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Berliner Ärzteversorgung: Augen auf und durch
— Dr. Elmar Wille, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses, Berliner Ärzteversorgung
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Mit Overlay-Struktur durch die Finanzkrise

Das derzeitige Börsenumfeld könnte härter nicht sein, auch für die Anlageverantwortlichen von Stiftungen nicht. „Die derzeitige Situation ist sicherlich irrational und nicht greifbar“, sagt Jörg Eduard Krumsiek, Geschäftsführer der Deutsche Bank Stiftung. Deswegen sei man abgesichert, bleibe in Deckung und wolle dies so schnell auch nicht ändern. Mehr . . . 


Die Zeit bringt den Erfolg
— Professor Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender, Zeit-Stiftung

„Eine Stiftung hat immer den gleichen Spagat zu meistern. Zum einen will sie möglichst hohe Fördermittel vergeben, zum anderen den vollen Inflationsausgleich erwirtschaften.Das klappt jedoch das eine Jahr besser und das andere Jahr schlechter“, sagt Professor Dr. Michael Göring, der Vorstandsvorsitzende der rund 780 Millionen schweren Zeit-Stiftung, und verweist darauf, dass sich die Stiftung als Ziel gesetzt hat, jedes Jahr ordentliche Erträge von gut 3,5 Prozent des Vermögens, also rund 27 Millionen Euro, zu erreichen, mit denen rund 200 Förderprojekte und ein kleiner Teil der Kapitalerhaltung finanziert werden. Mehr . . . 


Politik der ruhigen Hand
— Dieter Lehmann, Leiter Vermögensanlagen, VolkswagenStiftung

Für die VolkswagenStiftung mehren sich die Zeichen, dass sich die Subprime-Krise dem Ende nähert. „Ja, es stimmt, wir identifizieren immer stärker werdende Signale, die in diese Richtung deuten“, sagt Dieter Lehmann, Leiter Vermögensanlagen bei der VolkswagenStiftung, und verweist etwa auf sich beruhigende Volatilitäten, ein zurückkehrendes Vertrauen im Interbankenmarkt, auf seiner Ansicht nach erfolgreiche Interventionen der Notenbanken und darauf, dass Diskussionen wie, die Subprime-Krise könnte ein Kreditkartenrisiko bei den amerikanischen Konsumenten nach sich ziehen, für ihn „quasi vom Tisch“ sind. Mehr . . . 


Nobels Lieblinge
— Bo Knudsen, CIO,Carnegie

Sie erinnern sich an Gandalf, den Weißen? Wenn der gute Zauberer aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe” ins Spiel kam, strahlte er das aus, wonach sich Menschen (und Hobbits) im tiefsten Inneren am meisten sehnen: Sicherheit. Mehr . . . 


Mindestens Inflation plus 3 Prozent
— Dr. Harald Schneider,Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, Leiter Finanzen und Administration

Das Ziel der 430 Millionen Euro schweren Bundesstiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft ist klar umrissen. „Wir müssen mindestens eine Rendite in Höhe der aktuellen Inflationsrate plus 3 Prozent erwirtschaften“, sagt Dr. Harald Schneider, Leiter Finanzen und Administration der Bundesstiftung. Mehr . . . 


Zum Nachkaufen bereit
— Karl Ruffing, WWK, Leiter Kapitalanlagen

Das stetige Verbessern der Risikosteuerung und der taktischen Allokation der einzelnen Asset-Klassen. Das sind die Themen, die derzeit ganz oben auf der Agenda der WWK stehen. Und das nicht nur, weil es die Märkte derzeit etwa fordern. Nein, weil es ein essenzielles Grundelement der Kapitalanlage bei der WWK ist.

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2008 kann kommen
— Oliver Heck, Deutsche Rückversicherung AG/Verband öffentlicher Versicherer, Bereichsleiter Kapitalanlagen

Es gibt immer etwas zu tun. Nein, diese Aussage bezieht sich in diesem Fall nicht auf einen Werbespot, sondern auf den Terminkalender von Oliver Heck, dem Bereichsleiter Kapitalanlagen von gleich zwei Unternehmen: und zwar der Deutschen Rückversicherung AG sowie dem Verband öffentlicher Versicherer. Mehr . . . 


Kein Platz mehr für Long Only Bonds

„Deutsche institutionelle Investoren investieren immer noch einen zu großen Anteil ihrer Portfolios in Long Only Bonds. Dadurch sind sie zu abhängig von der Zinsentwicklung“, sagt Professor Dr. Dirk Lepelmeier. Mehr . . . 


Auf den gesunden Menschenverstand!
— Michael Klaus, Bankhaus Metzler, Partner

Die Vorteile einer nicht börsennotierten Privatbank sind unverkennbar: keine lästigen Quartals- und Rechenschaftsberichte, keine Anlagezwänge, keine zu erzielende Mindestrendite; einfach nur langfristig einer Familie verpflichtet sein. Diese Konstruktion hat durchaus etwas für sich und wirkt sich vor allem – wie der Fall des Bankhauses Metzler zeigt – auch explizit auf die Anlagephilosophie des Depots A aus. Mehr . . . 


Mit Sicherheit in die Zukunft
— aDr. Thomas Hohl, Migros Pensionskasse, Geschäftsleiter

Es geht ihr gut, der Schweizer Migros Pensionskasse. Dazu einige Beispiele: Die Pensionskasse erwirtschaftete im ver-gangenen Jahr eine Rendite von 5,9 Prozent, im Jahr davor waren es sogar 10,7 Prozent. Dieser Ertragsüberschuss wurde gänzlich in die Vorsorgerückstellungen übertragen. Mit dem Ergebnis, dass die Wertschwankungsreserven per Bilanzstichtag rund 2,2 Milliarden Schweizer Franken betrugen und das Gesamtvermögen auf 16,5 Milliarden Schweizer Franken anstieg. Mehr . . . 


Mitten in der Neuausrichtung
— Stefan Kobus, Ostsächsische Sparkasse Dresden, Direktor Treasury

Wenn, dann schon richtig. Das dachte sich auch die Ostsächsische Sparkasse Dresden (OSD): Denn sie ist dabei, sich strategisch neu auszurichten. Angefangen hat alles im Februar des vergangenen Jahres. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Aktivität in Spezialfonds in einer neuen Master-KAG zusammengefasst. Mehr . . . 


Die Schmuckhauptstadt-Sparkasse
— Hubertus Endres, Sparkasse Pforzheim Calw

Ob der Weg, den die Sparkasse Pforzheim Calw in diesem Jahr gehen will, ein leichter sein wird, oder steinig und schwer, das steht noch in den Sternen – gleichwohl, vorgezeichnet ist er schon, zumindest in der Richtung. Mehr . . . 


Ständig offen für neue Satellitenkonzepte

Klotzen statt kleckern, nein so lautet das Motto der Stadtsparkasse Düsseldorf nicht. Aktuelles Beispiel: Die Stadtsparkasse wird den Private-Equity-Anteil ihres Portfolios ausbauen mit dem Ziel, „in den nächsten Jahren auf ein Volumen von 250 Millionen Euro zu kommen.” Derzeit sind rund 70 Millionen Euro angelegt. Ein weiteres Beispiel: Die Stadtsparkasse Düsseldorf ist vom Land der aufgehenden Sonne derart überzeugt, dass sie stolze 20 Prozent des Aktienanteils des Depot As – rund 100 Millionen Euro – in Japan investiert. Zudem hat sie aktuell einen Publikumsfonds für japanische Aktien aufgelegt, in den beispielsweise kleinere Sparkassen investieren können, für die ein Spezialfondsmandat nicht in Frage kommt (vergleiche dpn brief Oktober). Mehr . . . 


Gemeinnützig, eigenbestimmt und zugänglich

Pecunia non olet – Geld stinkt nicht. Vor allem dann nicht, wenn man einen Teil des erwirtschafteten Ertrags für gemeinnützige Zwecke verwendet. Wie die Sparkasse ­Nürnberg, die im vergangenen Jahr über sechs Millionen Euro in Projekte und Initiativen aller gesellschaftlichen Bereiche investierte. Und die mit ihrer Zukunftsstiftung und einem zugesicherten Kapital in Höhe von 83 Millionen Euro ab dem Jahre 2015 nach eigenen Angaben eine der größten ­gemeinnützigen Stiftungen Deutsch­­lands unterhalten wird. Eine Sparkasse, die im ­vergangenen Jahr eine Bilanzsumme von 8,322 Milliarden Euro auswies, deren Depot A um 235 Millionen Euro auf 3,494 Milliarden Euro per Ende 2005 anwuchs und die im ­Depot A über alle Anlageklassen hinweg, auf das Jahresergebnis bezogen, eine Rendite auf das Risikokapital in Höhe von 15 bis 20 ­Prozent erwirtschaftete. Mehr . . . 


Alles neu aufgesetzt

Nicht nur im Sparkassensektor in Hannover war durch die Fusion der Stadt- mit der Kreissparkasse (vergleiche März/April-Ausgabe von dpn: „Aktivlastig und aktiv”) in den vergangenen Jahren Veränderung angesagt.Auch bei den Volksbanken in und um Hannover bewegte sich einiges. So fusionierte im Jahre 2003 als erstes die Volksbank Hannover mit der Lindener Volksbank zur „Hannoverschen“ Volksbank. Im Jahre 2005 kamen dann die Volksbank Garbsen sowie die Volksbank Burgdorf-Celle zuretzt „vollendeten“ Hannoverschen Volksbank hinzu.

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Rheinischer Fall für zwei

Gemeinsam sind wir stärker, oder: „Kölsch & Bönnsch – das passt zusammen.” So dachte man wohl auch bei der Stadtsparkasse Köln und der Sparkasse Bonn, als man Anfang vergangenen Jahres den Zusammenschluss zur Sparkasse KölnBonn bekannt gab.

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Aktivlastig und aktiv

In den vergangenen drei Jahren gab es für institutionelle Vertriebsmitarbeiter Schöneres, als die zweieinhalbstündige Bahnfahrt von der Sparkasse Hannover zurück nach Frankfurt anzutreten. Denn die Botschaft lautete entweder „Kein Interesse“ oder „Mandat aufgelöst“. Der Grund: Nach der Fusion der Stadt- mit der Kreissparkasse zum 1. Januar 2003 wurde das DepotA sukzessive zurückgefahren, insgesamt um 1,5 auf heute 2,5 Milliarden Euro. Die Konsequenz: So manches extern vergebene Asset-Management-Mandat wurde gebündelt, viele wurden gekündigt. Mehr . . . 


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