dpn-Ausgaben » 2007 » September-Oktober 2007
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Zu viel Feilschen treibt den Preis
Weshalb ist die deutsche Assekuranz so fleißig, viel fleißiger als ihre Pendants in Europa, wenn es um die Teilnahme an den Solvency II-Tests geht? Immerhin verweist der GDV genau darauf auch anlässlich der Ergebnisse des jüngsten Tests, der mittlerweile dritten quantitativen Auswirkungsstudie zu Solvency II (auch „QIS3“ genannt).
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bAV 2007: Deutschland, ein Sommermärchen?
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Franz Müntefering, Bundesminister für Arbeit und Soziales
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Kommt unverhofft oft? Arbeitsminister Franz Müntefering hat dem Kabinett am 8. August den Entwurf des „Gesetzes zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung" vorgelegt. Dass die Politik die Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung ohne Einschränkung weiter zulässt, dürfte die meisten Beobachter überrascht haben.
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Solvency II: hartes Brot oder Säuglingskost?
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Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Linowski, Steinbeis-Hochschule Berlin
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Solvency II ist schon ein hartes Brot, an dem die Assekuranz aber auch nicht zu stark zu knabbern haben, geschweige denn sich die Zähne ausbeißen soll. Das gilt gerade für die Kleinen der mächtigen Branche. Für sie soll die Kost weich sein, so wie beim Säugling zu Hause.
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Infrastruktur: Mehrere Wege führen nach Rom
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Georg Vietor, Macquarie, Repräsentant der Deutschland-Niederlassung
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In Deutschland sind die öffentlichen Mittel knapp und der Investitionsbedarf in Infrastruktur-Projekte hoch. Das auf jeden Fall schreiben die Strategen von JPMorgan Asset Management in ihrem jüngst veröffentlichten Analysepapier „Institutional Insight – Exploiting Infrastructure Opportunities“.
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Nach dem Beben ist vor dem Beben
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Dr. Hartmut Leser, Aberdeen Asset Management,
Geschäftsführer
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Nein, es ist nicht vorbei. Es geht erst richtig los. Die Rede ist von den Beben auf den US-Hypotheken- und -Immobilienmärkten und den dadurch ausgesandten Schockwellen auf benachbarte und artverwandte Sektoren.
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Neue Finanzinstrumente für Ogaw-Fonds
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Autor: Roland Baum ist Anwalt im Baum
Financial Services Law Team und spezialisiert auf die Beratung von Asset Managern,
Investmentgesellschaften und Banken.
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Auf europäischer Ebene wird bereits seit einiger Zeit die Liberalisierung der Anlagevorschriften für EU-richtlinienkonforme Investmentfonds (Ogaw) unter dem Stichwort „Eligible Assets“ vorangetrieben.
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Brief aus Berlin
Politiker, Journalisten und Vertreter der Wirtschaftsverbände führen ihre Hintergrundgespräche gern im Café Einstein Unter den Linden. Wenn sich dort, wie in den vergangenen Wochen geschehen, mehr neugierige Touristen als Stammgäste drängen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Bundespolitik eine Pause einlegt hat.
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Klaus Morgenstern: Pensionsfonds: aus den Kinderschuhen
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Autor: Klaus Morgenstern
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Manchmal braucht gut Ding wirklich Weile. Das beste Beispiel dafür lieferte der fünfte Durchführungsweg in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Die Pensionsfonds kamen erst aus den Kinderschuhen, nachdem der Schuster noch einmal Hand angelegt hatte.
Diese Schlussfolgerung lässt der Deutsche Pensionsfonds Survey zu, den die Unternehmensberatung Towers Perrin jüngst vorgelegt hat.
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Genosse goes global
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Alexander Schindler, Union Investment, Vorstand
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Union-Fonds für Chinesen? Asiatische Titel für europäische Anleger, managed in Hongkong? Und mehr internationale Investoren in Union-Strategien? Das alles soll einmal Wirklichkeit sein, auch im institutionellen Geschäft. Doch die erste Aufgabe bleibt das Wachstum bei Nicht-Genossen, vor allem bei Versicherern und Unternehmen.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Alexander Schindler, Union Investment, Vorstand
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Viel von der Stange, wenig Selbstgeschneidertes
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Tobias Pross, Allianz Pension Partners, CEO
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Asset Manager bewegen sich durch ihr ureigenes Geschäft regelmäßig auch auf dem Terrain der betrieblichen Altersversorgung, seien es Spezialfonds für Pensionskassen oder Lifecycle-Modelle für Lebensarbeitszeitkonten in Unternehmen. Doch wie schlägt sich diese Erfahrung zum Wohle der eigenen Mitarbeiter nieder? dpn fragte nach.
Glaubt man dem Volksmund, dann hat der Schuster selbst den schlechtesten Leisten. Doch trifft das auch auf die Asset Manager in puncto betrieblicher Altersversorgung (bAV) zu, die sie den eigenen Mitarbeitern andienen?
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Best Practice: Lebensarbeitszeitkonto
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Christof Quiring, Fidelity Investments, Head of Pension Solutions
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Wer spät(er) kommt, den bestraft das Leben nicht immer. Diesen Nachweis führte Fidelity International Deutschland. Während die Pioniere im Zeitkontengeschäft schon seit einigen Jahren eigene Modelle unterhalten, legte der deutsche Ableger der US-Fondsgesellschaft erst im August 2006 damit los, das allerdings mit einem beachtlichen Tempo.
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Schützenhilfe in der Akquise – durch die Personalabteilung
Die eigenen Mitarbeiter binden und motivieren, im Gegenzug Ideen für bessere Produkte bekommen und damit auch seine Kunden überzeugen. Das ist die hohe Schule des Vertriebs, bei der – wie im Falle Metzlers – auch nicht nur der Vertrieb die Lorbeeren erntet. Wie man das macht? Ganz einfach: Damit anfangen.
Fragen: Klaus Morgenstern
Antworten: Birgit Kießler, Leiterin Personal (links), und Christian Remke, Geschäftsführer Pension Management, Metzler Asset Management (rechts)
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Wie frischer Tau auf Blüten
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Prof. Dr. Reinhold Höfer, Geschäftsführer der Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG
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In der betrieblichen Altersversorgung steckt derzeit so richtig Dynamik: Die Bedeutung des Pensionsfonds steigt, viele Versorgungswerke müssen für die Rente mit 67 fit gemacht werden – und die Sozialabgabenfreiheit in der Entgeltumwandlung bleibt. dpn sprach darüber mit Professor Dr. Reinhold Höfer.
Fragen: Pascal Bazzazi
Antworten: Prof. Dr. Reinhold Höfer, Geschäftsführer der Höfer Vorsorge-Management GmbH & Co. KG
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Gut abgesichert
Die Zahl der jenseits deutscher Grenzen eingesetzten Polizeibeamten und Soldaten von Heer, Luftwaffe und Marine an Auslandsmissionen der Bundeswehr ist durchaus nennenswert. Doch wie sind sie abgesichert? Im Herbst wird der Bundestag ein neues Gesetz verabschieden, das Wehrdienstgeschädigte nochmals besser stellen soll.
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Diversifizierung von institutionellen Immobilienanlagen mit Dachfonds
Die Erkenntnis, dass Immobilien als Teil eines Gesamtportfolios Vorteile bieten, hat in den letzten Jahren zu einer Steigerung des Interesses geführt. Der Grund: Immobilien tragen mit ihren Besonderheiten und hoher Management-Intensität sowohl zu einer erweiterten Diversifizierung als auch zu Renditesteigerungen bei.
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Der Tango mit dem Contango
Institutionelle Anleger haben von ihrer Vorreiterrolle bei Rohstoff-Investments in großem Stil profitiert. Inzwischen beginnt die steigende Nachfrage jedoch die Renditen aus passiven Rohstoff-Investments zu untergraben. Gleichwohl gibt es Ansätze, die es ermöglichen, auch in diesem Umfeld Gewinne einzustreichen. Standortanalyse.
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CPDO Reloaded
CPDO nutzen Marktwertverluste, um erfolgreich zu sein. Bei sich ausweitenden Spreads kaufen sie nach, bei sich einengenden Spreads reduzieren sie Risiko. Die Charakteristika der zweiten Generation: Basierend auf einem Portfolio verwenden sie eine intelligentere Leverage-Dynamik und weisen eine geringere Marktwertsensitivität auf.
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So richtig nachhaltig
Nachhaltige Themen haben Hochkonjunktur, nicht zuletzt dank der in den letzten Monaten intensiv geführten Klimadebatte. Anlegern, die von dieser Entwicklung profitieren wollen, bietet ein nachhaltiger Themenansatz überdurchschnittliches Renditepotenzial, ohne die Portfolio-Diversifikation zu vernachlässigen.
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Entlang marktneutraler Pfade
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Markus Taubert, Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, Leiter Kapitalanlagen
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Immer noch in line mit der Planung, wenn auch ernüchtert von den Korrelationswirkungen von Private Equity – so geht die Suche nach Anlagen jenseits des Long-Only-Universums bei der Wacker-Pensionskasse weiter. Parallel dazu trimmen die Münchner ihr Risikomanagement, um fit zu sein für die gesuchten Anlageprofile der Zukunft.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Markus Taubert, Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG, Leiter Kapitalanlagen
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Besser – und doch nicht gut genug
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Dr.Carsten Bödecker, Herausgeber des Handbuchs Investmentrecht (Uhlenbruch Verlag)
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Die Novelle des Investmentgesetzes wertet ab November besonders Immobilien und Spezialfonds respektive Infrastrukturfonds auf. Wem das genügt, der soll jubeln. Das reicht aber immer noch nicht, um im europäischen Vergleich bei internationalen Anlegern zu bestehen. Der Investmentstandort Deutschland bleibt einer mit Makeln.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Dr. Carsten Bödecker, Herausgeber des Handbuchs Investmentrecht (Uhlenbruch Verlag) und Partner bei Deloitte & Touche, Düsseldorf
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Auf den gesunden Menschenverstand!
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Michael Klaus, Bankhaus Metzler, Partner
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Die Vorteile einer nicht börsennotierten Privatbank sind unverkennbar: keine lästigen Quartals- und Rechenschaftsberichte, keine Anlagezwänge, keine zu erzielende Mindestrendite; einfach nur langfristig einer Familie verpflichtet sein. Diese Konstruktion hat durchaus etwas für sich und wirkt sich vor allem – wie der Fall des Bankhauses Metzler zeigt – auch explizit auf die Anlagephilosophie des Depots A aus.
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