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Wer, wie, was – und warum?
Gäbe es den dpn-Preis „Beste Master-KAG 2008”, ginge er an Allianz Global Investors und Inka. Bei ihnen überzeugt die Kombination von Größe und Dynamik am meisten. Die größten Ambitionen bis Ende 2009 zeigen ausgerechnet die Adressen, die zuletzt eher enttäuscht haben. Eine Analyse der diesjährigen dpn-Umfrage.
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Ungleicher Wettbewerb in neuer Runde
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Jörg Ambrosius,
State Street, Geschäftsführer
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Die Strukturen bilden sich immer deutlicher heraus: Deutschlands Weg führt hin zum ultimativen Administrator. Strategisch wäre es das Ende des deutschen Investmentdreiecks Kunde-Depotbank-KAG. Custodians haben die besten Karten, doch wer hat das Zeug zum Super-Administrator? Die dpn-Umfrage liefert einen Zwischenstand.
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Alles läuft auf die Großen zu
Pension Pooling, Contractual Trust Arrangements, Risikomessung und Risiko-Reporting – so lauten die heißen Themen im Custody-Geschäft. Am Beispiel JPMorgan lässt sich Weiteres erahnen: Wann übernimmt ein Global Custodian nicht nur führende ehemalige Mitarbeiter, sondern gleich die ganze Master-KAG?
Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Oliver Berger, Vorstand JPMorgan AG (links) Bernd Wagner, Executive Director Sales & Business Development
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Internationaler und aktiver
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Peter Le Loux, IVG Institutional Funds, Geschäftführer
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Optimismus, trotz der Subprime-Wirren: So präsentieren sich die Anbieter von Immobilienfonds in der diesjährigen dpn-Umfrage. Pausieren, das kann sich kein Anbieter erlauben, schließlich gilt es, die Nachfrage zu befriedigen: globalere Anlagen, aktiver denn je gemanagt. Ganz nebenher steigt auch der Zwang zur Transparenz.
Die Folgen der Subprime-Krise werden für das institutionelle Immobiliengeschäft nicht negativ eingeschätzt, im Gegenteil: Die Branche sieht eine Bereinigung (noch) positiv. Das ist ein Ergebnis der mittlerweile zweiten dpn-Umfrage unter Deutschlands Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften (Immobilien-KAGen).
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Der Megatrend heißt Internationalisierung
Die Kunden vergleichen die Leistungen der Asset Manager strenger als bisher. Kein Wunder, wenn die Immobilienfonds-Anbieter internationaler werden, neue Anbieter hinzukommen und die Transparenz auf allen Ebenen steigt. Ein Interview mit Knut Riesmeier, dem Immobilien-Chef der Meag.
Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Dr. Knut Riesmeier, Meag Munich Ergo Kapitalanlagegesellschaft, Geschäftsführer
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Die Luft wird dünn
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Bernd Vorbeck, Universal-Investment,
Geschäftsführer
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Die Master-KAG hat die Internationalisierung des Asset Managements in Deutschland vorangetrieben – und eben diese Internationalisierung holt viele Anbieter nun ein. Für einige wird sie zur Herkulesaufgabe, die nicht mehr zu bewältigen ist. Der Wettbewerb um Fondsadministration findet künftig in ganz anderen Dimensionen statt.
Die Master-KAG als spezifische Ausprägung einer Investment-Gesellschaft schreitet auf ihrem Lebenszyklus zügig voran.
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„Die Master-KAG ist ein Zwischenschritt”
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Bernd Franke
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Die Master-KAGen werden sich warm anziehen müssen: Der Wettbewerb um den inländischen Markt für Fondsadministration wird spürbar anziehen, dafür sorgen alleine schon die Global Custodians. Für Bernd Franke, Geschäftsführer der Inka, steht deshalb die eigentliche KAG-Konsolidierung erst noch bevor.
Fragen: Clemens Schuerhoff Antworten: Bernd Franke, Vorsitzender der Geschäftsführung Internationale Kapitalanlagegesellschaft (Inka)
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„Der deutsche Markt ist noch nicht verteilt“
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Angela Maria Summonte, BNP Paribas,
Institutional Investors Business Development
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In den vergangenen zwölf Monaten ist der Wettbewerb unter den hiesigen Custodians spürbar schärfer geworden, außerdem ist das Geschäft komplexer denn je: Viele neue Märkte und Produkte fordern die Custodians – auch wieder in ihrem Brot-und-Butter-Geschäft. Und neue Felder kommen hinzu: zum Beispiel die Fondsadministration.
Fragen: Clemens Schuerhoff Antworten: Angela Maria Summonte, BNP Paribas, Institutional Investors Business Development
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An Internationalisierung und Transparenz darf gearbeitet werden
Noch gibt es sie im Immobiliengeschäft, die Black-Box-KAGen, die im Wertpapiergeschäft schon ums Überleben kämpfen. Doch der Transparenzzug kommt auch bei Immobilien-KAGen ins Rollen, dem schärferen Wettbewerb sei Dank. Portfolios internationalisieren und Präsenz vor Ort aufbauen, so lautet derzeit die Aufgabe der Gewinner.
Von Clemens Schuerhoff
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Die Master-KAG steht in voller Blüte
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Uwe Trautmann, Helaba Invest, Sprecher der Geschäftsführung
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Einen deutschen Sonderweg, den ausländische Marktteilnehmer feiern, das gibt es auch nicht alle Tage. Die Master-KAG gibt es sogar schon fünf Jahre, und sie hat sich in der hiesigen institutionellen Investment-Kultur etabliert. Herausforderungen gibt es dennoch genügend. Eine davon: Die Player unterscheiden sich immer weniger.
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„Der deutsche Weg ist gar nicht so besonders“
Die Universal hat immer noch die meisten Master-Assets. Aber die Wettbewerber schlafen nicht, allen voran die Helaba und die Inka. Und auch die Custodians scharren schon länger mit den Hufen: Sie warten darauf, dass die KAGen ihre Privilegien endlich verlieren. Vergeblich? Ein Gespräch mit einem Avantgardisten der Szene, Bernd Wagner.
Fragen: Clemens Schuerhoff
Antworten: Bernd Wagner,
Geschäftsführer Universal-Investment-Gesellschaft mbH
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Gegen die Großen lässt sich immer schwerer punkten
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Dirk Werthmann, BHF BNY Securities Services, Geschäftsführer
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Die Großen und länderübergreifend Vernetzten, die Global Custodians, machen den traditionellen Depotbanken das Überleben schwerer. Indes: Es kommt nicht nur auf die Größe an. Auch kleine Nischen-Player können künftig bei institutionellen Investoren punkten - wenn sie flexibel und innovativ sind, und das finanzielle Commitment stimmt.
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