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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 dpn-Ausgaben » 2008 » Juli-August 2008
 
Wenn der Coiffeur zweimal klingelt

Frank Schirrmacher ist ein umstrittener Mann. Aber der FAZ-Herausgeber kann auf eine große Leistung verweisen: Er hat als Erster wirksam thematisiert, wie uns das Altern unerbittlich zum Umdenken zwingen wird. Die ersten Unternehmen reagieren bereits, und der Begriff Demografiemanagement wird populär. Mehr . . . 


In den Fußstapfen der US-Endowments
— André Heimrich, BVK, Leiter Kapitalanlagen

„Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich davon überzeugt war.“ Daniel Just, der hier zitiert wird, spricht über die nächste Investition der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), die unter dem Begriff „Alternative Anlagen” firmiert: Wald. Fast ein Prozent der 45 Milliarden Euro schweren Kapitalanlage der Münchner soll in den kommenden Jahren in Timber (der Modebegriff für Wald) fließen, 150 Millionen zum Start. Mehr . . . 


So richtig nachhaltig
— Michael Dittrich,Abteilungsleiter Verwaltung, Deutsche Bundes-stiftung Umwelt

Jetzt ist es amtlich. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt setzt bei ihren Investments auch zukünftig ganz überwiegend auf nachhaltige Anlagen. Hierzu wurde extra eine zweijährige Studie beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart in Auftrag gegeben, die untersuchte, inwieweit sich die Anlageerfolge von nachhaltigen und von konventionellen Anlagen unterscheiden. Mehr . . . 


Agrar-Rohstoffe: Unschuldige Investoren?

Die Preissteigerungen bei Agrar-Rohstoffen waren in den vergangenen Monaten fulminant. Auch institutionelle Investoren, die in Agrar-Rohstoffe investierten, standen nur auf einer Seite, der Gewinnerseite. Dennoch scheiden sich die Geister. Mehr . . . 


Go for Gold
— Dr. Ute Geipel-Faber, Geschäftsführerin, Invesco Real Estate

Immobilien können jetzt auch Gold gewinnen! Silber und Bronze ist natürlich auch möglich. Nein, das ist kein Witz, das sind Tatsachen. Der Grund: Um die Immobilienwirtschaft zu stärken, haben die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ein nachhaltiges Qualitätszertifikat, das „Deutsche Gütesiegel nachhaltiges Bauen“ entwickelt, welches für Bauwerke jeglicher Art, also vom Bürohochhaus über Einfamilienhäuser bis hin zu Infrastrukturbauten wie Tunnel und Brücken, ausgelegt ist. Mehr . . . 


Finanzierung von Immobilien-Transaktionen unter der Zinsschranke
— Autor: Dr. Thomas Link

Immobilientransaktionen zeichnen sich in Deutschland auch nach der Kreditkrise durch hohe Fremdfinanzierungsquoten aus. Bis Ende letzten Jahres konnten Zinsen für Kredite ohne Einschränkung steuerlich abgezogen werden, wenn es sich nicht um schädliche Gesellschafterfremdfinanzierungen handelte. Mehr . . . 


Brief aus Berlin

Erstmals seit Wochen hat die SPD ihre Umfragewerte verbessert. Im ZDF-Politbarometer von Mitte Juni legte sie gleich um sechs Punkte auf 27 Prozent zu und konnte damit ihren Einbruch von Ende Mai ausgleichen. Doch der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat von dem Plus seiner Partei nicht profitiert. Mehr . . . 


Jochen Treuz: Schafft das BilMoG wirklich Wahrheit?
— Jochen Treuz

Der neue Entwurf zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ruft die Frage in Erinnerung, welches die sinnvollste Art der Darstellung von Pensionsverpflichtungen ist. Derzeit müssen Unternehmen laut Handelsgesetzbuch (HGB) Pensionsverpflichtungen brutto ausweisen.

Das heißt, dass der Bilanzleser die Verpflichtungen in vollem Umfang erkennen kann. Allerdings lässt sich – zumindest in der Bilanz – nicht sehen, ob und inwieweit das Unternehmen durch entsprechende Vermögensgegenstände diese Pensionsrückstellungen abgedeckt hat. Mehr . . . 


Weiter Weg zum Demografiemanagement
— Dr. Eckhard Bergmann

Die Alterung unserer Gesellschaft ist nicht irgendeine ungünstige zyklische Variante, die kommt und auch wieder geht. Sie ist längst Fakt, unumkehrbar und dauerhaft. Die Thesen von Frank Schirrmacher, Autor des „Methusalem-Komplotts“, sind inzwischen hinlänglich bekannt. Aber die Folgerungen aus seinem Befund dringen nur ganz vorsichtig in unser Handeln ein. Mehr . . . 


Kurz-Schluss Mehr . . . 


Quant in Sicht

Quantitativ hieß lange auch gut. Man verband damit die Hoffnung, dass Vermögensanlage doch etwas berechenbarer sei, als man selbst glaubte. Dann kam das Jahr 2007 und viele Quants mussten sich selbst hinterfragen. Ihre Antwort: Trotz kurzer Flaute wird die Quant-Welle nicht abebben. Eine Analyse unserer großen dpn-Umfrage. Mehr . . . 


Auf Feindts Terrain
— Prof. Dr. Michael Feindt

Vor einem Physik-Professor aus Karlsruhe müssen die meisten Quant-Manager dieses Jahr den Hut ziehen.
Sein Ansatz ist marktneutral, diversifiziert und arbeitet mit der nächsten Generation neuronaler Netze: Sie lernen, aber nicht zu viel. Die Zeit für Kaffeesatzleserei ist ihnen zu schade.

Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Prof. Dr. rer. nat. Michael Feindt, Wissenschaftlicher Beirat von phi-t und zusammen mit Dr. Christian Haag einer der fünf Bewohner des Talent-Hotels von Lupus alpha

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dpn-Roundtable: Administration Mehr . . . 


dpn-Roundtable: Administration/ 2 Mehr . . . 


Verständnis und genaue Kenntnis gefordert

Die Kreditkrise hat gezeigt, welche Folgen ein mangelndes Risikomanagement haben kann. Nichtsdestotrotz reicht es nicht aus, lediglich einen Risikomanager einzustellen und Daten zu sammeln. Ohne ein erstklassiges und akkurates Risikomanagement kann heute und in Zukunft kein institutioneller Investor mehr nachhaltig profitabel sein.

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Erfolgsfaktor: aktives Management
— Sergey Dergachev und Frank Hausmann

Das veränderte Risikoprofil der Emerging Markets stellt Investoren zunehmend vor komplexe Zusammenhänge. Auf generelle Spread-Einengung zu setzen, dürfte in Zukunft wenig Erfolg versprechen. Das Gebot der Stunde lautet: risikoadjustierte Performance. Aktives Management wird somit zum Erfolgsfaktor.

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Marktrisiko und Marktversagen
— Jörg Ambrosius

Die jüngsten Verwerfungen an den Finanzmärkten werden, je nach Standpunkt des Betrachters, als Subprime-, Kredit- oder Liquiditätskrise gesehen. Andere Betrachter versuchen, die Krise auf singuläre Ereignisse zu fokussieren. Unter welchem Begriff die Ereignisse, die zwischen Juli 2007 und dem Frühjahr 2008 stattfanden, in die Annalen der Marktrisiko-Schätzungen eingehen werden, wird sich zeigen. Mehr . . . 


Altersvorsorge in Deutschland: Besser als ihr Ruf?
— Professor Bernd Raffelhüschen

Wenn man die Populisten im Zaum halten kann und die Bevölkerung die Notwendigkeit der Vorsorge erkennt, ist das System der deutschen Altersvorsorge zukunftssicher. Redezeit für den Freiburger Hochschullehrer, der kein Blatt vor den Mund nimmt.

Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Professor Bernd Raffelhüschen
, Direktor des Instituts für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft I der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

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Solvency II: Geben die MaRisk die Richtung vor?
— Peter Hadasch, Vorsitzender des VFPK

Die Diskussionen um die Einbeziehung der bAV in Solvency II werden intensiver. In Europa wie in Deutschland kommt es dabei maßgeblich auf die Haltung der Bafin an. Mit ihrem Rundschreiben MaRisk VA wird die deutsche Aufsicht jetzt möglicherweise eine Vorentscheidung treffen. Mehr . . . 


„Das beste Alpha ist das richtige Beta“
— Martin Rohm, Volkswohl Bund, Vorstand

Wäre das geflügelte Nashorn nicht bereits das Wahrzeichen des Dortmunder Konzerthauses, könnte es die wachstumsstarke Volkswohl Bund für sich mit Fug und Recht beanspruchen. In der Kapitalanlage geht man derweil vorsichtige Wege, zumindest was die Aktienquote betrifft. Mehr als vier Prozent sind derzeit nicht drin.

Fragen: Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Martin Rohm
, Volkswohl Bund, Vorstand
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Politik der ruhigen Hand
— Dieter Lehmann, Leiter Vermögensanlagen, VolkswagenStiftung

Für die VolkswagenStiftung mehren sich die Zeichen, dass sich die Subprime-Krise dem Ende nähert. „Ja, es stimmt, wir identifizieren immer stärker werdende Signale, die in diese Richtung deuten“, sagt Dieter Lehmann, Leiter Vermögensanlagen bei der VolkswagenStiftung, und verweist etwa auf sich beruhigende Volatilitäten, ein zurückkehrendes Vertrauen im Interbankenmarkt, auf seiner Ansicht nach erfolgreiche Interventionen der Notenbanken und darauf, dass Diskussionen wie, die Subprime-Krise könnte ein Kreditkartenrisiko bei den amerikanischen Konsumenten nach sich ziehen, für ihn „quasi vom Tisch“ sind. Mehr . . . 


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