dpn-Ausgaben » 2009 » Januar-Februar 2009
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Besser bescheiden!
Ganz schön mau, die Ausbeute. Unser Wunschzettel, den wir vor einem Jahr an dieser Stelle abdruckten, hat ihn kaum beeindruckt, den Weihnachtsmann. Gerade einmal über eine Sache können wir uns freuen: Ein Demokrat wird ins Oval Office einziehen. Das war’s. Pustekuchen, unser Wunsch nach einer Finanzaufsicht, die auf der Höhe des Geschehens ist und die Herden in Zaum hält. Ebenso illusorisch unsere Bitte, die Subprime-Krise dürfe sich nicht als riesiges schwarzes Loch entpuppen, das hunderte Milliarden Dollar Bankenkapital absorbieren wird und die Grundfesten der Weltwirtschaft erschüttert. Stattdessen stecken wir gemeinsam mit dem ultraerfolglosen, längst nicht mehr tragbaren Trio Sanio-Steinbrück-Weber in der Kreditklemme und schauen bedröppelt zu, wie sich die USA ins Gewand des Null- und Negativzinses hüllen. Summa summarum wird das Jahr 2009 also ein total bescheidenes und damit automatisch eines der totalen Bescheidenheit. Danke, Santa. Großartig.
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Kein Ende in Sicht
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Peter Anders, Leiter Vermögensverwaltung, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
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„Die Krise ist noch lange nicht vorbei. Deswegen traue ich mir auch nicht zu, ein Urteil darüber zu fällen, wann der Aktienmarkt seinen Boden gefunden hat“, sagt Peter Anders, Leiter Vermögensverwaltung beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Ein Verband, der insgesamt 415 Stiftungen mit einem Gesamtvermögen von rund zwei Milliarden Euro betreut, und dies nach einer Art Baukastensystem, also vom Rundum-Sorglos-Paket bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen. „Aber ich würde erwarten und hoffen, dass wir uns in der Nähe des Bodens befinden. Sicherlich kann es technische Reaktionen nach oben geben. Da das Vertrauen derzeit jedoch massiv zerstört ist, glaube ich mittelfristig noch nicht an eine sehr deutliche Erholung. Mit der Konsequenz, dass wir weiter defensiv aufgestellt bleiben“, erklärt Anders.
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Hilfe für Häklesmacher & Co.
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Marc Herzog, Gesellschafter-Geschäftsführer, Family Office Consulting
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Man stelle sich einen Steuerberater vor, nennen wir ihn Häklesmacher. Weil er den Unternehmer Pauer seit Jahren gut kennt, hat dieser ihn vor kurzem gebeten, für ihn mehr als nur „die Steuersachen“ zu erledigen – zum Beispiel die mittlerweile acht Banken „im Zaum zu halten“, bei denen Pauer im Laufe der Jahre sowohl Kredite für seine Firma und Hypotheken für seine Immobilien aufgenommen und Vermögen in Schiffsbeteiligungen, geschlossenen Immobilienfonds und Aktien investiert hat. Auch die Finanzen der Stiftung, die Pauer 2007 gegründet hat, soll Häklesmacher mitbetreuen. Pauer ist froh, wenn er sich – neben seiner Firma, die immerhin 650 Millionen Euro im Jahr umsetzt – nur um die gesellschaftlichen Verpflichtungen kümmern muss und um die Vergabe der Förderprojekte.
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Kapitallebensversicherungen für institutionelle Anleger
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Autor: Dr. Johannes Fiala ist Rechtsanwalt, MBA, MM (Univ.) und Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.) in München.
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Für institutionelle Anleger können Kapitallebensversicherungen eine interessante Anlageform darstellen. Bei laufenden und Einmalanlagen ab Millionenhöhe bieten diese hinsichtlich der einmaligen und laufenden Kosten auf Anfrage Sonderkonditionen, so dass die Kosten selbst keine erhebliche Rolle mehr spielen. Ebenso entfallen Risikokosten, wenn ein Rentenversicherungstarif mit Kapitalabfindung gewählt wird.
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Pascal Bazzazi: Arbeitgebers Aktienaversion
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Pascal Bazzazi
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Null Prozent! Das ist die erstaunliche Quote der Aktien in den Spezialfonds bei der Pensor Pensionsfonds AG, wenn die Asset Allocation in Abstimmung mit dem Arbeitgeber erfolgt (siehe Rubrik „Redezeit“ in dieser Ausgabe). Natürlich kann man darüber in diesen Monaten zutiefst erleichtert sein, auch weil dies bei anderen Pensionseinrichtungen in Deutschland nicht wesentlich anders sein dürfte. Doch grundsätzlich muss diese Zurückhaltung zu denken geben. Schließlich wird es sich hier kaum um geschicktes kurzfristiges Timing handeln, sondern um eine grundsätzliche Abneigung der Arbeitgeber gegen Aktien in ihrem Planvermögen.
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Brief aus Berlin
Kaum ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist mit so viel Spannung erwartet worden, wie das zur Pendlerpauschale vom 9. Dezember 2008. Allgemein wird es als eine Ohrfeige für Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gewertet, obwohl beide Koalitionsfraktionen und die Länder die jetzt für unwirksam erklärte Kürzung der Pendlerpauschale einvernehmlich beschlossen – und zu verantworten haben. Dass Steinbrück als der Buhmann gilt, ist vor allem seinem Auftreten in der Anhörung in Karlsruhe im September geschuldet, in der er sich als Herr aller Steuergesetze gab. Er könne aus dem Grundgesetz kein „Grundrecht auf Entfernungspauschale“ herauslesen, sagte er und erklärte, die Reformfähigkeit des Staates stehe und falle damit, ob der Fiskus die Pendlerpauschale abschaffen und das Werkstorprinzip einführen dürfe oder nicht, außerdem brauche der Staat das Geld.
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Mittelfristiges Ertragspotenzial nicht gefährdet
Natürlich sind auch Immobilien nicht vor den Auswirkungen der Finanzkrise abgeschirmt. Die Anzahl der Transaktionen brach im Laufe dieses Jahres dramatisch ein. Doch jede Krise kann ihr reinigendes Element haben – etwa eine Rückbesinnung auf die Fundamentaldaten des Marktes.
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Yield Outshift lässt hoffen
Gute Immobilien stehen für Sicherheit und Stabilität, immer noch. Doch auch die Immobilienbranche ist mit Ungewissheit infiziert und die Ampeln stehen auf Gelb. Sie werden grün, sobald renditehungrige Institutionen sie als Fluchtort entdecken müssen, um ihren Mindestrechnungszins nicht aus den Augen zu verlieren.
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dpn-Roundtable - Nachhaltigkeit
Teilnehmer:
- Heinz Thomas Striegler, Finanzdezernent, Evangelische Landeskirche Hessen Nassau
- Maik Rodewald, Chefredakteur, Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten (Moderator)
- Bernhard Engl, Leiter Vertrieb Deutschland und Mitglied der Direktion, Swisscanto Fondsleitung
- Florian Sommer, Head of Sustainability Research, Fortis Investments
- Axel Wilhelm, Geschäftsführer, Scoris
- Rainer Ottemann, Leiter KBC Asset Management Deutschland und Österreich
- Michael Dittrich, Abteilungsleiter Verwaltung, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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Noch Wertschöpfungspotenzial am
Auch wenn sich die Lage an den Märkten weiter eintrüben sollte, gibt es Produkte, die erhebliche Chancen für Anleger eröffnen können. Die Rede ist von Whole Loans. Denn diese sind besonders attraktiv, weil ein Investor durch verbesserten Schuldendienst und Umschuldung der Kredite Mehrwert schaffen kann. Doch nicht nur das.
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Planet im Wandel bietet Anlagemöglichkeiten
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Mark Fulton
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Der globale Klimawandel bietet nach wie vor eine Vielzahl von attraktiven Chancen. Daran scheinen auch die aktuellen Turbulenzen an den Kapitalmärkten nichts zu ändern. Sollten die Regierungen in den kommenden zwei Jahren die Konjunktur ankurbeln wollen, so werden sie gleichzeitig versuchen, dadurch den Klimaschutz voranzubringen.
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Overlay Management in Krisenzeiten
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Dr. Hans-Ulrich Templin
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Das Jahr 2008 hat gezeigt, dass die Marktbewegungen alle negativen Erwartungen und Erfahrungen übersteigen können. Gerade in diesem Fall macht sich eine Wertsicherungsstrategie durch einen Overlay Manager bezahlt – wenn man bestimmte Aspekte berücksichtigt.
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„Das CTA ist kein Rivale des Pensionsfonds“
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Professor Hanns-Jürgen Weigel
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Hemmt die Finanzkrise die Auslagerung von Pensionsverpflichtungen? Sollten die Bilanzierungsregeln
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Totale Durchdringung mit der Direktzusage
Ein Global Player wie Eon aus Düsseldorf muss notwendigerweise auch in seiner betrieblichen Altersversorgung ein großes Rad drehen. Dabei den Überblick nicht zu verlieren, ist die eine Aufgabe. Den für Versorger typischen Cashflow einzusetzen, die andere.
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Nichts gegen Derivate!
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Robert Cox Merton
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In Deutschland, dem Land der Sicherheitsnetze, muss sich Robert Cox Merton fehl am Platze vorkommen:
Der Nobelpreisträger will von Sicherheit nichts wissen, nur davon, ob es den Menschen besser geht als vorher. Warum das in der Krise die richtige Einstellung ist, diskutiert er exklusiv mit dpn-Chefredakteur Maik Rodewald.
Fragen: Maik Rodewald Antworten: Robert Cox Merton, John and Natty McArthur University Professor, Harvard Business School
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Alternatives Beta im taktischen Visier
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Dr. Pieter Jelle
van der Sluis
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Beim „Investment Focus 2009“ des Frankfurter Asset Managers Lupus Alpha stellte APG Investments, mit 195 Milliarden Euro Vermögen einer der größten Pensionsmanager in Holland, seinen GTAA-Ansatz deutschen Investoren vor. dpn sprach mit Pieter Jelle van der Sluis am Rande der Veranstaltung.
Fragen: Dr. Eckhard Bergmann Antworten: Dr. Pieter Jelle van der Sluis, Senior Portfolio Manager GTAA Fund, APG Investments
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Berliner Ärzteversorgung: Augen auf und durch
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Dr. Elmar Wille, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, Berliner Ärzteversorgung
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