gesichter: die von Axel Breuer und Lothar Jeck. Sie verkörpern im Zentralressort der Versicherungsgruppe Performance-Streben versus Risikoverantwortung.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann

Antworten: Axel Breuer, Direktor R+V Versicherungsgruppe, Leiter Portfolio Management Wertpapiere, Lothar Jeck, Direktor R+V Versicherungsgruppe, Leiter Risiko Controlling Kapitalanlagen

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Von der Affäre zur Ehefrau
— Luis Viceira

Zurück zu den Wurzeln bewegt sich derzeit so vieles im Finanzsektor. Geht es nach Harvard-Professor Luis Viceira, gilt das auch für die Vermögensanlage: Mit Alpha, ihrer heißen, zügellosen Affäre, werden Anleger wieder vorsichtiger umgehen. Beta wird wieder wichtiger. Und künftig denkt man in Basisrisiken statt in Asset-Klassen.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Professor Luis Viceira, George E. Bates Professor an der Harvard Business School, USA Mehr . . . 


Rentable Ethik
— Barbara Bauer

Ethisch investieren kann jeder. Die Kunst ist, es auch mit Ertrag zu tun – und zwar mit doppeltem Ertrag: für den Versorgungszweck und für die Umwelt. Mehr . . . 


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