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Master-KAG 2009
Die Finanzkrise hat die Position der Administratoren im Investment-Geschäft gestärkt. Entspanntes Zurücklehnen ist bei den Master-KAGen freilich nicht angesagt: Es gilt, die Depotbanken und deren Insourcing-Bestrebungen in Schach zu halten sowie institutionellen Kunden neue, veredelte Leistungen schmackhaft zu machen – und das auch noch zu vertretbaren Gebühren. Doch wer soll das bezahlen?
Nest Sammelstiftung: Vollkommen überzeugt
Nachhaltigkeit: Zu häufig reines Lippenbekenntnis
Core oder nicht Core - das ist die Frage
Versteckte Ansprüche auf Betriebsrente
Finanzministerium allein zu Haus
UCITS IV wird den Investment-Markt neu ordnen
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Nest Sammelstiftung: Vollkommen überzeugt
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Christoph Müller,
Nest Sammelstiftung,
Anlageverantwortlicher
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Kurzfristige Renditebetrachtungen sind seine Sache nicht. Die Rede ist von Christoph Müller, dem Anlageverantwortlichen der Schweizer Sammelstiftung Nest, einer Sammeleinrichtung, die sich dem nachhaltigen Investieren verpflichtet hat. „Wenn man sich mittel- bis längerfristige Zeiträume anschaut, hat sich nachhaltiges Investieren immer noch sehr bewährt. Das heißt natürlich nicht, dass wir durch die Krise keine substanziellen Rückschläge zu verkraften hatten“, sagt Müller und weist darauf hin, dass neben der Nachhaltigkeit natürlich auch eine konservativ ausgerichtete Strategie entscheidend war, um die Krise bis jetzt, quasi nur mit Schrammen, zu überstehen.
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Nachhaltigkeit: Zu häufig reines Lippenbekenntnis
„Sustainability“, „Nachhaltigkeit & Engagement“ und „Selbstverständlich nachhaltig“ sind – wie im Falle von BASF, Bayer und BMW – eigene Rubriken auf ihren Webseiten, doch wenn es ums eigene Geld geht, entpuppt sich das bei den meisten deutschen Großunternehmen als reines Lippenbekenntnis, ja sogar als hohles Marketing-Geschwätz.
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Core oder nicht Core - das ist die Frage
Sinkende Häuserpreise, kaum Transaktionen, rückläufige Verkaufszahlen, massive An-stiege der Leerstandsraten und sinkende Mietpreise. So stellt sich die Situation an den Immobilienmärkten momentan dar.
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Versteckte Ansprüche auf Betriebsrente
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Autor: Dr. Pilipp Wiesenecker ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei Pilger Rechtsanwälte in Frankfurt
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Nach wie vor ist die Gewährung einer Betriebsrente alles andere als selbstverständlich. So kommt es, dass häufig Betriebsrenten nicht als fester Bestandteil der Vergütung gewährt werden, sondern als Zusatzleistung für ausgewählte Mitarbeiter oft erst im Verlauf des Arbeitslebens zugesagt werden.
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Finanzministerium allein zu Haus
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Alexander Gunkel,
Hauptgeschäftsführung der BDA
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Kaum sind in der Frage der Unterwerfung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) unter das Regime von Solvency II ermutigende Vorentscheidungen gefallen, sorgt der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Stärkung der Finanzmarkt- und Versicherungsaufsicht für neue Unruhe auf dem bAV-Parkett. Der Entwurf sieht vor, dass gemäß einem überarbeiteten Paragrafen 7a des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) von Aufsichtsratsmitgliedern in Versicherungsunternehmen eine fachliche Qualifikation verlangt wird, die der einer Führungsfunktion bei einem Versicherer gleichkommt.
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Pascal Bazzazi: Paragraf 7a VAG: Much ado about nothing?
Warum muss die betriebliche Altersversorgung eigentlich ständig diese Abwehrgefechte führen? Gerade hat man an der Solvency-II-Front einen Teilsieg errungen, schon wird die nächste Attacke auf die bAV geritten. Hoch zu Ross diesmal nicht die Europäische Kommission, sondern federführend das Bundesfinanzministerium, das ja seine Vorliebe für die Kavallerie in letzter Zeit unüberhörbar meinte zum Besten geben zu müssen.
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Kurz-Schluss: Die halbe Wahrheit über die Chirurgen
71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 14. Mai: Allianz-CFO Paul Achleitner zur Finanzkrise. Ungeachtet der Expertise des Publikums bedient er sich einer Illustration, mit der er seiner Oma die Problematik zu erklären pflege: Er vergleicht die Wirtschaft mit einem vom billigen Geld-Doping kranken Körper, der durch staatliche Chirurgen vor dem Herzinfarkt bewahrt worden sei.
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Kurz-Schluss: Der fromme Wunsch des Carsten Velten
Nochmal 71. aba-Jahrestagung, Stuttgart, 15. Mai: Andreas Hilka, Managing Director Pension Solutions der Credit Suisse Asset Management und seines Zeichens Leiter des Fachausschusses Kapitalanlagen der aba, analysiert die derzeitige Verfassung der Kapitalmärkte und kommt trotz der jüngsten Erholung zu einem ebenso pessimistischen wie fundierten Ausblick.
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Brief aus Berlin
Bei der Europawahl hat die SPD ein Wahldebakel erlebt. Mit 20,8 Prozent hat sie noch schlechter abgeschlossen als vor fünf Jahren. „Wir alle miteinander haben es nicht geschafft, den Menschen hinreichend deutlich zu machen, wie wichtig Europa ist“, sagte SPD-Chef Franz Müntefering und erklärte damit die Wahlbeteiligung von nur 43,3 Prozent, die niedrigste seit 1979. Einen überzeugenden Grund, warum seine Partei bei einer bundesweiten Wahl so schlecht abgeschnitten hat wie noch nie, nannte er nicht.
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