dpn-Ausgaben » 2007 » November-Dezember 2007
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Mein lieber Hedgefonds!
Unser Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat das Prinzip einfach verstanden. Und das geht so: Häufen sich die negativen Schlagzeilen über Hedgefonds, springt er in die Bresche und warnt davor, sie nicht zu verteufeln.
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Buntes gegen schwarze Löcher
Wie in der Wüste. So könnte man seit Wochen die Situation an den Finanzmärkten beschreiben. Flüssiges ist rar und kostbar, und allen dürstet danach: Den Banken sowieso, denn ihre Finanzarchitekten haben sich mit ihren Conduits für allerlei verbrieftes Trallala gehörig verhoben.
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Ein bunter Strauß an bAV-Baustellen
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Alexander Gunkel, BDA, Hauptgeschäftsführung
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Kaum hat sich der Pulverrauch um die Sozialabgabenfreiheit verzogen, wird ungetrübt der Blick auf die vielen offenen Baustellen in der bAV frei. Auf der aba-Herbsttagung am 25./26. Oktober 2007 in Frankfurt waren daher gleich sieben Beamte aus fünf Behörden als Referenten am Start.
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Lernen aus der Krise: Reden muss Gold werden
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Gabriele Kellermann,
Leiterin Treasury,
BBBank
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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Diese Aussage trifft derzeit sicherlich auf etliche institutionelle Investoren zu, wenn sie danach befragt werden, ob, wie und in welchem Umfang sie von der Subprime-Krise betroffen sind?
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Der Teufel steckt weiter im Engelsgewand
„Und so streiten sich die beiden um mein Gewissen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, mir geht es echt beschissen. Doch wenn sich der Teufel und der Engel anschrein, entscheid ich mich für ja ... ähh ... nein, ich mein JEIN.”
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Ist Deutschland reif für neue Ideen?
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Paolo Vanini, Chief Financial Engineer, Zürcher Kantonalbank
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Stell dir vor, die Subprime-Krise schwelt und keinen interessiert es. Utopisch? Keineswegs, insbesondere dann nicht, wenn man an die Zukunft von Immobilien-Derivaten und deren Möglichkeiten glaubt, beispielsweise eine Absicherung gegen fallende Immobilienpreise.
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Politik verkennt die Bedeutung
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Autor: Achim Pütz
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Mit dem Investmentmodernisierungsgesetz hat sich der Gesetzgeber dazu bekannt, Hedgefonds als „Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken“ in das Investmentgesetz aufzunehmen. Nach mehr als dreijähriger Praxiserfahrung bietet sich jetzt die Chance, die erkannten Schwachstellen der Hedgefonds-Regulierung zu korrigieren und den Fonds-Standort Deutschland zu stärken.
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Brief aus Berlin
Mit Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) sind fast alle Arbeitsmarktexperten der Meinung, dass es falsch ist, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für ältere Arbeitnehmer zu verlängern und damit einen wichtigen Teil aus der Agenda 2010 herauszubrechen.
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Nikolaus Bora: Die große Schlamperei
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Autor: Nikolaus Bora
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Ein fehlendes Wort, ein falscher Bezug – da wird die Aussage eines Satzes schnell ins Gegenteil verkehrt. Geschieht das bei einem Gesetzestext, ist es fatal. Dann muss nachgebessert werden, so wie das seit je geschieht. So oft freilich wie in der jetzigen Großen Koalition musste nie zuvor nachgearbeitet und ausgeputzt werden.
Daran wird sich in dieser Legislaturperiode nichts mehr ändern, weil das Procedere gleich bleibt: Union und Sozialdemokraten wollen im Koalitionsvertrag vereinbarte Aufgaben bis zu einem bestimmten Termin erledigen, beispielsweise die Gesundheits-, Pflege- oder Unternehmens-Steuerreform.
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Maik Rodewald: Wussten Sie schon, dass …?
Wussten Sie schon, dass Abu Dhabi, immerhin der mit Abstand größte und zugleich erdölreichste Staat der Vereinigten Arabischen Emirate, in diesem Jahr mehr mit seinen Finanzanlagen verdient hat als mit dem Ölgeschäft? Wussten Sie schon, dass Qatar so schnell wächst wie kaum eine andere Volkswirtschaft und sehr bald Luxemburg als das Land mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen überholen wird? Und wussten Sie schon, dass in Dubai …?
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Projekt Bulle
Wer dem Dax in nicht allzu ferner Zeit 10.000 Punkte prognostiziert, geht als Bulle durch. Keine Frage, der Ex-Mackie Dr. Sebastian Klein hat so seinen eigenen Kopf, und darin spukt eine magische Zahl: 100 Milliarden. So viel soll die Cominvest bald verwalten. Das Projekt läuft – und institutionelle Anleger sollen mitziehen.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Dr. Sebastian Klein, Cominvest, Sprecher der Geschäftsführung
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Internationaler und aktiver
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Peter Le Loux, IVG Institutional Funds, Geschäftführer
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Optimismus, trotz der Subprime-Wirren: So präsentieren sich die Anbieter von Immobilienfonds in der diesjährigen dpn-Umfrage. Pausieren, das kann sich kein Anbieter erlauben, schließlich gilt es, die Nachfrage zu befriedigen: globalere Anlagen, aktiver denn je gemanagt. Ganz nebenher steigt auch der Zwang zur Transparenz.
Die Folgen der Subprime-Krise werden für das institutionelle Immobiliengeschäft nicht negativ eingeschätzt, im Gegenteil: Die Branche sieht eine Bereinigung (noch) positiv. Das ist ein Ergebnis der mittlerweile zweiten dpn-Umfrage unter Deutschlands Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften (Immobilien-KAGen).
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Der Megatrend heißt Internationalisierung
Die Kunden vergleichen die Leistungen der Asset Manager strenger als bisher. Kein Wunder, wenn die Immobilienfonds-Anbieter internationaler werden, neue Anbieter hinzukommen und die Transparenz auf allen Ebenen steigt. Ein Interview mit Knut Riesmeier, dem Immobilien-Chef der Meag.
Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Dr. Knut Riesmeier, Meag Munich Ergo Kapitalanlagegesellschaft, Geschäftsführer
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Portable Alpha bringt den Unterschied
Die Schwierigkeiten des derzeitigen Marktumfeldes sind hinlänglich bekannt. Eine mögliche Lösung: Portable-Alpha-Strategien. Gleichwohl, auch hier gilt es einiges zu beachten, wie: die Identifizierung eines erfahrenen Managers, die klare Einschätzung seiner Fähigkeiten sowie die Verwaltung der Hedging-Kosten für das Beta.
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Annäherungen können schön sein
Das neue Investmentgesetz hat dazu geführt, dass Strategien umgesetzt werden können, die früher ausschließlich Hedgefonds vorbehalten waren, etwa Long-Short-Strategien zur Erreichung eines Absolute-Return-Ziels. Entscheidend ist hierbei jedoch die Güte der Signale, durch die Käufe respektive Verkäufe ausgelöst werden.
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Der Siegeszug der passiven Anlageformen
Nicht immer halten die aktiven Fondsmanager, was sie versprechen, und die Anleger sind vielfach enttäuscht von deren Anlageergebnissen. Eine mögliche Lösung sind Exchange Traded Funds. Sie haben die effizienteren Handelseigenschaften, verfügen über ein Höchstmaß an Transparenz, zudem sind die Gebühren sehr niedrig.
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Recht, wem Recht gebührt!
Skandale wie Enron oder Worldcom hatten zwar verheerende Folgen für die betroffenen Anleger, jedoch letztendlich auch ihr Gutes: Sie erzwangen höhere Standards bei der Einreichung von Sammelklagen. Zudem tragen Sammelklagen entscheidend dazu bei, weitreichende Änderungen bei der Corporate Governance zu bewirken.
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Vom Exoten zum festen Portfolio-Baustein
Vor einigen Jahren noch Exotenpapiere, heute gut besetzte Nische. Die Rede ist von Wandelanleihen. Der Grund hierfür: Die Vorteile der eigenen Wandelanleihe-Werkstatt im Portfolio-Management haben sich bereits über mehrere Jahre bewährt. Zudem sorgen hierbei synthetische Wandelanleihen verstärkt für spannende Diskussionen.
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Rohstoffreicher Arabellapark
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Anselm Wagner, BVK, Leiter des Teams Alternative Investments
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Rohstoffe sind nichts Neues in München. Danach lässt die Bayerische Versorgungskammer bereits seit längerem suchen. Neu ist aber, dass man dafür neben den Dach-Hedgefonds nun auch Long-Only-Manager einsetzt – um den verbleibenden Argumenten für Commodities auch Taten folgen zu lassen.
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Rohstoffreicher Arabellapark/ 2
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Constantin Echter, BVK, Team ALternative Investments
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Die Akte „Commodity-Indizes“!
Diese Akte sollten Rohstoff-Anleger nach dem Lesen gleich wieder schließen: Das gilt vor allem für den Goldman Sachs Commodity Index.
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Kein Platz mehr für Long Only Bonds
„Deutsche institutionelle Investoren investieren immer noch einen zu großen Anteil ihrer Portfolios in Long Only Bonds. Dadurch sind sie zu abhängig von der Zinsentwicklung“, sagt Professor Dr. Dirk Lepelmeier.
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