dpn-Dossiers » Risikomanagement
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Die Münchner Stress-Alternative
Ein Versorgungswerk ist kein Hedgefonds. Aber viele werden genauso gesteuert. Alles paletti, wenn die Wette auf steigende Zinsen aufgeht. Wenn nicht, kann das Spiel schon in wenigen Jahren aus sein. Die Bayerische Versorgungskammer hat das Problem rechtzeitig erkannt – und gehört nun zur Avantgarde der Risikobudgetierung.
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Die Aufsicht gewinnt
Das nennt man ein Projekt: Man ist besser aufgestellt als vorher, und alle verstehen warum. Das klappt mit Offenheit und Transparenz – gegenüber Gremien und Aufsicht. Und das Risikobudgetierungsprojekt der BVK zeigt auch: Mathematik und Statistik sind auch für ein berufsständisches Versorgungswerk mittlerweile eine conditio sine qua non.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Daniel F. Just, stellvertr. Vorstandsvorsitzender der BVK,
André Heimrich, Bereichsleiter Kapitalanlagen der BVK (Mitte),
Herwig Kinzler, Leiter Mercer Investment Consulting (rechts)
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Porsche dreht die Medaille um
Beim Thema Risikomanagement überholt die Zuffenhausener so schnell niemand. Durchaus Zeit also, die andere Seite der Risikomedaille noch intensiver zu betrachten. Das Ergebnis: Zum Jahresende wird das Ende 2002 eingeführte Overlay-Risikomanagement erweitert – um ein Chancenmanagement.
Fragen: Maik Rodewald
Antworten: Henrik Hänche,
Leiter Porsche Treasury Center, Dr. Ing. h.c.. F. Porsche AG
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Der Asset Manager kann sein Scherflein zur Risikosteuerung von Pensionsvermögen beitragen
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Autor: Dr. Andreas Gintschel leitet den Bereich Investment Solutions bei der Deutschen Asset Management.
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Es ist nicht leichter geworden, Pensionen professionell zu verwalten. Im Gegenteil, dafür sorgt eine Fülle aufsichtsrechtlicher, technischer und operationeller Anforderungen. Diese kosteneffizient zu erfüllen, gehört zum Repertoire eines Asset Managers mit Risikomanagement-Erfahrung – aber das kann noch nicht alles sein.
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Volatilität: Vom Risikomaß zur Asset-Klasse
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Autor: Dominic Hartmann arbeitet
als Portfoliomanager bei Union
Investment.
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Die viel zitierten Diversifikationseffekte sind nicht in Stein gemeißelt. Das haben die globalen Aktienmärkte zuletzt wieder bewiesen. Die Konsequenz: Es sollte weiter und breiter gestreut werden als jemals zuvor. Mehr als bloß ein Facelifting steht deshalb der Volatilität bevor: Sie bleibt zwar Risikomaß, wird aber auch zur Asset-Klasse.
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Der Einsatz von Volatilitätsderivaten in der Praxis
Union Investment setzt in einigen institutionellen Portfolios Volatilitätsderivate ein, derzeit ausschließlich Varianz-Swaps. Im Unterschied zu Volatilitäts-Futures wird bei Abschluss eines Varianz-Swaps ein Zahlungsaustausch vereinbart, der sich auf die Differenz zwischen der zu Geschäftsbeginn fixierten impliziten Volatilität und der während der Laufzeit des Swaps realisierten Volatilität des zugrunde liegenden Basiswerts bezieht. Mit Varianz-Swaps kann man nicht isoliert auf Veränderungen der impliziten Volatilität setzen, richtig eingesetzt eignen sie sich aber als Absicherungsinstrumente.
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