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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 IM GESPRÄCH
 
dpn-Roundtable - Nachhaltigkeit

Teilnehmer:

  • Heinz Thomas Striegler, Finanzdezernent, Evangelische Landeskirche Hessen Nassau
  • Maik Rodewald, Chefredakteur, Deutsche Pensions- & Investmentnachrichten (Moderator)
  • Bernhard Engl, Leiter Vertrieb Deutschland und Mitglied der Direktion, Swisscanto Fondsleitung
  • Florian Sommer, Head of Sustainability Research, Fortis Investments
  • Axel Wilhelm, Geschäftsführer, Scoris
  • Rainer Ottemann, Leiter KBC Asset Management Deutschland und Österreich
  • Michael Dittrich, Abteilungsleiter Verwaltung, Deutsche Bundesstiftung Umwelt
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Alternatives Beta im taktischen Visier
— Dr. Pieter Jelle van der Sluis

Beim „Investment Focus 2009“ des Frankfurter Asset Managers Lupus Alpha stellte APG Investments, mit 195 Milliarden Euro Vermögen einer der größten Pensionsmanager in Holland, seinen GTAA-Ansatz deutschen Investoren vor. dpn sprach mit Pieter Jelle van der Sluis am Rande der Veranstaltung.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Dr. Pieter Jelle van der Sluis, Senior Portfolio Manager GTAA Fund, APG Investments

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„Hauptsache regelbasiert“
— Lutz Klaus

Ihr Renditeziel sieht die mehrfach preisgekrönte Pensionskasse Degussa in diesem Jahr nur mit dem Fernglas – wie schon 2007. Doch in Essen bleibt man nicht nur gelassen, sondern auch vom eigenen Ansatz überzeugt. Schließlich sei Pensionskassen-Management ein Marathon, kein Hundertmeterlauf.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann

Antworten: Lutz Klaus, Mitglied des Vorstandes, Pensionskasse Degussa VVaG (PKD) Mehr . . . 


Taktisches Sidelay im Testlauf

Ab mit den Pensionsrückstellungen in ein CTA, das kommt für EnBW immer noch nicht infrage. Die Bilanz ist also länger, als sie sein müsste, doch in Karlsruhe sieht man das als eine Art Lebensversicherung in Zeiten der Kreditklemme an. An Projekten mangelt es aber nicht: Man verfeinert das eigene Interventionslinienkonzept.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Ingo Peter Voigt, Generalbevollmächtigter, Leiter Konzernfinanzen/Investor Relations, und Wolfgang Maier, Konzernbevollmächtigter Asset Management, beide EnBW

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„Das beste Alpha ist das richtige Beta“
— Martin Rohm, Volkswohl Bund, Vorstand

Wäre das geflügelte Nashorn nicht bereits das Wahrzeichen des Dortmunder Konzerthauses, könnte es die wachstumsstarke Volkswohl Bund für sich mit Fug und Recht beanspruchen. In der Kapitalanlage geht man derweil vorsichtige Wege, zumindest was die Aktienquote betrifft. Mehr als vier Prozent sind derzeit nicht drin.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Martin Rohm
, Volkswohl Bund, Vorstand
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Das Renten-Schlaraffenland liegt nördlich
— Søren Dal Thomsen

Fast jeder Däne hat eine betriebliche Altersversorgung, obwohl sie nicht verpflichtend ist. Kein Wunder, dass schon etwa 300 Milliarden Euro für die Renten bereitstehen – bei gerade einmal 5,3 Millionen Einwohnern. Die Frage der Zukunft in Dänemark wird sein, ob die Dänen vielleicht sogar zu viel sparen?

Fragen: Maik Rodewald & Murat Ünal

Antworten: Søren Dal Thomsen, AP Pension, Deputy Chief Executive Officer Mehr . . . 


„Unser Kernansatz ist passiv“
— Dr. Stefan Nellshen

Die Werkself von Bayer 04 will in die UEFA-Cup-Plätze – dorthin, wo die Pensionskasse nach eigenem Bekunden im deutschlandweiten Renditewettbewerb schon steht. Doch nebenbei wächst die Bayer Versorgungswelt weiter und wird internationaler. Und damit blickt man automatisch noch mehr aufs Risiko.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann

Antworten: Dr. Stefan Nellshen, Finanzvorstand der Bayer-Pensionskasse und Leiter Asset Management Pensions der Bayer AG Mehr . . . 


„Demografie ist unsere größte Herausforderung“

Gut gelaunt präsentierte man bei der Kölner DEVK jüngst eine Gesamtverzinsung in Höhe von 5,2 Prozent in der Lebensversicherung. Doch wie geht’s weiter? Sicher ist, dass die Aktienquote wieder gen 15 Prozent angehoben werden soll. Und Solvency II sieht Kapitalanlagevorstand Bernd Zens ziemlich gelassen auf sich zukommen. Mehr . . . 


Holland hat es besser

Risiko kann man so oder so begrenzen: Deutschland versucht es mit Kontrolle, Holland mit Vertrauen. Wir regulieren, während sie diversifizieren. Darum verwaltet unser kleiner Nachbar doppelt soviel Pensionsvermögen, obwohl bei uns fünfmal mehr Menschen wohnen. Das versteht auch der überzeugteste Holländer nicht.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Roland van den Brink, Mn Services, Leiter Kapitalanlagen und Mitglied des Executive Boards

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Entlang marktneutraler Pfade
— Markus Taubert, Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, Leiter Kapitalanlagen

Immer noch in line mit der Planung, wenn auch ernüchtert von den Korrelationswirkungen von Private Equity – so geht die Suche nach Anlagen jenseits des Long-Only-Universums bei der Wacker-Pensionskasse weiter. Parallel dazu trimmen die Münchner ihr Risikomanagement, um fit zu sein für die gesuchten Anlageprofile der Zukunft.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Markus Taubert, Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, Leiter Kapitalanlagen

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Noch mehr Milliarden

Zwei Kapitalanlage-Gesellschaften – Ampega und Gerling – zusammenzuführen, ist schon eine Aufgabe. Daneben aber noch die 57 Milliarden Euro schwere Kapitalanlage eines der größten Versicherer-Konzerne zu verwalten, ist fast eine Herkules-Aufgabe. Im Gespräch mit Chief Investment Officer Walter Schmidt.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Walter Schmidt, Geschäftsführer AmpegaGerling Asset Management GmbH und AmpegaGerling Investment GmbH (Sprecher) Mehr . . . 


Neues Commitment für Private Equity
— Rainer Jakubowski, Mitglied des Vorstands

Einen Schluck aus der Zinspulle würde der BVV 2007 nicht gerne verpassen, und für Aktien wird die Luft auch in Berlin dünner. Sicher ist, dass wieder etwa eine Milliarde Euro investiert wird: Zum ersten Mal in Private Equity, zum zweiten Mal in Hedgefonds. Auch Absolute-return-Konzepte werden gewichtiger werden – zu Lasten des Direktbestandes.

Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Rainer Jakubowski, Mitglied des Vorstands

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Tendenz steigend

Gute zwei Jahre ist es jung, und es gedeiht: Das CTA der Lufthansa wächst jedes Jahr um 565 Millionen Euro.
Wenn es die neue Asset-Liability-Studie hergibt, dann könnte das Geld für die Betriebsrenten nächstes Jahr in neue Ideen gesteckt werden – Private Equity, Rohstoffe und nachhaltige Investments.

Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Roland Kern, Leiter Konzern-Treasury
Walter Schmidt-Cording, Leiter Liquiditäts- und Risikomanagement

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Mit viel Stil in die Niedrigzinsphase

Der Mismatch von Aktiv- und Passivseite fordert viele Versicherer in der Kapitalanlage heraus. Die WWK weniger, dem starken fondsgebundenen Geschäft sei Dank. Die Konsequenz: Freies Risikokapital wird in weitere Stile investiert und die Klaviatur der Asset-Klassen wird erweitert – künftig auch um Hedgefonds und Private Equity.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Karl Ruffing, WWK Versicherungen, Leiter Finanzen Mehr . . . 


Auf systematischer Distanz zum Absolute

An Projekten mangelt es den Duisburgern wahrlich nicht: Als Anbieter bastelt die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft an einer fondsgebundenen bAV-Lösung für Ihre Mitgliedsunternehmen. Als Investor wird sie demnächst ihre Assets strategisch neu komponieren – und dabei weiterhin den Index-Benchmarks die Stange halten. Mehr . . . 


Angekommen in der Zukunft

Bei der deutschen Vodafone bewegt sich etwas. So starteten die Düsseldorfer zum 1. Juni ihren „Defined-Contribution-Plan“. Und auch das 2003 aufgesetzte Contractual Trust Arrangement (CTA) gedeiht bisher gut. Ein länderübergreifendes Asset Pooling steht bei Vodafone aber vorerst nicht zur Debatte.

Fragen: Michael Lennert

Antworten: Stefan Prey, Leiter Compensation & Benefits/Pensions und Horst Weismüller, Leiter Tax (rechts)

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Die ersten klopfen schon wieder an
— Die Themen Sozialpolitik und Arbeitsrecht ziehen sich wie ein roter Faden durch die Vita von Richard Peters. Seine Sporen in diesen Metiers verdiente sich der Volljurist nach seinem Studium in Bochum zunächst in der freien Wirtschaft, bei Karstadt. Den öffentlichen Dienst lernte er im Osten der Republik kennen: Er leitete das Referat Personal bei der Oberfinanzdirektion Erfurt, später wechselte er ins thüringische Finanzministerium, wo er zuletzt das Referat Arbeits-, Tarif-, Sozial- und Zusatzversorgungsrecht leitete. Was seine Vita aber nicht verrät: Sein Herz hängt an allen Themen rund um die Kapitalanlage. Von Modewellen hält der nüchterne Sympath nichts, dennoch ist er für ein Vertreter des öffentlichen Dienstes bemerkenswert progressiv. Wie sonst hätte er sich einen völlig neuen Consultant wie Faros ins Boot holen können. Seit 1998 ist er Vorstandsmitglied der VBL und verantwortet die Vermögensverwaltung, das Risikomanagement, die Organisation und Datenverarbeitung sowie die Freiwillige Versicherung. MRO

In Karlsruhe kann man endlich wieder lächeln: 2005 gewann die VBL erstmals wieder mehr Arbeitgeber als sie verlor. Neues Volumen für die Kapitalanlage speist sich vor allem aus den kapitalgedeckten Quellen – dem Osten und der Riester-Rente. Und an neuen Projekten für die elf Milliarden Euro schwere Anstalt herrscht auch 2006 kein Mangel.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Richard Peters, Mitglied des Vorstands

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Keine Angst vor vier Prozent

Die Nordrheinische Ärzteversorgung hat in den vergangenen Jahren vorsichtig bilanziert und gewirtschaftet, und genau das kommt ihr nun zugute. Ein niedrigerer Rechnungszins ist kein Thema: Die Ausstattung mit Risikokapital ist komfortabel genug, um die Kapitalanlage zu diversifizieren und Themen wie Rohstoffe und Reits weiter zu erschließen.

Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Prof. Dr. Dirk Lepelmeier, Geschäftsführer Kapitalanlagen

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Feris Feintuning macht müde Männer munter

Keine Neuausrichtung, sondern ein Feintuning hat sich Feri nach eigener Einschätzung gegönnt. Das schien auch bitter nötig: Zu laut waren die Stimmen geworden, die den Bad Homburgern mangelnde Trennschärfe und zuweilen sogar konfliktäre Interessen vorwarfen. Der personelle Exodus der vergangenen Monate und Jahre verstärkte die Unkenrufe noch. Doch mit dem Gerede soll endlich Schluss sein. Im Gespräch mit dpn demonstrieren die Feri-Verantwortlichen um den neuen Vorstand Arnd Thorn altes Selbstbewusstsein.

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Münchner Finance Forum

Die Münchner Finance Forum e.V. wurde gemeinsam von Peter Oertmann, Alexis Eisenhofer, Matthias van Randenborgh und Yann Samson mit dem spezifischen Ziel ins Leben gerufen, einen neuen Impuls zur Integration von finanzwissenschaftlicher Forschung und der Kapitalanlagepraxis beizusteuern. Wir sprachen zu diesem Thema mit Mitgründer Dr. Peter Oertmann. Mehr . . . 


Welche Zukunft für die Altersversorgung?

Im Vorfeld der erwarteten vorgezogenen Bundestagswahlen im Herbst bat dpn Vertreter der Bundestagsfraktionen der vier Großparteien – SPD, CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Grüne, zu den folgenden Fragen zum Thema Altersvorsorge Stellung zu nehmen:

1. Wie soll die Finanzierungslücke im staatlichen Rentensystem geschlossen werden?

2. Wie stehen Sie zu der Einführung einer obligatorischen eigenverantwortlichen Altersvorsorge?

3. Welche Rolle ordnen Sie der betrieblichen Altersversorgung zu, und mit welchen Maßnahmen wollen Sie eine stärkere Verbreitung einer solchen unterstützen?

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BVV arbeitet an neuen bAV-Lösungen
— Rainer Jakubowski, Vorstandsmitglied

Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes ist mit 17 Mrd. Euro Bilanzsumme Deutschlands größte Pensionskasse. Detlef Pohl sprach mit Friedhelm Dresp, Direktor, und Rainer Jakubowski, Vorstandsmitglied, über das Leistungsangebot und die Kapitalanlage des BVV.

dpn: In Berlin sind Pensionskassen und Lebensversicherer nicht gerade dicht gesät. Wie kommt es, dass Sie bisher eher im Verborgenen agiert haben?

Jakubowski: Dass wir von außen bisher nicht als eine der größten deutschen Anbieter von betrieblicher Altersversorgung (bAV) wahrgenommen wurden, liegt sicherlich daran, dass wir durch unsere Satzung eine eng definierte Zielgruppe haben. Mehr . . . 


Zum BVV

Der BVV Versicherungsverein des Bankgewerbes (www.bvv-vers.de) wurde am 11. Juli 1909 in Berlin als Beamtenversicherungsverein des deutschen Bank- und Bankiergewerbes (Pensionskasse) in der Rechtsform des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit gegründet. Mehr . . . 


PSV: erfolgreiche Insolvenzsicherung

Der Pensions-Sicherungs-Verein VVaG (PSVaG) sichert seit 30 Jahren die Zusagen aus der betrieblichen Altersversorgung gegen die Insolvenz der Arbeitgeber. Carola von Schenk sprach mit Martin Hoppenrath und Dr. Hermann Peter Wohlleben, Mitglieder des PSVaG-Vorstands, über die Historie und Zukunft des PSVaG.

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Podiumsdiskussion

Die aktuelle Expertenfrage: Haben wir zu viele Durchführungswege für die betriebliche Altersversorgung? Mehr . . . 


Podiumsdiskussion

Die aktuelle Expertenfrage: Inwiefern ist eine Benchmarkorientierung in der institutionellen Vermögensverwaltung heute und in Zukunft vertretbar, und welche Art von Benchmark (Kapitalmarktindex, Struktur der eigenen Verbindlichkeiten, absolute Renditevorgaben usw.) kann bzw. sollte zur Anwendung kommen?

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BaFin: deutlich mehr Hedgefonds-Aktivität in 2005
— Dr. Horst Nottmeier

Seit November 2003 beschäftigt sich ein eigenes Referat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit der Zulassung von Single- und Dach-Hedgefonds. Bisher wurden vier Single- und vier Dachfonds hierzulande zugelassen und fünf ausländischen Dach-Hedgefonds der öffentliche Vertrieb gestattet. Für das kommende Jahr erwarte die BaFin einen erheblichen Anstieg der Zahl der Antragstellungen, sagte Dr. Horst Nottmeier, der Leiter des Referats Aufsicht über Hedgefonds bei der BaFin in Frankfurt, im Gespräch mit Carola von Schenk.
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Wie beurteilten Sie das BaFin-Rundschreiben zu Hedgefondsanlagen von Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen?

Die Sachlage: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte im September ihr langerwartetes Rundschreiben zu Hedgefondsanlagen von VAG-Anlegern. In diesem Dokument gibt die BaFin quantitative und qualitative Anforderungen für solche Investitionen und das damit verbundene Risikomanagement vor. Das Schreiben, Rundschreiben 7/2004 (VA), kann über www.bafin.de abgerufen werden. Mehr . . . 


Aufsicht will Versicherungsvorstände stärker zur Verantwortung ziehen

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will Versicherungsvorstände künftig u.a. mit Hilfe eines Ampel-Verwarnungssystems stärker zur Verantwortung ziehen. Außerdem baut sie ein auf die Kapitalanlagen der Versicherer spezialisiertes Team auf. Carola von Schenk sprach mit Dr. Thomas Steffen, Erster Direktor der Säule Versicherungsaufsicht in der BaFin, und Volker Greve, Referatsleiter des Grundsatzreferates Kapitalanlagen.

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Risikomanagement: ein wesentliches Element der Asset Allokation mit alternative Anlagen

Alternative Anlagen, wie z.B. Hedgefonds locken mit hohen Renditen, doch oft unterschätzen Investoren die Notwendigkeit eines effizienten Risikomanagements für den Erfolg einer Asset Allokation mit solchen Investitionen, schreibt Klaudius Sobczyk. Mehr . . . 


Die aktuelle Expertenfrage: Wie sinnvoll sind die neuen BaFin-Stresstests für Versicherungsunternehmen wie Lebensversicherer und Pensionskassen?

Im Februar 2004 veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) revidierte Stresstests für Versicherungsunternehmen. Sie reagierte damit auf vehemente Kritik von VAG-Anlegern, dass die 2002 publizierten Vorgaben unrealistisch und zum Teil kontraproduktiv seien. So mancher Lebensversicherer und auch einige Pensionskassen hatten in den steigenden Aktienmärkten des letzten Jahres aufgrund der u.a. von den BaFin-Stresstests eingeschränkten Risikobudgets Chancen ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen müssen.
Die neuen Testvorgaben sind weniger streng. VAG-Anleger müssen ihre Kapitalanlagen jetzt drei – anstatt ursprünglich zwei – Marktszenarien aussetzen. Das ursprüngliche Testszenario A, bei dem Kursrückgänge bei Aktien um 35% und bei Renten um 10% zeitgleich simuliert werden mussten, wurde in zwei separate Tests jeweils für Aktien und Renten aufgegliedert. Das ursprüngliche Szenario B - Kurseinbrüche von 20% bei Aktien und von 5% bei Renten – wurde beibehalten. Allerdings berücksichtigen die neuen Tests auch Reserven auf der Aktivseite, wie z.B. Bewertungsreserven bei Namenstiteln, Puffer auf der Passivseite und Absicherungsmaßnahmen.
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Auf Taktik setzen

Laut Ruud Hendriks, dem Leiter der Abteilung für das institutionelle Geschäft in Kontinentaleuropa bei Goldman Sachs Asset Management (GSAM), verbringt GSAMs Direktor der Abteilung Quantitative Resources, Bob Litterman, zurzeit mehr Zeit in den Niederlanden als in Washington. Warum ist Litterman so stark gefragt? Niederländische und andere europäische Anleger wünschen dringend Informationen zur globalen taktischen Asset-Allokation (GTAA). Die wenigen Firmen, die über die globalen Teams und quantitativen Modelle verfügen, um hier mit GSAM ernsthaft in den Wettbewerb treten zu können, melden ebenfalls starke Nachfrage.

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Viele institutionelle Anleger sind zurückhaltend bei Aktienanlagen

Trotz der Hausse des letzten Jahres sind die Aktienmärkte auch weiterhin ein schwieriges Umfeld für Investoren. Wie agieren institutionelle Anleger hier? Chris Newlands und Carola von Schenk berichten. Mehr . . . 


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