dpn-Ausgaben » 2008 » Mai-Juni 2008
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We live in VOODOO TIMES
„Finance und Portfolio Management sind auf dem Stand der Medizin vor dreihundert Jahren – mit Quacksalber und Voodoo.” Zugegeben, ein wenig schmeichelhaftes, fast radikales Zitat.
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Lufthansa-CTA bleibt auf Zielkurs
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Roland Kern,Lufthansa, Leiter Konzern-Treasury
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Es geht ihm gut. Die Rede ist vom Contractual Trust Arrangement (CTA) der Lufthansa. Denn zum einen gedeiht es prächtig. „Wir führen dem CTA jährlich 565 Millionen Euro zu, und zwar im Frühjahr und im Herbst jeweils die Hälfte. Zudem tätigten wir im vergangenen November eine zusätzliche Dotierung in Höhe von einer Milliarde Euro“, sagt Roland Kern, Leiter Konzern-Treasury.
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Guter Rohstoff, schlechter Rohstoff
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Dr. Viola Markert,CYD Research,Managing Partner
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Rohstoffe werden zunehmend elementarer Bestandteil von institutionellen Portfolios. So auf jeden Fall lautete der Haupttenor einer Befragung auf der „4th Annual Commodities Investors Conference“ von Barclays Capital in Barcelona, bei der rund 260 institutionelle Investoren befragt wurden.
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Im Sog der Krise
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Thomas Körfgen, SEB Invest, Geschäftsführer
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Die einen hat es härter getroffen, die anderen weniger. Die Rede ist von den Auswirkungen der US-amerikanischen Immobilien- und Hypothekenkrise auf Immobilienaktien, Immobilien-Spezialfonds und Reits. Gleichwohl, das ist die Vergangenheit.
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Handlungsbedarf bei Wertpapierleihe
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Autor: Stefan Rockel ist Generalbevollmächtigter bei Universal Investment und Vorsitzender des
BVI-Steuerausschusses
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Bei der Suche nach vermeintlichen Steuerschlupflöchern geht der Gesetzgeber immer öfter ungewöhnliche Wege.
Mit der letztjährigen Unternehmensteuerreform wurde die Besteuerung der Wertpapierleihe insbesondere in den Fällen verschärft, in denen Aktien über den Dividendentermin verliehen werden.
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Zoff um die Zeitwertkonten
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Armin Knospe, BMAS, Ministerialrat
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Die Neuregelung der Zeitwertkonten geht auf die Zielgerade: Zur 9. bAV-Jahrestagung des Handelsblattes in Berlin hat der Ministerialrat im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Armin Knospe, seinen zweiten Diskussionsentwurf vorgelegt.
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Pensionen aus der globalen Perspektive
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Hiroko Niwa, CIO, Mitsubishi Pensionsfonds
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Stellen Sie sich das vor: Hiroko Niwa, die Investmentchefin des Mitsubishi Pensionsfonds, steigt am 6. November im Grandhotel Schloss Bernsberg bei Köln von ihrem Podium des „Global Pensions Investment Summit”, schenkt sich einen Kaffee ein und kommt mit Bernd Walgenbach, dem Chef der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft aus Duisburg ins Gespräch.
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Klare Vorentscheidung auf dem Weg nach Erfurt?
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Gerhard Reinecke, Richter am Bundesarbeitsgericht
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Der Vorsitzende des 3. Senats am Bundesarbeitsgericht Gerhard Reinecke hat erneut die Erwartung geweckt, dass das Urteil des LAG München vom März 2007 zur Zillmerung in der bAV so keinen Bestand haben wird. Nach einem Vortrag Uwe Langohr-Platos von der Sparkassen Pensions-Management auf der 9.
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Gruppen-CTA wird zum Multifunktionswerkzeug
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Peter Doetsch, Mercer Deutschland, Geschäftsführer
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Die Allianz hat einen neuen, HDI-Gerling so gut wie, und Mercer nach dem Merger mit Höfer jetzt schon zwei: Die Rede ist von Gruppen-CTAs (CTA = Contractual Trust Arrangement), die sich derzeit bei den führenden Beratern großen Zuspruchs erfreuen.
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Brief aus Berlin
Union und SPD haben es gut gemeint, als sie beschlossen, die Rentenformel zu manipulieren. Die Rentner sollen teilhaben am Aufschwung und darum vom 1. Juli an eine um 1,1 Prozent erhöhte Rente erhalten. Fällig wäre nur ein Plus von knapp 0,5 Prozent.
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Dr. Wolfgang Mansfeld: Bewegung bei der Altersvorsorge
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Dr. Wolfgang Mansfeld
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Trotz unbestreitbarer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist der weitere Ausbau der geförderten Altersvorsorge unabdingbar. Offenkundig wächst in der Politik die Bereitschaft, auch über neue Wege nachzudenken:
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Pascal Bazzazi: Auf zur neuen Dauerbaustelle
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Pascal Bazzazi, Korrespondent
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Sie meinen es also ernst: Ende April hat sich die große Koalition auf Eckpunkte einer Mitarbeiterbeteiligung geeinigt, eine Kombination der von der Union favorisierten direkten Beteiligung und dem Deutschlandfonds der SPD.
Zwar beruhigt es zunächst, dass vornehmlich bestehende Förderungen etwas aufgebohrt werden, doch angesichts der offenen Fragen dürfte weitere Regulierung – und damit neue Bürokratie – nicht lange auf sich warten lassen.
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Gekommen, um zu bleiben
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Axel Großkreutz, CS-Vorstand
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„Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht so kurzfristig denke.” So will CS-Vorstand Axel Großkreutz Bedenken zerstreuen, als Banker sei man eben kein unabhängiger Berater, wenn als Gegenleistung ein Mandat winkt. Gekonnt hört sich auch seine Einkaufspolitik an: Die beiden Neuen, Hilka und Solf, sorgen schon für Rückenwind.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Axel Großkreutz, Vorstand, sowie Andreas Hilka und Dr. Michael Solf (alle Credit Suisse)
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Wer, wie, was – und warum?
Gäbe es den dpn-Preis „Beste Master-KAG 2008”, ginge er an Allianz Global Investors und Inka. Bei ihnen überzeugt die Kombination von Größe und Dynamik am meisten. Die größten Ambitionen bis Ende 2009 zeigen ausgerechnet die Adressen, die zuletzt eher enttäuscht haben. Eine Analyse der diesjährigen dpn-Umfrage.
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Im Projekt Europa
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Michael Fuss
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Administration macht Spaß, wenn das Volumen stimmt und steigt. Was liegt da näher, als auch über die Grenzen zu schauen? Aber nicht nur über Ländergrenzen, auch über die Grenzen des traditionellen Geschäftsmodells. Mancher redet gar von strategischen Partnerschaften mit Investoren – wie Michael Fuss.
Fragen: Clemens Schuerhoff Antworten: Michael Fuss, Head of Distribution Master-KAG, Deutsche Asset Management
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Kapitalmarkt-Blasen meiden
Passive Anlagestrategien, die größtenteils auf Indizes basieren, die Aktien nach ihrer Marktkapitalisierung gewichten, können einen großen Nachteil haben: Sie tragen zur Bildung von Kapitalmarkt-Blasen bei und liefern Anleger in fallenden Märkten erhöhtem Verlustpotenzial aus. Eine Risikobasierte Indexierung kann diese Gefahr deutlich senken.
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Feiert die Pensionszusage 2008 ihr Comeback?
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Michael Ehlers und Björn Schütt-Alpen
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Regulierungsdichte versus Rekrutierungsmittel: Was wird hier in der betrieblichen Vorsorge letztlich schwerer wiegen? Und wirft die Reform des Bilanzrechts schon ihre langen Schatten voraus? Redezeit für zwei international operierende Berater, die noch gar nicht so lange zusammenarbeiten.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Michael Ehlers und Björn Schütt-Alpen, Vorstände der HDI-Gerling Pensionsmanagement AG
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Das Renten-Schlaraffenland liegt nördlich
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Søren Dal Thomsen
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Fast jeder Däne hat eine betriebliche Altersversorgung, obwohl sie nicht verpflichtend ist. Kein Wunder, dass schon etwa 300 Milliarden Euro für die Renten bereitstehen – bei gerade einmal 5,3 Millionen Einwohnern. Die Frage der Zukunft in Dänemark wird sein, ob die Dänen vielleicht sogar zu viel sparen?
Fragen: Maik Rodewald & Murat Ünal
Antworten: Søren Dal Thomsen, AP Pension, Deputy Chief Executive Officer
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„Unser Kernansatz ist passiv“
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Dr. Stefan Nellshen
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Die Werkself von Bayer 04 will in die UEFA-Cup-Plätze – dorthin, wo die Pensionskasse nach eigenem Bekunden im deutschlandweiten Renditewettbewerb schon steht. Doch nebenbei wächst die Bayer Versorgungswelt weiter und wird internationaler. Und damit blickt man automatisch noch mehr aufs Risiko.
Fragen: Dr. Eckhard Bergmann
Antworten: Dr. Stefan Nellshen, Finanzvorstand der Bayer-Pensionskasse und Leiter Asset Management Pensions der Bayer AG
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Auch historisch nicht nur quantastisch
Die Subprime-Krise hat die Macken von Quant-Ansätzen offenbart. Wenn es turbulent wird an den Märkten, zeigen sie einen hohen Gleichlauf. Da Quants gerne hebeln, haben sie noch stärker gelitten als nötig. Andererseits gilt auch: Je rationaler das Marktumfeld, desto erfolgreicher sind sie. Deshalb wird ihre Zeit auch wieder kommen.
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Aktives quantitatives Aktienmanagement 2008
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Dr. Marcus Schulmerich und Mark Hooker, Ph.D.
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Die meisten aktiv verwalteten Aktienfonds werden entweder einem quantitativen oder einem fundamentalen Anlageansatz zugeordnet. In den vergangenen 10 bis 15 Jahren haben sich beide Ansätze in jeweils unterschiedlichen Phasen als sehr erfolgreich erwiesen: So zeigten fundamentale Strategien in den 90er Jahren eine starke Outperformance, während diese in den Jahren von Anfang 2000 bis etwa 2005 eher den quantitativen Strategien vorbehalten war.
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Nobels Lieblinge
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Bo Knudsen, CIO,Carnegie
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Sie erinnern sich an Gandalf, den Weißen? Wenn der gute Zauberer aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe” ins Spiel kam, strahlte er das aus, wonach sich Menschen (und Hobbits) im tiefsten Inneren am meisten sehnen: Sicherheit.
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Mindestens Inflation plus 3 Prozent
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Dr. Harald Schneider,Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, Leiter Finanzen und Administration
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Das Ziel der 430 Millionen Euro schweren Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ist klar umrissen. „Wir müssen mindestens eine Rendite in Höhe der aktuellen Inflationsrate plus 3 Prozent erwirtschaften“, sagt Dr. Harald Schneider, Leiter Finanzen und Administration der Bundesstiftung.
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