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 dpn-Ausgaben » 2006 » September 2006
 
Die Zügel der Zukunft fest im Griff
— Fragen: Michael Lennert Antworten: Roelof Kistemaker, Roche, Global Benefits Manager

Einige haben damit spät angefangen, andere hingegen schon früh. Ein Unternehmen hat sich bereits schon sehr ­zeitig mit dem Thema Global Pension Fund Governance beschäftigt: Roche. Und wenn die Schweizer etwas machen, machen sie es exakt – exakt wie ein Schweizer Uhrenwerk. Mehr . . . 


Risikomanagement –es lebt!

Kennen Sie das? Viele Aspekte, ­Meinungen, ­Konzepte und Ideen: Unter diesen ­Bedingungen einen Artikel zu schreiben, kann einem schon lange Nächte bereiten. Doch wie lang und schlaflos werden die Nächte erst, wenn man sich nicht auf dem Papier, ­sondern in der Praxis durchboxen muss? So wie beim Risikomanagement, dem umfangreichs­ten Themen­komplex im modernen Asset Management – und ganz besonders von ­treuhänderisch ­verwaltetem Vermögen. Mehr . . . 


Alpha bleibt EnBWs Sahnehäubchen
— Ingo Peter Voigt, EnBW,Leiter Konzernfinanzen

Das baden-württembergische Energieunternehmen EnBW verzichtet bei der ­anstehenden Neuauflage seiner Asset-­Liability-Studie wie schon im Jahr 2004 ­darauf, das Alpha-Potenzial aktiven ­Managements explizit bereits bei der strategischen Asset Allocation zu berücksichtigen. „Den Mehrwert durch die Manager-Auswahl quantifizieren wir bewusst nicht, es ist für uns das Sahnehäubchen, auf das wir aber nicht spekulieren wollen“, sagt Ingo Peter Voigt, General­bevollmächtigter und Leiter Konzern­finanzen der EnBW, im ­Gespräch mit dpn. Mehr . . . 


Institutionelle küren ihre Favoriten

Lupus alpha, die UBS und JP Morgan Asset Management – diese drei Adressen ­bekommen von Deutschlands institutionellen Inves­toren die höchs­ten Noten, wenn es um die Qualität der ­Beratung geht. Dagegen ­gehört die führende Adresse des Jahres 2005, State Street, nicht einmal mehr zu den ­­Top-5-Häusern (vergleiche Abbildung 1).

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Kampf den Wolken am Zeitwertkonten
— Michael Ries, Arbeitsgemeinschaft Zeitwertkonten, Vorstand

Die Ende Juni ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft für Zeitwertkonten (vergleiche dpn, Juli/August 2006, Seite 40ff) plant ­Mitte September eine Internetseite zu ­starten, auf der neben verschiedenen ­Checklisten auch eine Schwarzliste veröffentlicht wird, die unseriöse Anbieter (einige Namen werden bereits heiß gehandelt), ­ungeeignete Produkte und ungeklärte ­Haftungsfälle beim Namen nennt. Mehr . . . 


Der Boom bei deutschen Gewerbeimmobilien

Ausländische Investoren reißen sich um deutsche Immobilien, speziell um Gewerbeimmobilien. Das geht aus einer neuen Studie der Oppenheim-Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (OIK) hervor. Sie rechnet folgendes vor: In Deutschland wurden im ersten Halbjahr rund 18 Milliarden Euro – gegen­über 24 Milliarden im Jahr 2005 – in Gewerbeimmobilien investiert. Bedient wird das hohe Interesse oftmals durch umfangreiche Portfolioverkäufe der Öffent­­lichen Hand und privater Unternehmen im Rahmen von Sale-and-lease-back-Geschäften. Die deutschen Investoren hingegen, soweit sie auf der Käufer­seite aktiv sind, begnügen sich laut Studie tendenziell mit den „Krümeln”, das heißt mit dem Erwerb von Einzel­immobilien.

Gewerbeimmobilien schlicht zu teuer?

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Rentenstrategien in den Zeiten der Zinsfalle
— Rainer Jakubowski, BVV, Vorstand

Silberstreifen am Horizont für deutsche Langfristanleger? Der Anstieg der Kapitalmarktzinsen seit den Tiefs von 3 bis 3,2 ­Prozent im Jahr 2005 könnte Lebensver­sicherern und Pensionskassen endlich wieder Chancen bieten, sich aus der – teilweise selbst verschuldeten – Zinsfalle zu befreien. Zwar hatte schon die stetige Aktienkurs­erholung von 2004 bis Frühjahr 2006 den Zangengriff von Niedrigzinsen und Aktienbaisse auf die Portfolios etwas gelockert, allerdings bleibt der Effekt angesichts der gedrückten Aktienquoten – bei den meisten Versicherern kaum über zehn Prozent – ziemlich begrenzt.

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Von Nikolaus Bora

Die Regierung ist mit sich und ihrer Arbeit zufrieden. Die Richtung stimme, sagte Bundes­kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) Ende August. Der fügte hinzu, ­Anstrengung sei nötig, Angst nicht. Nur, so die Kanzlerin, das Vertrauen der Menschen in die Koalition sei „verbesserungswürdig”. Mehr . . . 


Ralf Lochmüller: Mehr Regulierung ist nicht gleich mehr
Autor: Ralf Lochmüller

Hedgefonds in Deutschland, das ist vor allem eine Geschichte der kleinen Schritte. Die Protagonisten: (zu) hohe Erwartungen, zeitweilige Ernüchterung, zurückhaltende Investoren, eine unglückliche

Heu­schrecken-Diskussion und eine regulierungsfreudige Aufsicht. ­Bislang konnten weder die Anzahl der Fonds (45) noch das Mittelaufkommen (rund 2,5 Milliarden Euro) die Hoffnungen der Branche ­erfüllen. Mit Lion ­Advisors und Merck Finck gaben in Deutschland bereits die ersten Hedge­fonds auf, wenn auch nicht aus Performancegründen. Fakt ist: Die Investoren halten sich immer noch zurück.

Ganz anders die Szenerie im Ausland: Mit gut 1,2 Billionen Dollar entfallen inzwischen fünf Prozent aller in den USA verwalteten Assets auf Hedgefonds. Und im Aktiengeschäft gehen Schätzungen zufolge rund ein Drittel aller Orders auf das Konto der „Alleskönner” unter den Fonds. Noch Anfang der 90er Jahre steckten nicht einmal 50 Millionen US-Dollar in diesen Fonds. Angesichts dieses rasanten Wachstums zeigen sich vielerorts Aufsicht und Politik alarmiert. Mehr . . . 


alpha schärft sein Alpha-Profil

Institutionelle Vermögen strategisch ausrichten und Asset Manager auswählen. Das ist und bleibt das ureigene Geschäft von alpha portfolio advisors. Dabei wagen sich die viel Beschäftigten immer wieder auf noch kaum erschlossenes Terrain: Aktuell mit einer rein performanceabhängigen Vergütung für ihre Manager-Auswahlen. Mehr . . . 


Die Münchner Stress-Alternative

Ein Versorgungswerk ist kein Hedgefonds. Aber viele werden genauso gesteuert. Alles paletti, wenn die Wette auf steigende Zinsen aufgeht. Wenn nicht, kann das Spiel schon in wenigen Jahren aus sein. Die Bayerische Versorgungskammer hat das Problem rechtzeitig erkannt – und gehört nun zur Avantgarde der Risikobudgetierung. Mehr . . . 


Der Weg ist das Ziel

Für die einen verstärkt sich die Diskussion um die Notwendigkeit von Governance-Regeln für Pensionseinrichtungen in Deutschland. Für die anderen ist bereits ausreichend viel geregelt. Sicher scheint nur eins: das Thema Global Pension Fund Governance ist für die großen, multinational tätigen deutschen Unternehmen bereits unumgänglich. Mehr . . . 


Investieren in Rohstoffe - aber richtig

Rohstoffe sollten aufgrund ihrer positiven Eigenschaften in keinem ausgewogenen Portfolio fehlen. Für eine erfolgreiche Investition ist aber die Anlagestrategie entscheidend: Richtig eingesetzt lassen sich auch die auf den ersten Blick negativen Eigenschaften wie hohe Volatilität und trendloses Verhalten in Rendite umwandeln. Mehr . . . 


Den Vorteil von Zeitwertkonten können Arbeitgeber in Zahlen messen

Welche Vorteile Zeitwertkonten für Arbeitnehmer haben und wie die rechtliche Gestaltung aussehen kann, das wurde mittlerweile in der Literatur ausreichend behandelt. Die Vorteile für Arbeitgeber werden dagegen stief­mütterlich behandelt, vor allem die finanzwirtschaftlichen. Eine betriebswirtschaftliche Untersuchung tut Not. Mehr . . . 


Auf systematischer Distanz zum Absolute

An Projekten mangelt es den Duisburgern wahrlich nicht: Als Anbieter bastelt die Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft an einer fondsgebundenen bAV-Lösung für Ihre Mitgliedsunternehmen. Als Investor wird sie demnächst ihre Assets strategisch neu komponieren – und dabei weiterhin den Index-Benchmarks die Stange halten. Mehr . . . 


Tempo, Tempo, Tempo – keine Pause!
— Fragen: Maik Rodewald Antworten: Dr. Marc Herzog, Geschäftsführender Gesellschafter, Frontiers Management Consulting

Die wichtigste Erkenntnis der bisher umfangreichsten Erhebung über vertriebliche Exzellenz bei institutionellen Asset Managern, der VIA-Studie 2006, lautet wie folgt: Die ersten Hürden sind übersprungen, wenn auch nicht immer die richtigen. Aber immerhin: Die Branche beschäftigt sich mit vertrieblichen Fragestellungen systematischer als je zuvor. Mehr . . . 


Gemeinnützig, eigenbestimmt und zugänglich

Pecunia non olet – Geld stinkt nicht. Vor allem dann nicht, wenn man einen Teil des erwirtschafteten Ertrags für gemeinnützige Zwecke verwendet. Wie die Sparkasse ­Nürnberg, die im vergangenen Jahr über sechs Millionen Euro in Projekte und Initiativen aller gesellschaftlichen Bereiche investierte. Und die mit ihrer Zukunftsstiftung und einem zugesicherten Kapital in Höhe von 83 Millionen Euro ab dem Jahre 2015 nach eigenen Angaben eine der größten ­gemeinnützigen Stiftungen Deutsch­­lands unterhalten wird. Eine Sparkasse, die im ­vergangenen Jahr eine Bilanzsumme von 8,322 Milliarden Euro auswies, deren Depot A um 235 Millionen Euro auf 3,494 Milliarden Euro per Ende 2005 anwuchs und die im ­Depot A über alle Anlageklassen hinweg, auf das Jahresergebnis bezogen, eine Rendite auf das Risikokapital in Höhe von 15 bis 20 ­Prozent erwirtschaftete. Mehr . . . 


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