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Das erste unabhangige Fachmagazin fur institutionelle Anleger und die betriebliche Altersversorgung

 
 
 dpn-Ausgaben » 2007 » Juli 2007
 
Von (k)einer Renaissance zur nächsten
— Maik Rodewald, Chefredakteur

Nein, der Spezialfonds feiert keine Renaissance. Selbst wenn man über das schiefe Bild hinwegsieht, fehlt es ihm dafür an zweierlei: seinem Tod und seinem Manierismus. Das erste Merkmal muss nicht erläutert werden – oder wollte jemand ernsthaft behaupten, der Spezialfonds sei jemals tot gewesen? Nichts da. Ob mit Immobilien oder mit Wertpapieren bestückt – es gibt ihn schon lange und es wird ihn noch lange geben. Mehr . . . 


Rente mit 67: Offene Fragen in Politik und Praxis
— Prof. Reinhold Höfer, Höfer Vorsorge-Management

Wenn das Gesetz zur Rente mit 67 zum

1. Januar 2008 in Kraft tritt, geht seine Wirkung über die gesetzliche Rente weit hinaus und schränkt die Flexibilität in allen drei Schichten der Altersvorsorge weiter ein. Mehr . . . 


130:30-Fonds: Von Marketing-Gags zu Portfolio-Stars?
— Bernd Walgenbach, Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft, Vorstand

„130:30-Mandate sind zunächst einmal Marketing-Gags.“ Damit liegt der Kapitalanlage-Chef einer großen Versorgungseinrichtung sicher nicht falsch. Doch aus den Gags könnten tatsächlich bald Portfolio-Stars werden, denn griffige Formulierungen haben dem Absatz von Produkten (Verzeihung: Lösungen) noch nie geschadet – auch nicht im institutionellen Geschäft. Das gilt umso mehr, als auch noch eine wissenschaftliche Begründung Pate steht (siehe Kasten Seite 11). Aber sind 130:30-Mandate tatsächlich geeignet, Hedgefonds-Strategien sozusagen in kleinen Appetithäppchen ins institutionelle Portfolio zu bringen, wie es ihr Beiname „Hedgefonds light“ suggeriert? Mehr . . . 


Vorsorgekonzepte der Asset Manager im Mitarbeitertest
— Dr. Ulrich Theelen, Invesco, Personalchef Kontinentaleuropa

Invesco Asset Management Deutschland steht kurz vor der Einführung eines Langzeitkontenmodells für die eigenen Mitarbeiter. Das Modell ist weitgehend fertiggestellt, in den kommenden Wochen stehen lediglich noch Abstimmungen mit der Muttergesellschaft zu konkreten Bilanzierungsfragen an. Freigeschaltet werden die Konten aller Wahrscheinlichkeit nach im Spätsommer. Mehr . . . 


Deutsche versus Luxemburger Spezialfonds
— Autor: Dr. Thomas Paul, LL.M., ist Partner der Sozietät Hengeler Mueller und spezialisiert auf die Beratung von Asset Managern, Depotbanken und anderen Kreditinstituten.

Das Investmentänderungsgesetz soll den Investment-Standort Deutschland stärken. Eine der vielen Maßnahmen ist die weitgehende Liberalisierung der Spezialfonds-Regulierungen als Reaktion auf entsprechende Initiativen unserer Wettbewerber, in erster Linie in Luxemburg. Sind die vorgeschlagenen Deregulierungen ausreichend oder ist auch hier, wie schon bei den Publikumsfonds, eine Abwanderung ins Nachbarland zu befürchten? Mehr . . . 


Mezzanine: Anbieter bekämpfen Missstände
— Michael Auracher, HSBC Trinkaus und Burkhardt, Leiter Structured Solutions Group

Golding Capital Partners glaubt an Mezzanine-Kapital, den Zwitter aus Eigen- und Fremdkapital. Die Gründe hierfür: eine vergleichsweise risikoarme Alternative zu klassischen Private-Equity-Investitionen, eine laut Golding Capital Partners geringe Ausfallquote von weniger als zwei Prozent, eine niedrige Korrelation zu klassischen Asset-Klassen sowie laufende Zinszahlungen. Mehr . . . 


Streit um Aussagekraft von Indizes entbrannt
— Dr. Daniel Piazolo, IPD, Geschäftsführer

Eine Rückblende: Spektakuläre Übernahmen zehntausender Wohnungen durch ausländische Finanzinvestoren, recht voluminöse Transaktionen bei Büroräumen und ein Run auf deutsche Immobilien. So sahen etliche Marktbeobachter das vergangene Immobilienjahr. Und das soll keinen Niederschlag auf die Performance des Deutschen Immobilien Indexes Dix gehabt haben? Ja, genau so ist es beziehungsweise war es bei der Vorstellung der Wertentwicklung für das vergangene Jahr. Mehr . . . 


Brief aus Berlin

Der G-8-Gipfel in Heiligendamm und die deutsche EU-Ratspräsidentschaft haben in den vergangenen Wochen die nationale Politik aus den Schlagzeilen verdrängt. Das Ansehen der Bundeskanzlerin haben sie gestärkt, vor allem im Ausland. Ihre Partei jedoch profitiert davon nicht. Die Union liegt mit rund 36 Prozent zwar deutlich vor den Sozialdemokraten, die um die 30-Prozent-Marke pendeln, aber der erhoffte große Sprung nach vorn ist ausgeblieben. Mehr . . . 


Alexander Schindler: Klarheit und Wahrheit
— Autor: Alexander Schindler, Union Asset Management Holding, Mitglied des Vorstands

Investoren und Asset Manager sind auf dem Weg der Professionalisierung ein gutes Stück vorangekommen. Das Tempo des Fortschritts könnte viele Marktteilnehmer jedoch überfordern und zu einem Rückschlag führen, wenn es nicht gelingt, das Neue verständlich zu machen und vor allem in bedarfsgerechte Konzepte zu übertragen. Transparenz heißt das Gebot der Stunde. Dies gilt auch für einen der neuesten Trends: Portable Alpha. Mehr . . . 


Klaus Morgenstern: Puffer für den späteren Gang aufs Altenteil
— Autor: Klaus Morgenstern, freier Journalist

Spätestens seitdem die Rente mit 67 beschlossene Sache ist, müssen sich auch die Unternehmen und ihre Partner in der betrieblichen Altersversorgung mit diesem Thema befassen, auch wenn noch ein paar Jahre bleiben, bis die ersten Jahrgänge länger ihrem Job nachgehen. Zwar steht längst der Stufenplan fest, mit dem sich der Gang aufs Altenteil für den einzelnen Arbeitnehmer verschiebt, aber es kann durchaus noch eine Reihe von Risiken und Nebenwirkungen geben. Bei der Regelungswut des Gesetzgebers lässt sich zum Beispiel nicht völlig ausschließen, dass er auch noch die Altersgrenzen für die betriebliche Altersversorgung an die neuen Spielregeln bei den gesetzlichen Renten anpasst. Das wäre ein völlig falsches Signal. Die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) hat daher schon mal vorsorglich den Zeigefinger erhoben und den Gesetzgeber zur Besonnenheit aufgerufen. Mehr . . . 


— Michael Bentlage, BayernInvest, Geschäftsführer
Transparenz für mehr Geschäft

Ist die Publikumsfonds-Kur der über zwölf Milliarden Euro schweren Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder der Big Bang für den großspurigen Einsatz von Publikumsfonds bei Institutionellen? Nein. Trotzdem kann die Pufo-Maschine für Institutionelle weiterlaufen – aber sie muss noch viel besser geschmiert werden. Mehr . . . 


Die Karlsruher Publikumsfonds-Kur

Die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder nutzt künftig hauptsächlich Publikumsfonds. Der Grund: Die Masterfonds-Struktur war für die vier Abrechnungsverbände nicht mehr effizient genug. Das überraschende Ergebnis der Umstellung: Der Fonds-Standort Deutschland muss den Wettbewerb mit Luxemburg nicht scheuen.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Richard Peters, VBL, Vorstand (Foto links),
Georg Geenen, Leiter Kapitalanlage

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„Im Ergebnis werden wir wieder eine Verurteilung des Arbeitgebers sehen”

Gegen das Münchener Urteil zur Zillmerung in der bAV hat der unterlegene Arbeitgeber vor dem Bundesarbeitsgericht (BAG) Revision eingelegt. Die Branche übt sich in Gelassenheit, und Mercer-Geschäftsführer Peter Doetsch ist einer der wenigen Mahner. Mit dpn spricht er über weitere Aspekte der Haftungsproblematik.

Fragen: Pascal Bazzazi

Antworten: Dr. Peter A. Doetsch,
Mercer Human Resource Consulting GmbH, Geschäftsführer

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Eins zu null gegen die Zillmerung
— Johannes Fiala, Rechtsanwalt

Das Münchener Urteil erhitzt die Gemüter: Die Verbraucherschützer sprechen von einem „Durchbruch”, die Arbeitgeber wollen Rechtssicherheit und vor allem nicht haften, die Versicherer kommentieren zurückhaltend –und die aba will verhindern, dass die bAV in Misskredit gerät. Sicher ist nur: Das Spiel geht in die Verlängerung. Mehr . . . 


Etliches zu beachten

Private-Equity-Investitionen sind in aller Munde – nicht nur wegen der Heuschrecken-Debatte. Gleichwohl, oder gerade deswegen, fällt es vielen Investoren nach wie vor noch schwer zu entscheiden, welche Private-Equity-Anlagen für sie geeignet sind und welche nicht. Denn die Liste der Punkte, die es zu beachten gilt, ist lang. Mehr . . . 


Portable Alpha befreit von Marktrisiken

Portable-Alpha-Ansätze versprechen einiges, beispielsweise einen stabilen Mehrertrag unabhängig von der Entwicklung der Kapitalmärkte zu erzielen. Gleichwohl, trotz aller Möglichkeiten helfen die schönsten Konzepte nichts, wenn die Asset Manager nicht in der Lage sind, konstant Alpha-Quellen zu identifizieren. Mehr . . . 


Noch mehr Milliarden

Zwei Kapitalanlage-Gesellschaften – Ampega und Gerling – zusammenzuführen, ist schon eine Aufgabe. Daneben aber noch die 57 Milliarden Euro schwere Kapitalanlage eines der größten Versicherer-Konzerne zu verwalten, ist fast eine Herkules-Aufgabe. Im Gespräch mit Chief Investment Officer Walter Schmidt.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Walter Schmidt, Geschäftsführer AmpegaGerling Asset Management GmbH und AmpegaGerling Investment GmbH (Sprecher) Mehr . . . 


„Long-Only ist nicht mehr das Thema“

Oppenheim stellt derzeit die Weichen: Durch den neuen Holding-Standort Luxemburg soll das Geschäft deutlich internationaler werden, auch das mit Institutionellen. Das Ziel für Teilhaber Detlef Bierbaum: In fünf Jahren über 60 Milliarden Euro Wertpapiervermögen verwalten. Weitere Akquisitionen werden dabei helfen.

Fragen: Maik Rodewald

Antworten: Detlef Bierbaum, Sal. Oppenheim jr. & Cie., persönlich haftender Gesellschafter

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Auf, auf ins behagliche Oligopol

Die Luft wird dünn – selbstverständlich. Für die meisten Master ist demnächst Schluss, die anderen ernähren sich stetig, aber karg: Die bisher detaillierteste Studie über Master-KAGen wird gerade öffentlich und bringt bemerkenswerte Transparenz. Auf die Studie freuen können sich Allianz Global Investors, Deam, Helaba und Universal. Mehr . . . 


Mit Sicherheit in die Zukunft
— aDr. Thomas Hohl, Migros Pensionskasse, Geschäftsleiter

Es geht ihr gut, der Schweizer Migros Pensionskasse. Dazu einige Beispiele: Die Pensionskasse erwirtschaftete im ver-gangenen Jahr eine Rendite von 5,9 Prozent, im Jahr davor waren es sogar 10,7 Prozent. Dieser Ertragsüberschuss wurde gänzlich in die Vorsorgerückstellungen übertragen. Mit dem Ergebnis, dass die Wertschwankungsreserven per Bilanzstichtag rund 2,2 Milliarden Schweizer Franken betrugen und das Gesamtvermögen auf 16,5 Milliarden Schweizer Franken anstieg. Mehr . . . 


Am Anfang stand die Diss

„1998 hat das Thema Global Tactical Asset Allocation keinen interessiert“, erinnert sich Peter Oertmann, CEO und einer der fünf Managing Partner von Vescore. Er weiß es so genau, weil er damals Vescore gegründet hat. Das ursprüngliche Ziel: seinen quantitativen Ansatz „Global Conditional Asset Pricing“, kurz Glocap, den er in seiner Dissertation an der Uni St. Gallen entwickelt hat, in eine Software zu gießen – und dann an den Lizenzen zu verdienen. Doch es kam alles ganz anders: 2002 entschied sich Vescore, selbst Assets zu managen, 2003 investierte der erste Kunde, die Berliner Volksbank unter ihrem Leiter Treasury Markus Becker, bekannt für seine Affinität für Quant-Ansätze. Die Aufgabe: ein gemischtes Portfolio taktisch zu bewirtschaften. Schön, wenn man das machen kann, woran man fest glaubt, denn Oertmanns Credo lautet: „In der Taktik liegt sehr viel Wertschöpfungspotenzial.“ Das trifft die Zeit, denn bei Institutionellen sind taktische Overlays en vogue. „Die Investoren erkennen, dass die Alphas erodieren“, sagt Oertmann, und genau deshalb setzt Vescore auf die aktive Steuerung des Betas. Mehr . . . 


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