dpn-Ausgaben » 2008 » Januar-Februar 2008
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Mein Wunschzettel
Lieber Weihnachtsmann,
mein Wunschzettel ist fertig! Es sind bloß sieben Sachen, die es aber alle in sich haben. Ich weiß, dass Du nicht alle Wünsche erfüllen kannst, selbst wenn Du Dich richtig anstrengen würdest. Aber die ersten vier müssten drin sein – auf den Rest hoffe ich dann im nächsten Jahr: Also, ich wünsche mir, dass …
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Kommt der Pensionsfonds langsam, aber gewaltig?
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Carsten Velten, Deutsche Telekom, Leiter bAV
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Schritt um Schritt entfesselt der Gesetzgeber den Pensionsfonds. Mit der 9. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) hat sich die Politik Ende November 2007 endlich entschlossen, die Unterdeckungsgrenzen für nicht versicherungsförmige Pensionspläne gemäß der Paragrafen 112 I a und 115 II VAG auf zehn Prozent zu verdoppeln.
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Unterschätzt eine gute Governance nicht!
Die Zeiten ändern sich. Und damit die Herausforderungen. Auch für institutionelle Investoren. Vorbei sind die Tage der überschaubaren Asset-Klassen, der leicht verständlichen Anlageprodukte.
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Kein Nikolaus ohne Rundschreiben
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Dr. Arnd Thorn, Feri, Vorstand Institutionelle Kunden
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Am 6. Dezember 2001 veröffentlichte die deutsche Finanzaufsicht ein Papier, das man fortan nur noch Nikolaus-Rundschreiben nannte. Das dort Gedruckte war der Startschuss für die größte Umwälzung, die das institutionelle Asset-Management-Geschäft bis dato gesehen hatte. Es war die Geburt der Master-KAG.
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Auch Heuschrecken sind nachhaltige Wesen
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Peter Fanconi, Harcourt Investment Consulting, CEO
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Na, so was! Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Da denkt man ganz oberflächlich, dass alternative Anlagen wie Hedgefonds oder Private Equity nur der kurzfristigen nackten Rendite hinterherjagen. Und dann so etwas.
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Indien: heißes Pflaster
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Dr. Thomas Beyerle,
Degi, Director Research & Strategy
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Es ist immer das Gleiche. Wenn Asset Manager ein neues Investment-Thema für sich entdeckt haben, wird man in den Hochglanz-Publikationen der jeweiligen Häuser zuerst mit beeindruckenden Zahlen zum jeweiligen Markt konfrontiert.
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Kapitalmärkte brauchen Transparenz, aber auch Rechtssicherheit
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Autor: Daniela Weber-Rey
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Im internationalen Vergleich bietet Deutschland keine guten Rahmenbedingungen für eine volkswirtschaftlich optimale Nutzung des Eigenkapitals, das Finanzinvestoren zur Verfügung stellen können. Die Private-Equity- und Venture-Capital-Industrie fordert seit Jahren bessere Rahmenbedingungen zur Förderung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
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Brief aus Berlin
Vor neun Jahren strebte Kanzlerkandidat Gerhard Schröder mit voller Wucht in Deutschlands politische Mitte, dorthin, wo die meisten Wähler sind. Zur Mitte gehören diejenigen, die morgens aufstehen, zur Arbeit gehen, Steuern und Sozialbeiträge zahlen und Kinder erziehen.
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Pascal Bazzazi: Entfesselt im Trippelschritt
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Autor: Pascal Bazzazi
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Der Pensionsfonds blüht im Glanze des Glücks der 9. VAG-Novelle. Entfesselt von allzu rigiden Unterdeckungsgrenzen und Nachschusspflichten, könnte er sich jetzt zu einer ernsthaften Alternative in der bAV mausern.
Mit RWE und MAN engagieren sich nun zwei weitere Dax-Konzerne in dem jüngsten aller Durchführungswege. Doch bei aller Zufriedenheit über die erreichten Fortschritte muss man fragen, warum die Politik neue und notwendige Entwicklungen gesetzlich direkt aus einem Guss zu flankieren nicht imstande zu sein scheint.
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Klaus Morgenstern: Chancenlose Zahlenexperimente
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Autor: Klaus Morgenstern
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5+1 – auf diese knappe Formel lassen sich die Wünsche der deutschen Fondsbranche reduzieren, wenn ihre Planungen für die betriebliche Altersversorgung (bAV) beschrieben werden sollen.
Den fünf schon bestehenden Durchführungswegen möchte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) lieber heute als morgen Investmentfonds als sechsten an die Seite stellen. Der Wunsch der Kapitalanlagegesellschaften, in der bAV eine größere Rolle zu spielen, ist keineswegs neu, wurde aber unlängst vom BVI-Präsidenten Wolfgang Mansfeld erneut aufs Schild gehoben.
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Zum Wachsen verdammt
Die Staaten am Arabischen Golf teilen ein Schicksal: Sie müssen in Windeseile anders aussehen und dürfen dabei nicht schwach werden. Ließen sie nach, wäre das ein fatales Signal für Investoren. Diese Dynamik bietet viele Chancen – und einige Risiken. Zeit für einen kritischen Blick in die Wüste.
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Zum Wachsen verdammt / 2
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„Unsere europäischen Nachbarn haben für attraktive Rahmenbedingungen der Finanzaufsicht gesorgt”
Mit der 9. Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) hat der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen der betrieblichen Altersversorgung zwar verbessert, doch darüber hinaus droht die Regulierungsdichte zuzunehmen. In erster Linie sind davon die Arbeitgeber betroffen, deren Bundesvereinigung derzeit an vielen Fronten ringt.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
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Holland hat es besser
Risiko kann man so oder so begrenzen: Deutschland versucht es mit Kontrolle, Holland mit Vertrauen. Wir regulieren, während sie diversifizieren. Darum verwaltet unser kleiner Nachbar doppelt soviel Pensionsvermögen, obwohl bei uns fünfmal mehr Menschen wohnen. Das versteht auch der überzeugteste Holländer nicht.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Roland van den Brink, Mn Services, Leiter Kapitalanlagen und Mitglied des Executive Boards
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Vorsicht, Finanzaufsicht!
Ein Governor der London School of Economics liest den Aufsichtsbehörden gehörig die Leviten. Er prangert an, dass sie nicht machen, was sie sollen: für stabile Finanzmärkte sorgen. Stattdessen unterdrücken sie die natürliche Vielfalt der Spieler und schaffen so ein Paradoxon: Statt der Sicherheit steigt das Risiko.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Prof. Avinash Persaud, London School of Economics, Mitglied des Board of Governors und Präsident von Intelligence Capital
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2008 kann kommen
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Oliver Heck, Deutsche Rückversicherung AG/Verband öffentlicher Versicherer,
Bereichsleiter Kapitalanlagen
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Es gibt immer etwas zu tun. Nein, diese Aussage bezieht sich in diesem Fall nicht auf einen Werbespot, sondern auf den Terminkalender von Oliver Heck, dem Bereichsleiter Kapitalanlagen von gleich zwei Unternehmen: und zwar der Deutschen Rückversicherung AG sowie dem Verband öffentlicher Versicherer.
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